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Kolumbien: Sehnsucht nach dem starken Mann an der Regierungsspitze Kolumbiens Bürger vertrauen nicht mehr auf einen Staat, in dem die Gewalt stetig ansteigt. Für viele wird der extrem rechte Präsidentschaftskandidat de la Espriella zum Hoffnungsträger.

Alexander Busch 21.06.2026 - 09:18 Uhr Artikel anhörenAbelardo de la Espriella: Der kolumbianische Präsidentschaftskandidat spricht hinter einem Panzerglas während einer Wahlkampfveranstaltung. Foto: Jairo Cassiani/Colprensa/dpaBogotá. Die bevorstehende Stichwahl am 21. Juni in Kolumbien wird richtungsweisend sein. Denn vier Jahre nach dem Amtsantritt von Gustavo Petro, dem ersten linken Regierungsoberhaupt in der Geschichte Kolumbiens, wird der Rechtsaußenkandidat Abelardo de la Espriella zu einer der wichtigsten Figuren im Rennen um das höchste Regierungsamt.Erst im vergangenen November war der extrem rechte Strafverteidiger, der sich gern als Außenseiter inszeniert, erstmals in der Öffentlichkeit als Kandidat aufgetreten. Am 31. Mai platzierte sich der 47-Jährige dann im ersten Wahlgang mit knapp drei Prozentpunkten Abstand vor dem linken Senator Iván Cepeda. Da keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erzielte, geht es nun in die Stichwahl. Umfragen zufolge dürfte de la Espriella dabei eine gute Chance haben. Wie erklärt sich dieser Blitzaufstieg? Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt