Mit der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens mit Iran hat Donald Trump erhebliche Unruhe in den eigenen Reihen ausgelöst. Vor allem der 300 Milliarden Dollar schwere Wiederaufbaufonds zugunsten der Islamischen Republik sorgt dafür, dass der Ärger in den eigenen Reihen nicht abreißt – und den Druck vor den Zwischenwahlen im November erhöht.

»Die Geschichte zeigt: Milliarden von Dollar an theokratische Wahnsinnige zu geben, die uns ermorden wollen, ist eine außerordentlich schlechte Idee«, sagte etwa US-Senator Ted Cruz aus Texas, der als Iran-Hardliner gilt. »Ich glaube, leider erhält der Präsident in dieser Angelegenheit wirklich schlechte Ratschläge.«Selbst Trump-treue US-Republikaner kritisieren den Deal. Senator Roger Wicker sagte, die 300 Milliarden Dollar ließen die Zahlungen im Rahmen des Abkommens von Präsident Barack Obama von 2015 wie einen »Klacks« erscheinen. Wicker gehört als Vorsitzender des für die Streitkräfte zuständigen Ausschusses zu den einflussreichsten Parlamentariern.

»Ich bin auch dagegen, dass die USA Sanktionen gegen Iran aufheben oder iranische Gelder freigeben, nur weil Iran sich bereit erklärt hat, weitere 60 Tage lang zu verhandeln«, schrieb Wicker in einer Stellungnahme. »Das iranische Regime hat sein oberstes Ziel – ›Tod für Amerika, Tod für Israel‹ – nicht aufgegeben. Das Regime wird jeden Cent, den es erhält, in die Verfolgung dieses Ziels investieren.