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Volkswagen: Wie Bain den Everllence-Milliardenpoker für sich entschied Der Verkauf schien entschieden – dann begann das Ringen. Das Handelsblatt rekonstruiert, wie die entscheidenden Stunden beim Everllence-Deal abliefen.

Lazar Backovic, Jakob Blume 25.06.2026 - 17:31 Uhr Artikel anhörenProduktion bei Everllence: Mit dem Verkauf setzt Volkswagen seinen Kurs zur stärkeren Fokussierung auf das Kerngeschäft fort. Foto: Everllence SEFrankfurt, Düsseldorf. Spät wurde es am Mittwochabend. Sehr spät. Für 19.30 Uhr hatte Volkswagen seinen Aufsichtsrat einberufen. Auf der Agenda des Gremiums stand ein Thema: der Everllence-Verkauf und wer den Bieterwettstreit um den Schiffsmotorenbauer am Ende für sich entscheiden würde. Als das offizielle Ergebnis verkündet wurde, war es nach Mitternacht.Eigentlich sollte das Kontrollgremium den Verkauf der VW-Tochter nur noch absegnen. In den Stunden zuvor hatte der Vorstand um Konzernchef Oliver Blume die versiegelten Briefumschläge der verbliebenen Bieter geöffnet und sich auf einen Favoriten verständigt.Die Deal-Teams der drei Bieter warteten stundenlang mit unterschriftsreifen Verträgen im Frankfurter Büro von Linklaters, den Anwälten von VW, auf ein Signal aus Wolfsburg.Am Ende setzte sich der US-Finanzinvestor Bain Capital durch, wie das Handelsblatt vorab berichtete und VW in der Nacht zu Donnerstag offiziell bestätigte. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt