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Für Kollege Ruben Dias nur „Lärm der Medien“Weiter Probleme bei der Einreise: Iran will Beschwerde bei der Fifa einreichenPersonelle Konsequenzen nach Falschmeldung über Messis VaterMarokkos Kapitän Hakimi muss in Frankreich wegen Vergewaltigungsvorwurf vor GerichtUndav spricht über seinen Lauf im DFB-TeamNationalstürmer Deniz Undav hat erklärt, warum es bei ihm so gut läuft. „Du darfst als Offensivspieler oder als Stürmer nie in diese Phase kommen, dass du dir Gedanken machst: Warum habe ich jetzt zwei Spiele nicht getroffen oder warum habe ich drei Hundertprozentige verballert“, sagte Undav im FAZ-Interview und führte aus: „Das Mindset muss immer das gleiche bleiben: Easy, ich mach’ den nächsten. Selbst wenn du vorher fünf Chancen gehabt hast. Wenn du in die Situation kommst, zu überlegen, verkackst du erst recht.“ In zehn Länderspielen hat der Torjäger des VfB Stuttgart bereits sieben Treffer erzielt. Nach seiner Einwechslung beim Start gegen Curaçao (7:1) verbuchte Undav ein Tor und zwei Vorlagen. Der 29-Jährige ist damit alle 36 Minuten an einem Tor der DFB-Auswahl beteiligt. Undav sieht einen wichtigen Grund in seiner Einstellung im Training. „Es reicht nicht, irgendwie locker in eine Übung reinzugehen, so verbesserst du dich nicht. Aber wenn du jede Übung mit 100 Prozent ausführst, dann hast du diese Situation irgendwann im Instinkt. Vielleicht nicht im nächsten oder übernächsten Spiel, aber irgendwann kommt sie, und dann schiebst du das Ding wieder rein“, erklärte Undav, der über seine Qualitäten sagt: „Ich bin nicht groß, aber ich bin körperlich stark, ich bin eiskalt vor dem Tor und auch spielintelligent, um Räume zu ziehen für die anderen Spieler.“ Türkei untersagt Public Viewing wegen Uni-PrüfungenDas türkische Innenministerium hat für Samstag landesweit Großbildübertragungen des richtungsweisenden WM-Duells gegen Paraguay unter freiem Himmel untersagt. Hintergrund ist die zeitgleich stattfindende landesweite Hochschulzugangsprüfung YKS.Lärm und mögliche Verkehrsprobleme sollen minimiert werden, um die Kandidaten nicht zu beeinträchtigen. Die Gouverneure der Provinzen wurden daher angewiesen, keine Leinwände für die Partie am Samstagmorgen (6 Uhr in der Türkei) zu genehmigen.Mehrere Kommunen hatten im Vorfeld geplant, das Spiel auf großen Leinwänden zu zeigen. Nach der ministeriellen Direktive wurden diese Vorhaben jedoch wieder abgesagt. Die Behörden verwiesen darauf, dass besonders die frühe Anstoßzeit ein erhöhtes Risiko für Störungen durch Menschenansammlungen berge. Die am Samstagmorgen beginnende YKS zählt zu den wichtigsten Prüfungen des Landes und wird jährlich von Hunderttausenden absolviert.Die 0:2-Auftaktpleite gegen Australien hatten in der Türkei vielerorts große Menschenmengen auf öffentlichen Plätzen, Parks und sogar in einem antiken Amphitheater in der Provinz Antalya verfolgt.DFB-Elf trainiert komplett und reist für Duell gegen Elfenbeinküste nach TorontoDie deutsche Nationalelf hat vor dem zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste keine Personalsorgen. Bundestrainer Julian Nagelsmann versammelte am Freitagmorgen (Ortszeit) alle 26 Kaderspieler zur letzten Einheit vor der Abreise nach Toronto zum Duell mit dem dreimaligen Afrikameister. Das Training im Spry Soccer Stadium von Winston-Salem fand wieder auf dem Hauptplatz statt, der am Vortag geschont worden war. Trotz des Regens in der Nacht wurde der an manchen Stellen leicht ramponierte Rasen vor der Einheit noch einmal gewässert. Nach dem Mittagessen geht es am Nachmittag (15.00 Uhr Ortszeit/21.00 Uhr MESZ) im Fifa-Charterflieger vom örtlichen Smith Reynolds Airport rund 1200 Kilometer nach Norden in die kanadische Metropole, wo die DFB-Elf im Delta Hotel logieren wird. Nagelsmann und Abwehrchef Jonathan Tah stellen sich im Stadion auf der Pressekonferenz (18.45/0.45 Uhr) noch Reporterfragen. Das BMO Field in Toronto ist die kleinste der 16 WM-Arenen. 17.000 zusätzliche Sitze wurden hinter den Toren für das Turnier eingebaut, die Kapazität liegt nun bei rund 45.000 Zuschauern. Der deutsche Fanblock ist am Samstag mit 2500 Fans ausverkauft. Mit einem weiteren Sieg nach dem 7:1 zum Auftakt gegen Curaçao stünde der viermalige Weltmeister vorzeitig in der K.-o.-Runde: Allerdings: Zwei Erfolge zum Auftakt gelangen zuletzt bei der Heim-WM 2006 - 4:2 gegen Costa Rica und 1:0 gegen Polen.Wer sich schon einmal über den deutschen Gegner warm lesen möchte, kann das mit diesen Betrachtungen von SZ-Autor Sebastian Fischer über die Ivorer tun: Ronaldos schwacher Auftritt? Für Kollege Ruben Dias nur „Lärm der Medien“Portugals Abwehrspieler Ruben Dias hat die massive Kritik an Cristiano Ronaldo und dem schwachen Auftakt seiner Mannschaft heruntergespielt. „Das ist nur Lärm der Medien“, sagte der 29-Jährige von Manchester City im Quartier in Palm Beach Garden. „Cristiano bekommt eine Menge Aufmerksamkeit und steht immer im Scheinwerferlicht. Das ist so, seit ich in der Nationalmannschaft spiele, und das wird auch in Zukunft so sein“, meinte Ruben Dias. „Aber jeder von uns – inklusive Cristiano – ist es gewohnt, mit diesem medialen Druck umzugehen. Wir kennen das aus unseren Clubs, aus der Nationalmannschaft, von Weltmeisterschaften und aus den europäischen Wettbewerben.“ Der WM-Mitfavorit Portugal war am Mittwoch nur mit einem 1:1 gegen den Außenseiter Demokratische Republik Kongo in das WM-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada gestartet. Die erste Pressekonferenz nach dieser Enttäuschung geriet zu einer sehr einseitigen Veranstaltung, weil selbst der Champions-League-Sieger, Club-Weltmeister und 76-malige Nationalspieler Ruben Dias fast ausschließlich Fragen zu Ronaldo gestellt bekam. USA gegen Australien – was ist mit Pulisic?4:1 gewannen bekanntlich die US-Amerikaner ihren Auftakt gegen Paraguay, ein Ergebnis, das in dieser Höhe nicht alle erwartet hatten. Und nun? Sind ein paar Tage ins Land gezogen und die Gastgebernation fragt sich, wie es ihrem besten Fußballer geht: Christian Pulisic, der angeschlagen ist. Am heutigen Abend (21 Uhr, Liveticker SZ.de) treffen die USA auf Australien – und ein wenig hat sich die Wade des früheren Dortmunders zur Wade der Nation entwickelt, wie SZ-Reporter Jürgen Schmieder berichtet: Weiter Probleme bei der Einreise: Iran will Beschwerde bei der Fifa einreichenDer iranische Fußballverband will angesichts der Restriktionen bei der Einreise während der Fußball-WM eine Beschwerde bei der Fifa einreichen. Wie der Verband mitteilte, sei ein Antrag auf eine Einreise in die USA zwei Tage vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Belgien in Los Angeles am Sonntag (21.00 Uhr MESZ) abgelehnt worden. Demnach darf das iranische Nationalteam erst am Samstag zum Spielort aufbrechen.Gemäß dem Programm des Trainerstabs müsste die Mannschaft jedoch „zwei Tage vor jedem Spiel in der jeweiligen Gastgeberstadt eintreffen und am Tag nach dem Spiel zum Basislager zurückkehren, um eine optimale technische und körperliche Vorbereitung zu gewährleisten“, heißt es in einer Mitteilung. Vor allem angesichts der frühen Anstoßzeit (12.00 Uhr Ortszeit) sei das Ziel gewesen, den Spielern genügend Zeit zu geben, sich an die Spielbedingungen anzupassen.Der iranische Verband teilt mit, „dass solche Einschränkungen nicht mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller teilnehmenden Mannschaften vereinbar sind und sich negativ auf die Vorbereitung der Mannschaften auswirken könnten.“ Der Verband werde daher „seine Unzufriedenheit offiziell zum Ausdruck bringen und über die entsprechenden Kanäle eine formelle Beschwerde bei der Fifa einreichen.“Beim WM-Auftakt der Iraner war SZ-Autor Jürgen Schmieder im Stadion. Sein Text:Personelle Konsequenzen nach Falschmeldung über Messis VaterNachdem sie am Donnerstag in ihrer Livesendung „El show del verano“ beim Streaminganbieter Luzu TV fälschlicherweise den Tod von Lionel Messis Vater Jorge Messi verkündet hatte, hat Moderatorin Florencia Pena einen Fehler eingeräumt und um Verzeihung gebeten. „Ich entschuldige mich bei der Familie Messi für die schwere Zeit, die sie durchmacht. Es tut mir unendlich leid, dass ich zu diesem Leid beigetragen habe“, schrieb Pena bei Instagram. Die Familie Messi hatte zuvor in einem Statement ihre „tiefe Bestürzung über den Mangel an Sensibilität, Respekt und Anstand, mit dem einige Menschen eine strikt private Familienangelegenheit behandeln“ zum Ausdruck gebracht: „Die Gesundheit eines Menschen und die Ruhe seines Umfelds sollten nicht Gegenstand von Spekulationen oder unverantwortlicher medialer Aufmerksamkeit sein.“ Der 68 Jahre alte Jorge Messi erhole sich derzeit von einem nicht näher definierten „gesundheitlichen Problem“. Er „steht derzeit unter medizinischer Aufsicht, erholt sich und macht unter den gegebenen Umständen gute Fortschritte“, teilte die Familie mit, ohne Details zur Erkrankung zu nennen. Pena schrieb, dass ihr die Information über den vermeintlichen Tod vom Produktionsteam genannt wurde. Sie sei davon ausgegangen, dass es entsprechende Recherchen und Überprüfungen gegeben habe. Die an der Falschinformation beteiligten Mitarbeiter wurden mittlerweile entlassen. „Ich habe dem Team vertraut. Trotzdem übernehme ich die Verantwortung für meinen Anteil an dem Fehler und habe mich deshalb entschieden, nicht mehr für Luzu arbeiten“, teilte sie mit: „Ich entschuldige mich nochmals aufrichtig, ich habe mich geirrt.“ Hintergründe zum Fall um Messis Vater hat SZ-Reporter Javier Cáceres hier noch einmal zusammengefasst: Marokkos Kapitän Hakimi muss in Frankreich wegen Vergewaltigungsvorwurf vor GerichtDer marokkanische Außenverteidiger und Kapitän der Nationalmannschaft, Achraf Hakimi, muss sich in seiner Wahlheimat Frankreich wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht verantworten. Dies gab das Berufungsgericht Versailles in einer Erklärung bekannt, Hakimi müsse vor dem Strafgericht des Départements Hauts-de-Seine erscheinen. Hakimi, 27, hatte die Vorwürfe stets bestritten und behauptet, er sei das Opfer einer Verleumdung. Eine damals 24-Jährige hatte im Februar 2023 bei der Polizei ausgesagt, sie sei von Hakimi vergewaltigt worden. Bei einer Anhörung im Mai hatte Hakimi beantragt, dass das Verfahren eingestellt würde.„Die Justiz hat mir in die Augen gesehen und zu mir gesagt: 'Wenn Sie nicht bekannt wären, hätte es nie einen Fall gegeben.' Ich habe mich jahrelang entschieden zu schweigen. Ich dachte, dass es richtig wäre, würdevoll zu bleiben, geduldig zu sein und der Justiz zu vertrauen, damit die richtigen Entscheidungen getroffen werden“, schrieb Hakimi, beim Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain unter Vertrag, am Freitagmorgen bei X: „Heute wird eine Geschichte erzählt, die nicht meine ist, auf Kosten meiner Familie, meines Lebens und vor allem der Wahrheit. Manchmal habe ich das Gefühl, zu einem leichten Ziel geworden zu sein. Ich warte auf diesen Prozess seit dem ersten Tag. Und inzwischen erwarte ich ihn sehnsüchtig. Endlich werde ich sprechen können.“ Einen exakten Termin für den Prozess gibt es bislang nicht. Mit'm Radl da? Nein, mit dem BootViel ist bei dieser WM geschrieben worden über die Anreiseschwierigkeiten. Über 100 US-Dollar für das Ticket von Manhattan nach East Rutherford, zu Fuß durch die sengende Hitze in Texas, über diese ganzen Kapriolen können die Stadionbesucher in Vancouver nur müde lächeln. Hier kommt man entweder mit dem Fahrrad oder aber über's Wasser zum Spiel: Einer der effizientesten Wege führt mit kleinen, etwas wackeligen, aber für die WM mit einem Fußball markierten Mini-Fähren zum Stadion. Den "False Creek" - den unechten Fluss also - fahren die Boote im Minutentakt rauf und runter, gefüllt mit bis zu zwölf Fans pro Fahrt. Knappe zehn Minuten dauert etwa die Tour von Granville Island nahe Downtown, Zeit genug sich über die Startaufstellung zu unterhalten. Oder über die Schwierigkeiten, die man an anderen WM-Standorten erlebt hat, statt durch die kanadische Nachmittagssonne zu schippern.Eine schwerwiegende Verletzung überschattet Kanadas 6:0 – das brachte die Nacht Zwei von drei Gastgebern feiern – wobei bei Kanada die schlimme Verletzung von Ismael Koné beim historischen 6:0-Sieg gegen Katar die Stimmung massiv drückte. „Wir alle haben das Knacken auf der Bank gehört. Man fühlt natürlich tief mit ihm, und alle sind erschüttert von dem Vorfall – wegen der Art der Verletzung und auch, weil Ismael das Herz unserer Mannschaft ist“, sagte Kanadas Trainer Jesse Marsch über die Szene in der 51. Minute, als Katars Assim Madibo in einer eigentlich ungefährlichen Situation viel zu ungestüm in Koné reinrauschte und ihm offensichtlich das Bein brach. Die TV-Regie verzichtete auf eine Wiederholung, Kanadas Spieler reagierten entsetzt. Auch Madibo, der danach Katars zweite rote Karte des Tages sah, wirkte von seiner Tat so geschockt, dass er beinahe benommen in die Kabine ging. Er entschuldigte sich später bei Koné. „Er kann großartige Dinge vollbringen, die kein anderer kann. Er steht für vieles, wofür das Team steht, und ist ein großer Verlust für uns. Aber wir werden ihm die besten Ärzte besorgen und er wird zurückkommen“, sagte Marsch über seinen Spieler. Als Nathan Saliba kurz nach Konés Verletzung das zwischenzeitliche 4:0 schoss, hielt er ein Trikot seines Teamkollegen hoch. Unser Kollege Felix Haselsteiner war in Vancouver und hat die Stimmen gesammelt – auch zur anschließenden Rudelbildung – und er erklärt, warum der Sieg trotzdem für Kanada ein besonderer sein kann.Ohne schlimme Verletzung sicherte sich der südliche Gastgeber Mexiko mit einem 1:0 gegen Südkorea vorzeitig den Gruppensieg. In einem weitgehend zähen Spiel profitierte das Team von einem Fehler des südkoreanischen Torhüters Seung-gyu Kim. Damit steht bereits jetzt fest, dass die Mexikaner ihr Sechzehntelfinale gegen einen Gruppendritten im legendären Aztekenstadion spielen werden. Mehr Heimvorteil ist im Fußball kaum möglich. Im späten Abendspiel bügelte die Schweiz ihren Patzer gegen Katar (1:1) aus und gewann gegen Bosnien-Herzegowina mit 4:1. Klarer Matchwinner: Der eingewechselte Freiburger Johan Manzambi, der danach, sollte er ein Magenta-TV-Abo haben, auch noch hören durfte, dass er einer für den FC Bayern wäre. Gesagt hat es dort kein Geringerer als Thomas Müller, der sich in der Frage, wer so zum FC Bayern passt, ja ganz gut auskennt.Homerun-Harry und Thrower-ThomasNach dem fulminanten Start in die Fußball-WM mit dem 4:2 gegen Kroatien hat Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel auch beim Baseball eine gute Figur abgegeben. Beim Heimspiel der Kansas City Royals gegen die St. Louis Cardinals durfte der 52-Jährige den ersten Wurf ausführen.In einem weiß-blauen Royals-Trikot mit der Nummer 26 und seinem Namen wusste Tuchel durchaus zu überzeugen. Englands Kapitän Harry Kane klatschte begeistert mit seinem Coach ab. „Großartiger Erholungstag mit den Jungs beim Baseball“, schrieb der Bayern-Torjäger bei X. „Ich würde es eines Tages liebend gerne einmal mit dem Schlagen versuchen.