Film zu Ingeborg Bachmann: Alle anderen waren zu spät
In Regina Schillings „Ingeborg Bachmann – Jemand, der ich einmal war“ spielt Sandra Hüller aus, was die Blicke der anderen von der progressiven Denkerin übrig ließen.
Ingeborg Bachmann (Sandra Hüller) am Ufer des Tiber
Elliott Kreyenberg/zero one film/Weltkino
Kleine Punkte schwirren über die Leinwand. Sie verdichten sich kurz zu Formen und werden wieder zu Punkten. Die Punkte sind eigentlich Vögel. Schlagartig ändern sie ihre Flugbewegungen. So beginnt „Ingeborg Bachmann – Jemand, der ich einmal war“. Ein passendes Bild für eine Doku, die sich weniger für biografische Gewissheiten interessiert als für die flüchtigen Konstellationen, aus denen sich ein Leben zusammensetzt.










