HomePolitikIsraelNahostAlle freuen sich, nur Israel nicht15. Juni 2026, 16:27 UhrLesezeit: 3 Min.„Was, zum Teufel, machst du da?“, soll Trump Israels Premier angeschrien haben, als der am Sonntag Libanon angreifen lässt: Rettungskräfte nach den Attacken auf einen Beiruter Vorort. Zohra Bensemra/REUTERSDer israelische Premier Benjamin Netanjahu ist im Wahlkampf, er will Härte zeigen. Das Abkommen zwischen den USA und Iran stört da. Es zu sabotieren könnte ihm am ehesten in Libanon gelingen.Von Bernd Dörries, BeirutWährend in allen Ländern des Nahen Ostens am Montag große Erleichterung herrschte, dass der Krieg zwischen Iran und den USA mit der Einigung auf eine Absichtserklärung zumindest zwischenzeitlich pausiert, dominierte in Israel Entsetzen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und alle führenden Oppositionspolitiker wollen weiterhin Krieg führen: gegen Iran, gegen die Hisbollah in Libanon, gegen Gaza und Syrien.Trump einigt sich mit Regime in Teheran:Das bedeutet das Abkommen zwischen USA und IranNach langem Ringen steht der Rahmen für eine Friedensvereinbarung. Wie geht es jetzt weiter und was bedeutet die Einigung für die Weltwirtschaft? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Abkommen zwischen Iran und USA: Alle freuen sich, nur Israel nicht
Israel lehnt das Iran-USA-Abkommen ab und setzt Militäraktionen in Libanon fort. Netanjahu will Grenzen schützen und Konflikte mit der Hisbollah fortführen.












