Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesLeichen von zwei Männern nach Sprung in Bodensee entdecktSchweizer AKW Beznau wegen Hitze abgeschaltetVerband: Mehrheit der Kliniken ohne Klimaanlagen für Patienten Paris verbietet Konsum und Verkauf von Alkohol Straßenmeistereien in Alarmbereitschaft - A2 bis voraussichtlich Sonntag gesperrtTemperaturrekord in Deutschland: 41,3 Grad im Saarland gemessenDer Deutsche Wetterdienst (DWD) hat nach vorläufigen Angaben mit 41,3 Grad die höchste Temperatur registriert, die bisher in Deutschland gemessen wurde. Gemessen wurde der vorläufige Höchstwert um 17 Uhr in Saarbrücken-Burbach im Saarland, wie der Wetterdienst auf Anfrage mitteilte.Leichen von zwei Männern nach Sprung in Bodensee entdecktNach stundenlanger Suche sind die Leichen von zwei Männern im Bodensee gefunden worden. Taucher der Wasserschutzpolizei haben sie in der Nähe des Unglücksorts geborgen, wie die Polizei mitteilte. Die älteren Männer waren am Donnerstagnachmittag vor den Augen ihrer Frauen in den See gesprungen und verschwunden.Eine mehrstündige Suche nach den 71 und 76 Jahre alten Männern war zunächst erfolglos gewesen. Die beiden waren mit den Frauen auf einem Mietboot unterwegs, als sie rund 200 Meter vor dem Hafen Kirchberg bei Immenstaad ins Wasser sprangen und untergingen. Danach waren Wasserschutzpolizei und Feuerwehr auf dem See unterwegs, auch Taucher der DLRG und Hubschrauber wurden eingesetzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten an, hieß es.In den vergangenen, extrem heißen Tagen sind in Baden-Württemberg in mehreren Regionen Menschen bei Badeunfällen verunglückt, einige kamen auch ums Leben. So starb ein 19-Jähriger beim Schwimmen im Binninger See bei Hilzingen (Kreis Konstanz). Er hatte sich zunächst mit Freunden auf einer Luftmatratze in der Mitte des Sees aufgehalten und wollte dann allein ans Ufer zurückschwimmen. Dabei dürfte er die Entfernung zum Ufer unterschätzt haben.Kurz zuvor konnte auch im Badesee in Heddesheim (Rhein-Neckar-Kreis) ein 74-jähriger Schwimmer nur noch tot aus dem Wasser gezogen werden. Im Epplesee bei Karlsruhe ertrank ein 23 Jahre alter Mann, der laut Zeugen beim Baden nicht mehr auftauchte.Schweizer AKW Beznau wegen Hitze abgeschaltetWegen der Hitzewelle ist das Atomkraftwerk Beznau in der Schweiz vorübergehend abgeschaltet worden. Grund sei die zu hohe Temperatur des Flusses Aare, der zur Kühlung der beiden AKW-Reaktoren genutzt wird, teilte das Energieunternehmens Axpo mit.Das Kühlwasser wird in den Fluss zurückgeleitet und kann zu dessen Temperatursteigerung beitragen. Mit der Abschaltung soll nach Angaben von Axpo das Ökosystem des Flusses geschützt und etwa Fischsterben verhindert werden.In der Aare wurden demnach am Donnerstag und Freitag 25 Grad gemessen. Sobald sich der Fluss abkühle oder eine ausreichende Abkühlung in Sicht sei, könne die Wiederinbetriebnahme der beiden Reaktoren geplant werden, hieß es.Das AKW Beznau ist das älteste aktive Kernkraftwerk der Welt. Die Leistung der etwa 55 Jahre alten Reaktoren war schon am Dienstag um die Hälfte reduziert worden. Laura OtterHitzewelle steuert auf Rekord zu und könnte mit Knall enden Am Wochenende ist Vorsicht angebracht: Es könnte so heiß werden wie nie zuvor und es drohen heftige Gewitter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach berichtet. Am Sonntag werden bis zu 42 Grad vorhergesagt – damit könnte der Allzeit-Temperaturrekord gebrochen werden. Die Gefahrenkarte zeigt am Sonntag für ganz Deutschland Gefahr für schwere Gewitter.Schon am heutigen Freitag wird es teilweise extrem heiß. „Verbreitet erreichen die Höchstwerte 36 bis 40 Grad. Lokal sind auch 41 Grad möglich“, sagte DWD-Meteorologe Markus Eifried. „In der Nacht ist wirkliche Abkühlung schwer zu erreichen, zum wiederholten Mal gibt es vielfach eine Tropennacht mit Minima zwischen 23 und 17 Grad“, so der Experte. Am Samstag sieht der DWD einzelne Hitzegewitter kommen, besonders in der Westhälfte. Die Höchstwerte am Samstag liegen zwischen 36 und 41 Grad, nur an der See bleibt es etwas kühler.„Am Sonntag wird der Höhepunkt der Hitzeentwicklung erwartet, in der Lausitz sind bis zu 42 Grad möglich“, so der Meteorologe. Dann könnte sogar der Deutschlandrekord fallen. Die höchste jemals in Deutschland gemessene Temperatur lag bei 41,2 Grad Celsius. Dieser Wert wurde am 25. Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl erreicht.Schon in der Nacht zum Sonntag steigt das Gewitterpotenzial – besonders in der West- und Nordhälfte Deutschlands. Sie können nicht nur heftigen Starkregen, sondern auch Hagel oder „Großhagel“ bringen. Sturmböen, heftiger Starkregen und Hagel sind möglich. „Dieser Knall läutet dann den Wechsel zu einer wechselhaften und nicht mehr ganz so heißen Wetterphase kommende Woche ein“, sagte Meteorologe Eifried.Lesen Sie hier, warum die aktuelle Hitzewelle so außergewöhnlich ist und welche Rolle der Klimawandel dabei spielt:Niederlande: Musikfestival wegen Hitze abgebrochenWegen der großen Hitze ist im niederländischen Biddinghuizen ein Festival für elektronische Musik vorzeitig beendet worden. Alle Besucher des Hardstylefestival Defqon.1 seien um Mitternacht informiert worden, teilten die Veranstalter mit. Die rund 50 000 Besucherinnen und Besucher sollten den Campingplatz beim Festivalgelände etwa 70 Kilometer nordöstlich von Amsterdam am Freitag verlassen.Nach der Absage des Festivals hatten nach Angaben der Polizei einige wütende Besucher in der Nacht auf dem Gelände randaliert. Doch inzwischen verlaufe der Abzug der Besucher ruhig, wie ein Sprecher des Veranstalters der Nachrichtenagentur ANP sagte. Bis 18 Uhr sollten die Menschen den Campingplatz verlassen haben.Defqon.1 ist nach Angaben der Organisatoren eines der größten Hardstyle- und Hardcore-Festivals der Welt mit mehr als 70 000 Besuchern pro Tag. Es hatte am Donnerstag begonnen und sollte bis Sonntag dauern.Zum ersten Mal in der Geschichte hat der Wetterdienst in den Niederlanden für einen großen Teil des Landes Code Rot - die höchste Warnstufe - ausgerufen. Es werden Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet. Verband: Mehrheit der Kliniken ohne Klimaanlagen für Patienten Krankenhausaufenthalte sind meist keine große Freude, zurzeit werden sie noch von der großen Hitze erschwert. Denn in den meisten deutschen Krankenhäusern gibt es in den Zimmern von Patienten laut dem Marburger Bund keine Klimaanlagen. „Die meisten Intensivstationen in Deutschland sind mittlerweile klimatisiert, aber dann hört es auch schon fast auf. Nur ein Drittel der Häuser haben klimatisierte Patientenzimmer“, sagte die Vorsitzende des Marburger Bundes, Susanne Johna, im "ZDF Morgenmagazin". Klare Vorgaben gebe es nur für