Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID.Hier geht es zum Spielplan, hier zum deutschen Kader, hier zu einer Übersicht über die Spielorte und Stadien, hier zu einem Überblick über alle WM-Teilnehmer und hier zur Schwerpunktseite zur WM mit allen Texten der SZ.Alle Nachrichten und SZ-Geschichten zur WM erhalten Sie auch zweimal täglich mit unseren Newslettern „SZ am Morgen“ und „SZ am Abend“. Hier können Sie sich dafür anmelden.Wichtige UpdatesWie die Regeländerungen diese WM verändernRonaldo trifft und spricht – nur über einen nichtKane vergibt, Kroatien im Glück – das war die Nacht Infantino verteidigt TrinkpausenTrauerfall: Trainer Deschamps verpasst Frankreichs drittes GruppenspielKai Havertz über Konkurrent Undav: „Ich schätze es sehr, dass er hier ist“DFB-Stürmer Kai Havertz hat in einem Interview mit der Zeit unter anderem daüber gesprochen, warum er in Deutschland von einigen Fußballfans noch immer unterschätzt werden könnte. „Wahrscheinlich, weil ich nicht in der Bundesliga spiele. Auch bei Toni Kroos und İlkay Gündoğan, die über Jahre im Ausland spielten, war das zeitweise der Fall“, sagte der frühere Leverkusener, der inzwischen beim FC Arsenal in London spielt. „Über mich heißt es oft: 'Der Havertz hat wieder kein Tor gemacht! Und wenn ich dann eins schieße, sagt man: Ja, muss er ja auch, wurde aber auch Zeit!' Ich nehme das niemandem übel“, so Havertz, der bereits in zwei Champions-League-Endspielen getroffen hat: 2021 für den FC Chelsea und diesen Sommer für den FC Arsenal. Für Deutschland hat er in 60 Länderspielen 24 Mal getroffen.Auf der Jagd nach Toren habe er seine eigene Strategie. „Die Verteidiger sollen nie wissen, wo ich bin, wohin ich will, was ich vorhabe, wo ich wann sein werde. Das ist für sie am schlimmsten. Ich versuche, für Verteidiger ein Gespenst zu sein“, beschreibt Havertz seinen Spielstil.Den aktuell wohl beliebtesten deutschen Nationalspieler, Angreifer und Torjäger Deniz Undav, betrachte er indes „überhaupt nicht“ als Konkurrenz, so der 27-Jährige: „Ich schätze es sehr, dass er hier ist. Wir haben Deniz gebraucht, zuletzt gegen die Elfenbeinküste, da hat er uns zum Sieg geschossen.“Zum Vorrundenabschluss gegen Ecuador am Donnerstag (22 Uhr/ARD) im Endspielstadion von East Rutherford spricht einiges dafür, dass Havertz eine Pause bekommen könnte. Bringt Bundestrainer Julian Nagelsmann Undav, der zuletzt doppelt beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste traf, also in der Startelf? „Wir können ja auch gut zusammenspielen. Ich hinter oder neben ihm. Ich freue mich für jeden Mitspieler, der liefert. Wir sind eine Mannschaft“, sagte Havertz.Wie die Regeländerungen diese WM verändernVor dem Turnier hat die Fifa zahlreiche Neuerungen eingeführt. Unter anderem müssen Spieler, die auf dem Feld behandelt werden, anschließend eine Minute warten, bis sie wieder am Spiel teilnehmen dürfen – zumindest dann, wenn der Gegner für sein Foul nicht mindestens mit einer gelben Karte bestraft wurde.Beim Spiel Belgien gegen Iran hat das zu der kuriosen Situation geführt, dass der offenkundig verletzte Belgier Leandro Trossard zwei Minuten lang liegen blieb, sich jedoch nicht behandeln ließ. Auch ansonsten gab es so einige Fälle, bei denen der von der Fifa gewünschte Effekt nicht eingetreten ist, wie SZ-Autor Martin Schneider berichtet:Ronaldo trifft und spricht – nur über einen nichtCristiano Ronaldo hat sich mit zwei Toren gegen Usbekistan in dieser WM angemeldet, er ist jetzt auch da, das sollten alle wissen. Und natürlich geht es ihm auch weiterhin um seine eigenen Bestmarken. Nur über einen will er so gar nicht sprechen: Lionel Messi, mit 18 Toren neuerdings WM-Rekordtorjäger. SZ-Reporter Javier Cáceres berichtet von nervösen Presseleuten bei den Portugiesen, als Ronaldo nach dem 5:0 gegen die Usbeken vor den Mikros auftaucht.Kulinarische Pause des VAR bei Ghana gegen England?Ghanas Trainer Carlos Queiroz hat dem Videoschiedsrichter nach dem 0:0 gegen England eine kulinarische Pause unterstellt. „Wieder einmal hat der VAR einen Kaffee getrunken. Das ist verständlich, ich würde mir auch ab und zu gern einen Kaffee gönnen, aber es war ein klarer Elfmeter, Rote Karte“, sagte der 73 Jahre alte Portugiese. Er spielte auf eine knifflige Szene nach knapp 80 Minuten an. England-Verteidiger Ezri Konsas hatte den zum Tor eilenden Prince Adu energisch vom Schuss abgehalten. Der VAR schaute sich das riskante Einsteigen nicht an.„Wir hatten unsere Chancen, bis zu dem Punkt, an dem sie Glück hatten. Sehr viel Glück“, sagte Queiroz bei der Pressekonferenz. „Ich bin mir nicht sicher, ob der Videobeweis bei der Weltmeisterschaft noch funktioniert. Haben wir den Videobeweis überhaupt noch? Funktioniert er noch?“ Englands Offensive um Bayern-Stürmer Harry Kane war an Ghanas Abwehr-Bollwerk verzweifelt und kassierte auf seiner Titel-Mission einen Dämpfer. Wer sich übrigens für eher unbekannte Teams wie Ghana, die Kapverden oder Ecuador interessiert, kann sich hier umfassend informieren: eine Weltkarte aller WM-Teilnehmer mit Kurzinfos zu den Mannschaften. Basketballer Steph Curry – ein Vorbild für Jamal MusialaJamal Musiala zieht Inspiration aus seiner zweiten Leidenschaft Basketball – und sieht dort vor allem Stephen Curry als Vorbild. „Ich möchte die gleiche Freude versprühen, die er auf dem Platz vermittelt“, sagte Musiala (23) der Sport Bild. Der 38 Jahre alte Point Guard der Golden State Warriors habe „hart gearbeitet, um da hinzukommen, wo er heute ist“, sagte Musiala bewundernd und ergänzte: „Curry hatte ähnlich wie ich mit Verletzungen zu kämpfen, er musste sich durchbeißen. Er hatte in seiner Karriere gute und schlechte Phasen, aus denen er gelernt hat. Er hat immer an sich geglaubt.“ Außerdem gefalle ihm, wie Curry „als Mensch ist. Er hat sich trotz des Erfolges nie verändert, ist immer freundlich und sympathisch geblieben. Ich habe ihn zwar noch nicht persönlich getroffen. Aber alles, was ich von ihm mitbekomme, ist, dass er ein sehr guter Typ ist.“ Überhaupt glaubt Musiala, dass die deutsche Elf viel lernen kann von den Basketballern. NBA-Champion New York Knicks lebe von seinem „mannschaftlichen Zusammenhalt“, sagte er. Finalgegner San Antonio Spurs habe zwar „die besseren Einzelspieler“ gehabt, „aber das Team der Knicks passte einfach besser zusammen. Und das kann bei uns auch der entscheidende Faktor werden.“ Genau wie ein Musiala in Topform. „Je mehr Minuten und Spiele ich mache, ein umso besseres Gefühl bekomme ich am Ball. Das Zocken macht mir wieder richtig Spaß“, sagte er. Kane vergibt, Kroatien im Glück – das war die Nacht Im Turnier der Superschützen hat sich Harry Kane einen für ihn ungewöhnlichen Fehlversuch geleistet. In der 87. Minute knallte er die beste Chance der Engländer beim 0:0 gegen Ghana volley aus gut fünf Metern über das Tor. Er selbst nahm es gelassen. "Ich kam nicht richtig über den Ball. So ist das eben. Ich bin lange genug Stürmer, um zu wissen, dass sie nicht immer reingehen.“Weniger gelassen nahm Ghanas Trainer Carlos Queiroz eine Szene in der 79. Minute. Da foulte seiner Ansicht nach Englands Verteidiger Ezri Konsa seinen Angreifer Prince Adu. Der VAR habe sich „einen Kaffee geholt, was ja normal ist. Aber das war ein klarer Elfmeter und eine Rote Karte“, schimpfte Queiroz.Nochmal Glück hatte Kroatien, das trotz einer vor allem in der ersten Halbzeit schwachen Leistung am Ende 1:0 gegen Panama gewann. Ante Budimir erzielte nach Vorlage des Münchners Josip Stanisic das Tor des Tages. Anlass zur Feier gab es trotzdem: Luka Modric absolvierte als erst vierter Spieler der Geschichte sein 200. Länderspiel und wurde von seinen Mitspielern gefeiert (siehe Blogeintrag unten).Beim 1:0 von Kolumbien gegen die DR Kongo hatte dagegen Michel Kuka Mboladinga seinen großen Auftritt, obwohl er wie eine Statue auf der Tribüne in Regungslosigkeit verharrte. Seine Kleidung aus Jackett, Hemd, Krawatte und Anzughose spiegelt die Farben der Flagge der Demokratischen Republik Kongo wider. So verfolgte Mboladinga, besser bekannt als „Lumumba Vea“, das WM-Spiel in Zapopan.„Ich stehe regungslos da, weil ich glaube, dass das der Mannschaft emotionale Ausdauer verleiht“, hatte der 49-Jährige vor einigen Tagen dem Wall Street Journal gesagt.Seine Pose ist der Lumumba-Statue nachempfunden, die in Kongos Hauptstadt Kinshasa steht. Sie ist eine Hommage an den 1961 ermordeten Präsidenten Patrice Lumumba. „So wie Lumumba sein Leben für unser Land geopfert hat, ist mein Opfer ein kleiner Preis, den ich gerne zahle, weil mir diese Mannschaft so sehr am Herzen liegt“, sagte Mboladinga.Legendenfeier in TorontoMit einem hart erkämpften 1:0 gegen Panama hielt Kroatien sich in Toronto im Turnier und darf weiter auf das Sechzehntelfinale hoffen – doch das war nicht der Grund für eine Feier, die die Mannschaft nach dem Spiel begann. Eine große 200 und "Ewige Legende" stand auf den schwarzen T-Shirts, die sich die Kroaten überzogen, um einen besonderen Spieler in ihrer Mitte zu ehren: Luka Modric wurde immer wieder von seinen Kollegen in die Luft geworfen, nach seinem 200. Länderspiel, das ihm die Aufnahme in einen exklusiven Klub garantiert. Nur Lionel Messi (201 Länderspiele), Bader Al-Mutawa aus Kuwait (202) und Cristiano Ronaldo (230) haben häufiger als Modric für ihr Land gespielt. In die Ehrung stimmte auch das überwiegend kroatische Publikum in Toronto ein, das Modric schon während des Spiels immer wieder mit "Luka, Luka"-Sprechchören gefeiert hatte. Und am Ende dank eines Treffers von Ante Budimir erleichtert feststellen konnte: Auf die Kritik aus der Heimat an Modric hatte der Regisseur gegen Panama mit einer verbesserten Leistung antworten können. Und sich so die Chance offengehalten, bei der WM noch einige weitere Einsätze im kroatischen Trikot zu bekommen.Infantino verteidigt TrinkpausenFifa-Präsident Gianni Infantino hat die ungeliebten und teilweise unnötigen Trinkpausen während der Spiele der Fußball-WM verteidigt. Diese seien „ausschließlich eine sportliche Angelegenheit“ und „keine finanzielle Frage“, sagte der Schweizer. Der Weltverband erhalte durch die sogenannten „Hydration Breaks“, die von einer großen Sport-Getränkemarke präsentiert werden (Foto unten), angeblich „keine zusätzlichen Einnahmen, da alle kommerziellen Vereinbarungen lange im Voraus abgeschlossen wurden“.Erstmals werden die Partien bei der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada jeweils in der 22. und 67. Spielminute für drei Minuten unterbrochen. Dabei ist es egal, wie hoch die Temperaturen sind und ob ein Stadiondach geschlossen ist. Spieler, Trainer und Experten kritisierten die Neuerung. Zudem monieren die Kritiker, dass sich der Charakter des Spiels durch die „Timeouts“ ändere. Bei einigen Spielen ließen auch die Fans ihren Unmut heraus. Viele TV-Anstalten nutzen die Unterbrechung für einen zusätzlichen Werbeblock.Der Hauptgrund sei „die Hitze“. Dazu könne bei einem Turnier über 39 Tage mit bis zu acht Partien für ein Team „ein Moment der Erholung von enormer Bedeutung“ sein, sagte Infantino. Dabei ist die Spielfrequenz für Spitzenspieler im europäischen Liga- und Champions-League-Alltag deutlich höher. Er verwies darauf, dass jedes Spiel „unter denselben Bedingungen“ stattfinden solle: Es sei „sehr schwer zu akzeptieren, dass ein Trainer möglicherweise die Gelegenheit hat, ein Spiel durch Anpassungen zu beeinflussen, nur weil