PfadnavigationHomeSportFußballWMArtikeltyp:MeinungWM-EklatEuropa muss Infantino jetzt stürzenVon Henning FeindtStand: 16:58 UhrLesedauer: 2 MinutenNach der Rücknahme einer roten Karte gegen Balogun bei der Fußball-WM steht Fifa-Präsident Infantino wegen mutmaßlicher Einflussnahme durch Trump in der Kritik. „Zwischen denen geht nichts mit rechten Dingen zu“, sagt Sportredakteur Walter M. Straten.Gianni Infantino entspricht dem Wunsch Donald Trumps, die Sperre gegen einen US-Stürmer auszusetzen. Die Zeit, dem schamlosen Treiben des Fifa-Bosses zuzusehen, muss nun vorbei sein, die Uefa Stärke zeigen. Ein Aufruf an die großen Fußballnationen Europas.Es ist ein Skandal, den der Fußball so noch nie erlebt hat. US-Präsident Donald Trump ruft bei der Fifa um Boss Gianni Infantino an und sorgt dafür, dass die Sperre gegen US-Star Balogun nach einer umstrittenen Roten Karte ausgesetzt wird, damit dieser bei der WM wieder spielen kann.Der Aufschrei ist weltweit riesig. Die Werte des Spiels werden mit Füßen getreten. Die Zeit, dem schamlosen Treiben des Fifa-Bosses zuzusehen, muss jetzt vorbei sein. Das muss das Ende von Infantino sein.Aber: Kommt es auch so? Die Stimmen der kleinen Nationen (insgesamt 209 Mitgliedsverbände) hat er unabhängig von seinen Skandalen sicher, da sie von dem Geld der Fifa abhängig sind.Die Uefa sollte die Fifa verlassenDer Aufstand muss deshalb von den mächtigen Europäern angeführt werden. Von den Nationen, die 60 bis 70 Prozent der Stars zu dem Turnier schicken: Deutschland mit DFB-Präsident Neuendorf im Fifa-Rat und Bundesliga-Boss Watzke im Uefa-Exko, England, Frankreich und Spanien sowie die Uefa müssen sich zusammenschließen. Verurteilt Infantinos Machenschaften. Jetzt!Lesen Sie auchEinfach weiter so? Unmöglich! Es wird Zeit für klare Zeichen. Und weil Infantino kaum freiwillig gehen wird, da er viel zu machtbesessen ist, sollte die Uefa mindestens androhen, die Fifa zu verlassen – und im Notfall auch Stärke zeigen und es durchziehen. Und wenn wir die WM 2038 deswegen nicht bekommen, dann ist es so.Wir dürfen nicht weiter zusehen, wie uns der Fußball, den wir so lieben, endgültig genommen wird. Das Bild, wie Trump und Infantino nach dem Finale am 19. Juli den WM-Pokal überreichen werden, ist jetzt schon unerträglich.Lesen Sie auchDer Kommentar wurde für das Sport-Kompetenzcenter (WELT, SPORT BILD, BILD) geführt und zuerst in BILD veröffentlicht.
WM-Eklat: Europa muss Infantino jetzt stürzen - WELT
Gianni Infantino entspricht dem Wunsch Donald Trumps, die Sperre gegen einen US-Stürmer auszusetzen. Die Zeit, dem schamlosen Treiben des Fifa-Bosses zuzusehen, muss nun vorbei sein, die Uefa Stärke zeigen. Ein Aufruf an die großen Fußballnationen Europas.