“Während Kane und der Rest der Stammspieler am Tag nach dem ersten Sieg entspannen konnten, stand für die Ersatzspieler ein kurzes Testspiel gegen die US-Amateure von Sporting KC im Trainingscamp Swope Soccer Village an. Beim 5:1 über zweimal 25 Minuten erzielte Ivan Toney drei Treffer. Müller: Manzambi einer für den FC BayernDen Schweizer Nationalspieler Johan Manzambi sollte sich der FC Bayern München genauer anschauen, findet Thomas Müller – und das nicht nur wegen der beiden Tore gegen Bosnien-Herzegowina. „Er ist insgesamt ein guter Spieler. Wir haben ihn schon länger auf der Liste“, sagte Müller in seiner Funktion als TV-Experte für Magenta. „Das ist für mich einer – und jetzt können wir eine Schlagzeile machen – den auch der FC Bayern anschauen sollte“, sagte Müller über den Mittelfeldspieler des SC Freiburg.Manzambi war beim 4:1 der Schweiz in der 72. Minute eingewechselt worden und hatte in der 74. Minute das 1:0 erzielt. In der 90. Minute traf der 20-Jährige dann auch noch zum 3:0.„Ich hab sein Alter nicht genau drauf. Aber man spürt die Flexibilität. Man spürt auch diese Unbekümmertheit. Gleichzeitig sieht man in seinen Aktionen schon eine gewisse Reife, in der Entscheidungsfindung, Arbeitsmoral“, sagte Müller. „Er ist jetzt in Freiburg in einem Team, in dem wirklich geschuftet wird. Ich finde seine Entwicklung sehr, sehr gut.“Nach Tuchel-Kritik: Fifa ändert Fotografen-PositionNach Thomas Tuchels Ärger über Fotografen sollen Trainer bei der WM während der Nationalhymne künftig freien Blick auf ihre Spieler haben. Fotografen hatten Englands Trainer während des besonderen Moments unmittelbar vor dem 4:2-Sieg gegen Kroatien die Sicht auf sein Team versperrt. „Ich flehe die Fifa an, die Position der Fotografen während der Nationalhymnen zu ändern“, hatte der 52-Jährige nach dem ersten WM-Spiel seiner Karriere gesagt. Die Bitte blieb nicht ungehört. Die Fifa hat einen Kompromiss für die betroffenen Spiele in Stadien mit beengten Platzverhältnissen gefunden. "Ein weiterer Sieg für Englands Trainer“, jubelte The Times in ihrem Liveblog. „Es war ein sehr spezieller Moment und ich habe vor einer Mauer von 50 Fotografen gestanden, einen halben Meter entfernt, und ich konnte keinen einzigen Spieler sehen“, hatte der deutsche Coach der Three Lions nach dem Spiel im Dallas Stadion erklärt: „Und das hat das Erlebnis ein bisschen ruiniert.“ Im Internet kursierten Videos, die während der Nationalhymne einen sichtlich mit der Situation unzufriedenen Tuchel zeigten. In aller FreundschaftAlles ist angerichtet für das vielleicht wichtigste Freundschaftsspiel, das diese WM bisher gesehen hat: Mexiko gegen Südkorea. Die Angehörigen der Spieler der Gäste ziehen zwei Stunden vor dem Anpfiff in einer Art Fußball-Polonaise ins Stadion von Guadalajara ein. Dort üben sich die Fans der Gastgeber bereits im landestypischen Torschrei: Gooooooooool.Fans protestieren gegen die TrinkpauseIn vielen Stadien der WM formiert sich Widerstand gegen die von der Fifa eingeführte Werbepause, die sie offiziell "Hydration Break" nennt. Beim Spiel zwischen Tschechien und Südafrika in Atlanta buhten die Zuschauer hörbar bei beiden Unterbrechungen in der ersten und in der zweiten Halbzeit.Mehr ladenTickarooLive Blog Software