es heißer ist, während derselbe Trainer in einem anderen Spiel bei etwas niedrigeren Temperaturen nicht dieselbe Möglichkeit hat“.Immerhin müssen sich die Zuschauer in Deutschland nicht an die Trinkpausen gewöhnen. Weder die Deutsche Fußball Liga noch die Europäische Fußball-Union Uefa planen die Einführung einer verpflichtenden Unterbrechung. Das machten beide Verbände klar. In der Bundesliga und der 2. Liga sind die Pausen laut Regelwerk keine Pflicht, aber bei Bedarf schon länger möglich. Leweling beeindruckt von UndavSo weit ist es gekommen: DFB-Stürmer Deniz Undav wird, wie hier vom Stuttgarter Kollegen Jamie Leweling, als potenziell bester Torschütze dieses Turniers genannt. Bisher liegt Undav bei drei Treffern – was, wenn er irgendwann sogar mal von Anfang an spielt?„Deniz da oben zu sehen mit den ganz großen Weltstars. Schauen wir mal, wer WM-Torschützenkönig wird, Ronaldo, Messi oder Undav. Oder Mbappé.“Bayern-Profi Davies vor ComebackKapitän Alphonso Davies steht unmittelbar vor seinem Comeback für die kanadische Nationalmannschaft. Wie Trainer Jesse Marsch vor dem letzten Gruppenspiel gegen die Schweiz am Mittwoch (21 Uhr/ARD und MagentaTV) in Vancouver bestätigte, soll Davies erstmals seit März 2025 für „Les Rouges“ zum Einsatz kommen. Der Profi des FC Bayern werde zwar „nicht in der Startelf stehen“, sagte Marsch: „Aber ja, ich erwarte, dass er spielt.“ Davies, den bis zuletzt eine Muskelverletzung im Oberschenkel geplagt hatte, habe „die ganze Woche mit der Mannschaft trainiert“, sagte der Amerikaner: „Ich möchte ihn auf jeden Fall ins Spiel bringen“. Der 25-Jährige könne „einen großen Einfluss haben“, betonte Marsch: „Sowohl körperlich und fußballerisch als auch mental. Unser Kapitän ist zurück, unser bester Spieler ist wieder in der Mannschaft. Ich finde, das ist ein ganz entscheidender Faktor.“ Schon ein Unentschieden würde dem Co-Gastgeber reichen, um den ersten Platz in der Gruppe B abzusichern. Damit würden die Kanadier sowohl ihr Sechzehntel- als auch ein mögliches Achtelfinale in Vancouver spielen. Trauerfall: Trainer Deschamps verpasst Frankreichs drittes GruppenspielDie französische Fußball-Nationalmannschaft muss in ihrem letzten Gruppenspiel ohne Trainer Didier Deschamps auskommen. Wie der nationale Verband FFF mitteilte, sei die Mutter des 57-Jährigen am Dienstag verstorben und der Coach deshalb in die Heimat gereist. Deschamps werde in Frankreich an der Beerdigung teilnehmen und in den kommenden Tagen als Chef erstmal von seinem Assistenten Guy Stéphan vertreten.„Didier Deschamps wird vor dem Spiel Norwegen gegen Frankreich nicht das Training leiten können. Er wird am Freitag beim letzten Spiel der Gruppe I auch nicht auf der Trainerbank sitzen können“, schrieb die FFF in ihrem Statement: „Der Nationaltrainer musste heute Morgen den schmerzlichen Tod seiner Mutter verkraften. Er wird nach Frankreich zurückkehren, um an der Beerdigung teilzunehmen.“Den Einzug in die die K.-o.-Runde ist für Les Bleus bereits sicher, am Freitag (21 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) geht es in Boston gegen Norwegen um den Gruppensieg. Der Équipe Tricolore reicht hierfür dank der besseren Tordifferenz bereits ein Remis, der Erstplatzierte der Gruppe I wäre ein potenzieller Achtelfinal-Gegner der deutschen Mannschaft. Ob Deschamps bis zum Sechzehntelfinale am 30. Juni in die USA zurückkehrt, ließ der Verband zunächst offen.USA lockern Reiseauflagen für Irans Team Die US-Regierung lockert die Reisebeschränkungen für die iranische Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Für das Gruppenspiel gegen Ägypten am Freitag (5 Uhr am Samstag deutscher Zeit) in Seattle dürfe die Mannschaft bereits zwei Tage vor der Partie in die USA einreisen, teilte das Heimatschutzministerium mit.Bei den ersten beiden WM-Partien in Los Angeles war dem Team die Einreise nach US-Medienberichten erst innerhalb von 24 Stunden vor dem Anpfiff gestattet worden. An der Pflicht zur sofortigen Ausreise nach dem Spiel halte die Regierung fest, hieß es nun. „Die iranische Mannschaft wird weiterhin verpflichtet sein, das Land am Tag des Spiels zu verlassen“, erklärte ein Sprecher. Die übrigen Sicherheitsvorkehrungen blieben unverändert.Dabei wären die Dänen auch gernIn Deutschlands Hauptstadt stolpert man dieser Tage von einer Watchparty in die nächste. Vorm Späti läuft das WM-Spiel, hinter den Fenstern der Raucherkneipe auch und in den Berliner Biergärten sowieso. Man braucht gar nicht anzuhalten, um stets über den Spielstand Bescheid zu wissen, Messis Rekordtor sieht man gewissermaßen im Vorbeigehen.Ganz anders ist die Lage in der Hauptstadt Dänemarks. Hier sucht man viel länger nach einem Bildschirm, der Fußball zeigt, man läuft vorbei an Backsteinbauten, radelt über Brücken oder schaut ins Fenster, über dem das Wort ØL steht, doch nirgends läuft WM. Endlich ist da dieser Pub, vor dem an Bier nippende Leute sitzen, und Portugal gegen Usbekistan schauen.Die Dänen seien einfach zu schlecht, ruft der Mann vom Nebentisch rüber. Sicherlich wäre die Begeisterung in Kopenhagen größer, wenn das dänische Nationalteam nicht in letzter Sekunde die WM-Qualifikation vergeigt hätte – im Elfmeterschießen.Seine Jungs und er, sagt der Mann, unterstützten jetzt Cristiano Ronaldo, 41. Nach dem schwachen Auftritt im ersten Match hätten sie gedacht, „der Fußball verlässt Ronaldo, bevor Ronaldo den Fußball verlässt“, sagt er. Heute trifft Ronaldo wie Messi gestern doppelt – Portugal gewinnt 5:0. Fifa plant offenbar Änderung des Münzwurfs beim ElfmeterschießenDie Fifa plant während der laufenden Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada offenbar eine kurzfristige Regeländerung. Wie unter anderem The Athletic berichtet, soll vor einem möglichen Elfmeterschießen nur noch ein Münzwurf durch den Schiedsrichter stattfinden. Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) müssen dem Vorhaben zustimmen.Der Weltverband erhofft sich die Verabschiedung des Vorschlags vor dem Beginn der K.-o.-Runde am kommenden Sonntag. Bei der Zustimmung durch das IFAB dürfte sich die Mannschaft, zu deren Gunsten der Münzwurf ausfällt, aussuchen, ob sie entweder den ersten Elfmeter schießen will oder auf welches Tor geschossen werden soll.Derzeit muss der Schiedsrichter zwei Münzwürfe ausführen: Einen, um zu entscheiden, wer zuerst schießt, und einen zweiten, um zu bestimmen, auf welches Tor geschossen wird. Im Champions-League-Finale hatte Paris Saint-Germain beide Münzwürfe gewonnen – und somit einen Vorteil gegenüber dem FC Arsenal. Infantino bestätigt: US-Präsident Trump übergibt WM-PokalBislang trat US-Präsident Donald Trump bei der Fußball-WM kaum in Erscheinung, beim Finale wird der US-Präsident aber eine wichtige Rolle spielen. Fifa-Chef Gianni Infantino bestätigte den Plan, wonach er nach dem Endspiel am 19. Juli im MetLife Stadium in East Rutherford zusammen mit Trump den WM-Pokal an den Sieger übergeben wird.„Wir werden zusammen mit dem Präsidenten das Finale genießen und dem Gewinner natürlich gemeinsam die Trophäe überreichen“, sagte Infantino in der Sendung Fox and Friends. Auf die Nachfrage des Moderators, ob der Pokal von den beiden gemeinsam übergeben werde, antwortete der Schweizer: „Natürlich, wir sind die ganze Zeit zusammen.“ Mehr ladenTickarooLive Blog Software
WM 2026: Kai Havertz über Deniz Undav: „Wir können auch gut zusammenspielen“
In einem Zeitungsinterview spricht Deutschlands Nationalstürmer unter anderem über seinen beliebten Konkurrenten. Gianni Infantino verteidigt die Trinkpausen bei dieser WM. Ghanas Coach verhöhnt den VAR.