Operationsbereiche oder die Radiologie, weil die Geräte schlicht die Hitze nicht aushielten. Johna fordert Politik, Architekten, und auch Klinikketten dazu auf, mit dem Klimawandel zunehmende Hitzewellen stärker bei der Planung von Gebäuden zu berücksichtigen. Für Patienten sei die Hitze sehr belastend und auch eine Gefahr. So heilten etwa Wunden schlechter bei hohen Temperaturen. „Man muss eben realistisch sagen, in solchen Hitzewellen sterben Menschen häufiger. Das ist statistisch eindeutig so, und zwar auch im Krankenhaus“, sagte Johna. Ironman in Frankfurt mit angepasster StreckeDer Ironman in Frankfurt am Main soll trotz der erwarteten Temperaturen von 39 Grad stattfinden, der Veranstalter passt aber die Bedingungen an: Die Laufstrecke soll mehr schattige Abschnitte enthalten, die Wasserversorgung wird ausgeweitet und das medizinische Personal gestärkt. Im Zielbereich warten Eisbäder, Duschvorrichtungen und mobile Klimaanlagen auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Neben rund 70 gemeldeten Profis, die um den EM-Titel kämpfen, gehen am Sonntag (ab 6.20 Uhr) auch Tausende Amateursportler auf die Strecke. Start ist am Langener Waldsee mit 3,8 Kilometern Schwimmen, bevor es auf die 180 Kilometer lange Radstrecke quer durch Frankfurt und die Wetterau geht. Zum Abschluss folgt der Marathon über 42,195 Kilometer entlang des Mainufers bis zum Ziel auf dem Römerberg. Deutschland schwitzt. Hören Sie zur Hitzewelle im SZ-Podcast, wie gefährlich heiße Tage und Nächte sein können:Paris verbietet Konsum und Verkauf von Alkohol Angesichts der extremen Hitzewelle hat die Pariser Polizeipräfektur vorübergehend ein weitreichendes Alkoholverbot in der französischen Hauptstadt erlassen. Von Freitag bis zum Sonntagmorgen ist der Verkauf von Alkohol verboten und der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum untersagt, wie die Präfektur mitteilte. Von dem Verbot ausgenommen sind allerdings Restaurants und Gaststätten.Die Kliniken im Großraum Paris seien wegen der Hitzewelle bereits voll ausgelastet und ständig würden neue Patienten eingeliefert, begründete Polizeipräfekt Patrice Faure die Einschränkungen. Es gehe darum, Kliniken und Rettungsdienste von zusätzlichen alkoholbedingten Einsätzen zu entlasten. Für die Kliniken in Frankreich wurde bereits der höchste Krisenmodus ausgerufen. Angesichts der Hitze von bis zu 41 Grad in der Hauptstadt rieten Ärzte ohnehin von jeglichem Alkoholkonsum ab, der die Gefahr eines Hitzschlages erhöhe, sagte der Polizeichef. Bereits während der Fête de la Musique am vergangenen Sonntag habe ein Alkoholverbot in Paris geholfen, Ausschreitungen und Notfälle stark einzudämmen.Straßenmeistereien in Alarmbereitschaft - A2 bis voraussichtlich Sonntag gesperrtDie Hitze hat auch Auswirkungen auf die Straßen in Deutschland. Wegen der erwarteten Rekordtemperaturen von deutlich über 35 Grad erhöhen die Straßenmeistereien am Wochenende ihre Bereitschaft. Man bereite sich „auf mögliche hitzebedingte Schäden an einzelnen Bundes- und Landesstraßen vor“, sagte eine Sprecherin des Landesbetriebs Straßenwesen. Die Meistereien würden daher vorsorglich ihre Streckenkontrollen verstärken und ihre Rufbereitschaft erhöhen. So könnten mögliche Schäden frühzeitig erkannt und Maßnahmen dagegen eingeleitet werden.„Durch intensive Sonneneinstrahlung können sich Fahrbahnen auf deutlich mehr als 60 Grad Celsius aufheizen“, sagte die Sprecherin. Bei langanhaltender Hitze - auch in den Nächten - werde das im Asphalt enthaltene Bindemittel Bitumen weich und könne an die Oberfläche treten. Unter der Belastung könnte der Asphalt dann eingedrückt oder herausgebrochen werden. Bereits gesperrt werden musste die Autobahn 2 auf zwei Abschnitten zwischen Berlin und Hannover: in Brandenburg zwischen Ziesar und Wollin in Fahrtrichtung Berlin sowie in Sachsen-Anhalt bei Burg in Richtung Hannover. Nach Angaben der Autobahn GmbH dauern beide Sperrungen voraussichtlich bis zum Sonntagnachmittag. In beiden Fällen soll die beschädigte Betondecke bis dann durch Asphalt ersetzt werden. Temperaturrekord für Juni in Baden-Württemberg So warm war es in Baden-Württemberg in einem Juni noch nie seit Beginn der Aufzeichnung von Wetterdaten: Für Waghäusel-Kirrlach im Landkreis Karlsruhe sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) 39,0 Grad gemessen worden. Damit hat die Hitzewelle, die gerade über Europa hinwegrollt erneut einen Rekord geknackt, denn der bisherige Temperaturrekord für den Monat Juni im Südwesten lag bei 38,9 Grad - gemessen am 30. Juni 2019 in Mannheim. „Spätestens morgen wird der neue Rekord wahrscheinlich wieder geknackt“, sagte ein DWD-Sprecher. Am Freitag seien 40 Grad und mehr zu erwarten. Am Samstag könnte es mit bis zu 42 Grad sogar noch heißer werden. Die Wetterdaten werden seit 1881 aufgezeichnet.Hitze: Glaskuppel des Bundestages bleibt am Wochenende zuWegen der extremen Hitze wird die Glaskuppel des Reichstagsgebäudes und die Dachterrasse am Wochenende für Besucher gesperrt. Das teilte der Bundestag mit. Bereits bestätigte Besuche seien storniert worden. Von der begehbaren Glaskuppel des Reichstagsgebäudes aus können Besucher normalerweise in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages blicken. Die Kuppel bietet auch einen weiten Blick auf Berlin. Atomkraftwerke in Frankreich wegen Hitzewelle gedrosselt Die Hitzewelle in Frankreich mit Temperaturen von bis zu 43 Grad bremst voraussichtlich einige der Atomkraftwerke des Landes. Angesichts der extremen Temperaturen fuhr der staatliche Stromkonzern EDF das Kernkraftwerk Golfech im Süden des Landes in der Nacht zu Dienstag herunter. Für drei weitere Kraftwerke kündigte EDF ebenfalls Einschränkungen des Betriebs an.Grund sei die gestiegene Wassertemperatur in den Flüssen, aus denen das Kühlwasser für die Kraftwerke kommt. Verhindert werden solle, dass durch das Wiedereinleiten des aufgeheizten Kühlwassers die Temperatur in den Flüssen über Grenzwerte ansteigt. Neben dem Kraftwerk Golfech könnte es an dem ebenfalls an der Garonne gelegenen Atommeiler Blayais zu Einschränkungen kommen, teilte EDF mit. Ins Auge gefasst werden diese außerdem für die an der Rhône gelegenen Kraftwerke Bugey und Saint-Alban.Nach Angaben von EDF sind die Auswirkungen der Maßnahmen auf die Stromproduktion zu vernachlässigen. Das Drosseln oder Herunterfahren von Atomkraftwerken während Hitzeperioden habe seit dem Jahr 2000 zu einer Reduzierung der jährlichen Stromproduktion von durchschnittlich 0,3 Prozent geführt. Hitze: AKW in der Schweiz droht AbschaltungWegen der Hitzewelle droht dem Atomkraftwerk Beznau in der Schweiz die vorübergehende Abschaltung. Das kann nach Angaben des Energieunternehmens Axpo am Freitag der Fall sein. Grund ist die hohe Temperatur des Flusses Aare. Ist der Fluss nach Einleitung des Kühlwassers drei Tage lang wärmer als 25 Grad, müsse das AKW heruntergefahren werden, teilte Axpo mit. Dies geschehe mit Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt des Flusses.Die Leistung der etwa 55 Jahre alten Reaktoren war den Angaben zufolge schon am Dienstag um die Hälfte reduziert worden. Für deren Betrieb wird Wasser aus der Aare entnommen, das den Wasserdampf aus der Stromerzeugung kühlt und sich dabei um einige Grad erwärmt. Das Wasser wird dann in den Fluss zurückgeleitet und kann zu dessen Temperatursteigerung beitragen. Ausnahmen für ein etwaiges Herunterfahren gelten laut Betreiber, wenn dies zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit, zur Sicherung der Netzstabilität oder aus Gründen der nuklearen Sicherheit erforderlich ist.Mehr als 200 hitzebedingte Todesfälle in SpanienDie Hitzewelle hat in Spanien nach einer offiziellen Schätzung innerhalb von vier Tagen mehr als 200 Menschenleben gefordert. Zwischen Sonntag und Mittwoch sei eine Übersterblichkeit von 212 Todesfällen registriert worden, teilte das System zur Überwachung der täglichen Sterblichkeit der Universität Carlos III in Madrid mit. Diese werden den ungewöhnlich hohen Temperaturen von bis zu gut 45 Grad zugeschrieben. Jedes Jahr gibt es in Spanien Tausende Sterbefälle, die offiziell den hohen Temperaturen zugeschrieben werden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Madrid gab es zwischen dem 16. Mai und dem 30. September 2025 landesweit 3832 hitzebedingte Todesfälle.Die Hitzewelle, die seit dem Wochenende große Teile Europas erfasste, ging in Spanien nach Angaben des Wetterdienstes Aemet am Donnerstag zu Ende. Dienstag und Mittwoch gehörten laut der Behörde zu den heißesten Tagen, die in Spanien seit Beginn der Erfassungen im Jahr 1950 für diesen Monat gemessen wurden. Am stärksten betroffen waren die zentralen und nördlichen Regionen des Landes. Die bei Urlaubern beliebte Mittelmeerküste blieb weitgehend verschont, ebenso wie die Balearen mit der Urlaubsinsel Mallorca. Rekord für wärmste Nacht in Deutschland eingestelltDie vergangene Nacht zieht nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes mit der wärmsten Nacht in Deutschland seit Beginn der Messungen gleich. Im rheinland-pfälzischen Bad Bergzabern fiel die Temperatur nicht unter 26,2 Grad. Bisheriger Rekordhalter war der Berg Weinbiet in Rheinland-Pfalz, wo die Temperatur am 25. Juli 2019 ebenfalls nicht unter 26,2 Grad gesunken war.Während die Temperaturen tagsüber vielerorts auf die 40 Grad zugehen, sinken sie nachts teils nicht mehr unter 20 Grad. Der Deutsche Wetterdienst spricht ab dieser Grenze von tropischen Nächten.Üblicherweise gibt es jedes Jahr pro Messstation nur eine Handvoll Tropennächte. „In Jahren mit sehr heißen Sommern wie 2003 wurden an begünstigten Stationen allerdings über 10 Tropennächte beobachtet“, schreibt der Wetterdienst auf seiner Homepage. „So waren es 2003 in Kehl bei Straßburg 21 Tropennächte. Im Sommer 2015 wurde an den Stationen Waghäusel-Kirrlach und Bad Bergzabern 13 Tropennächte registriert.“ Nach Angaben des Umweltbundesamtes treten Tropennächte häufiger im Süden und Westen Deutschlands auf. Auch seien sie innerhalb dichter, innerstädtischer Bebauungsstrukturen wesentlich häufiger als auf Freiflächen.Mehr ladenTickarooLive Blog Software