Mr MarketDas Momentum spricht für Schweizer HalbleiterzuliefererDer Aufschwung im Halbleiterzyklus schlägt sich voll in den Aktienkursen von VAT, Inficon und Comet nieder. Ausserdem: Viel Fantasie treibt Belimo an, Amrize hat gute Aussichten, UBS macht ihre Aktionäre glücklich und Centiel prescht vor.The Market17.06.2026, 14.08 UhrGeschätzte Leserin, geschätzter LeserOptimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenThemarket.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Philipp Navratil ist ein gefragter Mann. Nicht nur bei Investoren und Medien, sondern auch bei Wirtschaftsanlässen ist der CEO von Nestlé ein gern gesehener Gast. So war er unlängst auf dem Podium des Swiss Economic Forum in Interlaken und davor erwies er seiner Alma Mater die Ehre, als er für einen unterhaltsamen Auftritt am St. Gallen Symposium in die Ostschweiz reiste.Wer Philipp Navratil zuhört, merkt schnell: Hier spricht kein Verwalter, sondern ein Gestalter.Die Frage ist nur, ob ein anderer Führungsstil allein reicht, um einen Konzern aus seiner Wachstumsschwäche zu führen. Inhaltlich erfährt man in den zweimal gut zwanzig Minuten wenig Neues; als ehemaliger Nespresso-Chef gehören sieben bis acht Kapselkaffees am Tag wohl zum Pflichtprogramm und mit der Aussage, dass er grosse Sitzungen meidet, spricht er wohl so manchem aus der Seele.Er bringt seine Message dabei aber stets auf den Punkt. Nestlé müsse sich wieder voll auf ihre Kernkompetenz konzentrieren: geschmackvolle Produkte herstellen, die die Konsumenten überzeugen. Dafür sind die Aktivitäten in der Forschung und Entwicklung, in der Qualitätskontrolle sowie im Marketing intensiviert worden. Eine grundsätzliche Abkehr vom breiten Lebensmittel- und Getränkeportfolio schliesst Navratil dagegen kategorisch aus.Was die beiden Gespräche, und jede Begegnung, die ich bisher mit Philipp Navratil hatte, durchdringt, ist seine grosse Lust darauf, besser zu sein als die Konkurrenz – und die Leute um sich herum dabei mitzunehmen. Das gilt für einzelne Produkte, ganze Abteilungen und den Gesamtkonzern. Das gilt aber auch für ihn persönlich als Vorgesetzter, wo er fordernd und fördernd ist, wie ich aus Konzernkreisen höre.Hinzu kommt eine grosse Offenheit. Der Manager gibt Einblick in seinen Arbeitsalltag und die operativen Herausforderungen im Konzern, er beantwortet im Gespräch aber auch Fragen zur Familie und seinen persönlichen Erfahrungen.Diese Eigenschaften mögen wenig schweizerisch und auch wenig Nestlé-like wirken, sie sind aber keinesfalls aufgesetzt. Dafür sprechen auch Navratils Erfolge in Mexiko, wo er erfolgreich dagegen ankämpfte, dass Nestlé Marktanteile verlor, und als Chef von Nespresso. Dank neuen Produkten wie kalter Kaffee aus der Kapselmaschine und Influencerkampagnen, etwa mit der Sängerin Dua Lipa, erreicht die Kaffeemarke heute ein neues Publikum. Damit nimmt sie bei Nestlé eine Vorbildrolle ein, wie noch viele Marken auf Erfolgskurs zurückgebracht werden sollen.Nach fast zehn Monaten mit Navratil an der Nestlé-Spitze zweifeln jedoch viele Beobachter, dass der Kulturwandel ankommt und der Konzern dank den angekündigten Massnahmen zu einem starken Volumenwachstum zurückkehrt. Kritiker verweisen darauf, dass der Nestlé-Chef bisher vor allem über Kultur und Prozesse spricht, während der Nachweis eines nachhaltigen Wachstums noch aussteht. Tatsächlich hat sich an den strukturellen Herausforderungen des Konzerns in den ersten Monaten wenig geändert. Die Lebensmittelindustrie steht derzeit von zwei Seiten stark unter Druck.Der Konsum leidet gerade im wichtigen US-Markt bereits seit längerem unter der Inflation, viele Menschen greifen weniger oft zu Markenprodukten. Gleichzeitig ist der Kostendruck gestiegen. Der Krieg im Nahen Osten hat nicht nur Energie und Logistik verteuert, auch Düngemittel waren in grossen Agrarmärkten zu Schlüsselzeiten knapp. Ausserdem droht das Klimaphänomen El Niño dieses Jahr besonders stark auszufallen, was sich wohl negativ auf die landwirtschaftliche Produktion und die Rohstoffpreise auswirken würde.Das spiegelt sich an der Börse: Der Aktienkurs pendelt seit Anfang Jahr um 80 Fr.Nestlé will in diesem herausfordernden Umfeld unter Philipp Navratil zurück ans Steuer. Der Konzern hat aber auch keine andere Wahl, nachdem er in den letzten Krisen – Covid-Pandemie, Lieferengpässe, hohe Inflation – zunehmend wie ein Passagier gewirkt hat. Gerade deshalb scheint mir das Verbesserungspotenzial grösser, als viele Kritiker derzeit glauben.InhaltsverzeichnisHalbleiterzulieferer: Ist es Zeit für Gewinnmitnahmen?Belimo gibt wieder GasAmrize feiert ihren ersten BörsengeburtstagUBS-Aktien erklimmen einen neuen HöchststandCentiel hat MomentumHalbleiterzulieferer: Ist es Zeit für Gewinnmitnahmen?Besser ergeht es derzeit den Investoren im Halbleitersektor. Lange mussten sie auf den Aufschwung warten. Nun ist er da, und schlägt an der Börse deutlich durch. Die Schweizer Halbleiterzulieferer VAT, Inficon und Comet haben auf Jahressicht kräftig zugelegt. Und seit Anfang April hat sich die Aufwärtsbewegung noch einmal akzentuiert.«Die Stärke des Sektors wurde direkt nach der Eskalation des Iran-Konflikts deutlich, als insbesondere die US-Titel als Erste den Aufwärtstrend wieder aufnahmen. Damit hat der Markt offengelegt, wo sein aktueller Favoritensektor liegt», sagt Frank Pfeiffer, Fondsmanager beim Basler Vermögensverwalter Tareno. Unter den drei Schweizer Halbleiterzulieferern bevorzugt er VAT, weil das Unternehmen die beste Kombination aus starker Marktführerschaft und Positionierung als Profiteur des KI-Megatrends bietet.Der zentrale Punkt ist die Marktstellung. VAT verfügt bei Vakuumventilen über einen Marktanteil von mehr als 50% und ist in der Produktion technologisch fortgeschrittener Speicherchips und Prozessoren kaum zu umgehen. Diese Position schlägt sich in einer Bruttomarge von mehr als 63%, hoher Cashflow-Stärke und ausgeprägter Preissetzungsmacht nieder. Während andere Branchenteilnehmer noch investieren oder sich in einer Übergangsphase befinden, zeigt sich das fundamentale Momentum bei VAT bereits in den Auftragsbüchern für 2026 und 2027. Das überzeugt.Bei Comet ist das Risikoprofil anders gelagert. Das Unternehmen weist eine höhere Kundenkonzentration auf und befindet sich zudem in der Einführung neuer Produkte, deren volles Potenzial sich erst noch zeigen muss. Der Markt dürfte deshalb zunächst Belege dafür sehen wollen, dass die Aufträge tatsächlich kommen und sich die Margen verbessern.Inficon wiederum enttäuschte zum Jahresabschluss zunächst mit der Prognose, erhöhte diese nach einem starken ersten Quartal jedoch wieder. Die ursprüngliche Guidance erwies sich damit als eher konservativ. Wegen der breiter diversifizierten Endmärkte bleibt Inficon unter den drei Titeln der defensivere Halbleiter-Play, was mir angesichts der Zyklizität bei der Chipherstellung sehr gefällt.Die zentrale Frage lautet aus meiner Sicht nun aber, wie viel Positives bereits in den Kursen eingepreist ist. Die hohen Bewertungen spiegeln starke Wachstumserwartungen und machen die Aktien anfällig für Enttäuschungen, etwa bei Verzögerungen im Ausbau der KI-Infrastruktur oder bei einer Abschwächung des Halbleiterzyklus.Noch spricht das Momentum jedoch für den Sektor. «Eine vorsichtigere Haltung wäre für uns erst angebracht, wenn positive Nachrichten für den Sektor oder anhaltender Rückenwind an den Aktienmärkten keine positiven Kursreaktionen mehr nach sich ziehen würden», sagt Pfeiffer. Er würde den Sektor deshalb nicht voreilig reduzieren: «Eine übereilte Gewinnmitnahme halte ich für verfrüht.»Starke Trends entfalten oft eine beachtliche Eigendynamik und dauern länger, als viele Anleger zunächst erwarten. Doch auch ihr Ende lässt sich kaum zuverlässig bestimmen.Der KI-Megatrend beflügelt auch einen anderen Namen an der Schweizer Börse.Belimo gibt wieder GasSeit dem Zwischentief am 20. März bei 623.50 Fr. haben die Aktien von Belimo mehr als 50% an Wert gewonnen. Mittlerweile notieren sie auf einem neuen Höchst, auch befeuert durch einen positiven Analystenbericht: Die US-Grossbank Morgan Stanley hat den Marktführer für energieeffiziente Steuerungslösungen für sogenannte HLK-Systeme (Heizung, Lüftung, Klimatisierung) am Montag auf «Übergewichten» hochgestuft und das Kursziel von 860 auf 1100 Fr. erhöht.Der Grund für den Optimismus der US-Analysten ist das Datencenter-Geschäft. 2025 steuerte dieser Bereich bereits 17% zum Belimo-Umsatz bei. Im Vorjahr waren es noch 11%. Die Experten von Morgan Stanley führen den Boom auf den generellen Ausbau von KI-Infrastruktur zurück. Rechenzentren brauchen eine präzise Temperatur- und Feuchtigkeitsregelung. Genau das liefert der Klimatechniker Belimo.Die Analysten erwarten, dass der Umsatzanteil bis 2030 auf 38% klettern könnte und leiten daraus eine Umsatzprognose von bis zu 1,78 Mrd. Fr. für 2028 ab. Bereits vergangene Woche hat die Bank Berenberg die Titel als bevorzugte Aktie an der Schweizer Börse eingestuft und sie damit ebenfalls zum Kauf empfohlen.Ich teile den Optimismus hinsichtlich der guten Positionierung von Belimo in diesem Geschäft. Im Aktienkurs ist aber bereits viel Fantasie. Ich werde daher einen Teil meines Kursgewinns jetzt realisieren, zumal die Titel mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 47 basierend auf dem für die kommenden zwölf Monate geschätzten Gewinn wieder sehr anspruchsvoll bewertet sind, was mich ein wenig nervös macht.Am 20. Juli präsentiert das Unternehmen seine Zahlen zum zweiten Quartal, im September folgt ein Kapitalmarkttag am Hauptsitz in Hinwil. Ich werde sicher dabei sein.Amrize feiert ihren ersten BörsengeburtstagAm 23. Juni 2025 wurde Amrize von Holcim abgespalten. Seither werden die Aktien im Swiss Market Index gehandelt. Als Sonderfall: Der Baustoffkonzern ist im Kern eine reine Wette auf die nordamerikanische Wirtschaft. Auch die Quartalsdividende hat am Schweizer Aktienmarkt Seltenheitswert.Der Börsenstart verlief entgegen der Erwartungen verhalten. Viele Schweizer Anleger trennten sich nach dem Spin-off von ihren Titeln, teils wegen der US-Kotierung, teils wegen des klar nordamerikanischen Profils. Hinzu kommt, dass die passive Investorennachfrage aus den USA fehlt, solange Amrize nicht im S&P 500 vertreten ist.Gerade die schwache Entwicklung im Vergleich zu Holcim überrascht. Relativ zu anderen Bau- und baunahen Unternehmen in den USA wie Vulcan Materials und Martin Marietta sowie zu europäischen Peers wie Saint-Gobain ist die Performance allerdings weniger auffällig.Operativ sieht es weiterhin gut aus, sagt Ken Wong. Der Portfoliomanager beim Vermögensverwalter IFS geht davon aus, dass Amrize 2026 liefern wird. Die wichtigsten Treiber seien intakt: Das Kostenprogramm laufe, das Geschäft mit Zement, Gesteinskörnungen, Beton und Asphalt (Building Materials) wachse stetig, und die Nachfrage nach Dach- und Fassadensystemen sowie Isolationslösungen (Building Envelope) dürfte im laufenden Jahr von einer tiefen Vergleichsbasis profitieren.Auch die schwach aufgenommenen Zahlen zum ersten Quartal ändern daran wenig. Das erste Quartal ist für Baustoffhersteller auf der Nordhalbkugel saisonal bedingt die schwächste und damit am wenigsten aussagekräftige Periode. Für Amrize gilt dies besonders, da der Konzern fast vollständig auf Nordamerika ausgerichtet ist. In den Wintermonaten ist das Geschäft dort naturgemäss gedämpft, in Kanada teilweise sogar stark eingeschränkt.Die Grundlage für weiteres Wachstum ist meiner Meinung nach gut. Amrize verfügt über finanziellen Spielraum für Investitionen und Übernahmen in einem Markt, den das Unternehmen auf rund 200 Mrd. $ beziffert. Akquisitionen waren von Beginn an Teil der Strategie, der Konzern positioniert sich ausdrücklich als Wachstumsunternehmen. Weitere Zukäufe sind daher wahrscheinlich, nachdem Amrize zuletzt im Januar PB Materials übernommen hat.Ein weiterer Vertrauensfaktor ist die starke Ausrichtung des Managements auf den Aktienkurs. CEO und Präsident Jan Jenisch sowie die ganze Führungscrew hält substanzielle Aktienpakete, die sie grösstenteils aus eigener Kasse am Markt gekauft haben.Auch die zunehmende Bekanntheit unter US-Investoren stimmt Wong zuversichtlich. «Die S&P-500-Inklusion könnte ein Treiber für die Aktie werden, da Amrize in den US-Portfolios noch klar untervertreten ist», sagt der Portfoliomanager von IFS.Damit bleibt die Ausgangslage für das zweite Börsenjahr attraktiv.UBS-Aktien erklimmen einen neuen HöchststandDie Erleichterung, dass die USA und Iran sich einem Friedensabkommen nähern, hat die Aktien der UBS am Mittwoch einen neuen Höchststand von 40.35 Fr. erklimmen lassen.Korrektur: Das tatsächliche Allzeithoch der letzten verbliebenen Schweizer Grossbank stammt natürlich von vor der Finanzkrise. Damals kosteten die Titel in der Spitze und angepasst um die nachfolgenden Verwässerungen kurzzeitig mehr als 70 Fr.Doch nach mehr als fünfzehn Jahren unter 20 Fr. ist die Kursverdoppelung seit der Übernahme der Credit Suisse im März 2023 bemerkenswert: Mit dem Tod der Konkurrentin hat UBS den Deal ihres Lebens gemacht.Die Grössenvorteile, die UBS aus der Integration der Credit Suisse zieht, bewirken gemäss Analystenprojektionen eine Verdoppelung des Gewinns von etwas über 2 $ je Aktie vor der Übernahme auf mehr als 4 $ bis 2027, das erste Jahr nach Abschluss der Integration.Auch die Effizienz soll sich stark verbessern, das ist die zentrale Grösse für die Bewertung von Bankaktien: Bis Ende Jahr will das Management die Rendite auf dem regulatorischen Eigenkapital (RoCET1) auf 15% steigern. Bis 2028 strebt es einen Wert von 18% an – dies allerdings gemessen an den derzeit geltenden regulatorischen Bedingungen. Doch die sollen verschärft werden. Dagegen wehrt sich die Bankführung mit massivem Lobbying – obwohl die Bewertung von UBS bereits überdurchschnittlich hoch ist und der Kurs soeben ein neues Höchst erklommen hat.Ein goldenes Händchen bewiesen hat der renommierte aktivistische Aktionär Cevian Capital mit seinem Managing Partner Lars Förberg: Er ist kurz nach der Fusion bei UBS eingestiegen und hat bis Ende 2023 mehr als 1 Mrd. Fr. in die Aktien investiert. Der Betrag dürfte sich seither verdoppelt haben. Den fairen Wert der Titel veranschlagte Förberg bei seinem Investitionsentscheid und mit Blick auf den Abschluss der Integration allerdings auf 50 Fr. Er sieht also weiteres Kurspotenzial.Nicht darben muss auch Sergio Ermotti: 2018 hatte der damalige wie heutige CEO für Aufsehen gesorgt, als er nach dem Kapitalmarkttag aus Enttäuschung über die rückläufige Kursentwicklung in einer trotzigen Geste 1 Mio. Aktien zum Kurs von 13.12 Fr. kaufte. Einige Jahre später und um viele zugeteilte Aktien reicher hält Ermotti nun rund 3 Mio. Titel des von ihm geleiteten Unternehmens. Ihr Wert heute: 120 Mio. Fr.Centiel hat MomentumCentiel-Aktionäre dürften für den Kursgewinn bei der UBS nur ein müdes Lächeln übrig haben. Die Aktien der Tessiner Technologiefirma Centiel haben in der vergangenen Woche erneut kräftig zugelegt. Den Ausschlag gab die früher als von vielen Marktbeobachtern erwartete Vertriebspartnerschaft für den US-Markt. Auf Monatssicht beträgt das Kursplus beeindruckende 84%.Das Rahmenabkommen sieht mittelfristig ein mögliches Geschäftsvolumen im niedrigen dreistelligen Millionenbereich vor, abhängig von Projekten, Nachfrage und Umsetzung. Bereits 2026 erwartet Centiel einen Umsatz im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Eine aktualisierte Prognose will das Unternehmen mit den Halbjahreszahlen am 20. August vorlegen.Materialisiert sich die US-Nachfrage wie erhofft, müsste Centiel die bestehende Kapazität erweitern. Die ZKB hat ihre Investitionsschätzungen deshalb angepasst und erwartet grössere Zusatzinvestitionen, nun bereits für 2027 statt erst ab 2029. Die Summe dürfte jedoch überschaubar bleiben: Analyst Florian Sager verweist auf Investitionen von rund 1% des Umsatzes. Das Geschäft ist damit weiterhin wenig kapitalintensiv.Für Aufmerksamkeit sorgen auch Insiderverkäufe. Wie aus Daten der Börse SIX hervorgeht, wurden in der vergangenen Woche in drei Transaktionen Aktien im Wert von insgesamt 3,4 Mio. Fr. verkauft. Verkäufer war jeweils ein nicht-exekutives Mitglied des Verwaltungsrats. Grössere Anschlussverkäufe sind nach Einschätzung der ZKB jedoch nicht zwingend zu erwarten. «Die Insider mit der grössten Beteiligung haben Lock-up-Perioden von 12 und 24 Monaten bei grösseren Aktienpaketen», betont Sager.Die Verkäufe bremsen das starke Momentum bislang nicht. Bei einem Streubesitz von rund 30% dürfte die Aktien jedoch anfällig für stärkere Kursschwankungen bleiben. Auch gegen unten.Freundlich grüssen im Namen von Mr MarketManuel Boeck, Carla Palm, Ruedi Keller und Gabriella Hunter
Schweizer Aktien: Kommentar zu Nestlé, VAT, Belimo, Amrize, UBS, Centiel
Der Aufschwung im Halbleiterzyklus schlägt sich voll in den Aktienkursen von VAT, Inficon und Comet nieder. Ausserdem: Viel Fantasie treibt Belimo an, Amrize hat gute Aussichten, UBS macht ihre Aktionäre glücklich und Centiel prescht vor.






