Sponsored Topic«Ein Schoggijob» – die Menschen, die Sprüngli tagtäglich belebenFür die Mitarbeitenden ist die Zürcher Traditionsfirma eine Familie und ihr Beruf ihre grösste Leidenschaft. Viele verbringen schon ihr halbes Leben bei Sprüngli. Unsere Autorin hat einen Tag mit den Menschen verbracht, die Sprüngli Tag für Tag mit Herz und Seele verkörpern.Erstellt im Auftrag von Sprüngli14.06.2026, 17.29 UhrHinter jedem Gipfeli, jeder Praline und jedem freundlichen Wort stehen Menschen, die Sprüngli seit Jahren prägen.Illustrationen: Armin ApadanaDieser Artikel ist im Rahmen der NZZ-Verlagsbeilage «190 Jahre Sprüngli» vom 14. Juni 2026 erschienen. Sponsored Topic realisiert durch NZZ Story Lab im Auftrag von Sprüngli. Der Auftraggeber trägt die redaktionelle Verantwortung für diesen Beitrag. Hier geht es zu den NZZ-Richtlinien für Native Advertising.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Julijana Gucec, Servicemitarbeiterin Café & Restaurant sowie Café-Bar am Paradeplatz, seit 35 Jahren bei SprüngliDer Tag steckt noch irgendwo hinter dem Adlisberg, als am Zürcher Paradeplatz die ersten Trams ihre Linien in den frühen Morgen fahren und in der Café-Bar im Sprüngli-Haus die Croissants die Luft mit ihrem buttrigen Duft parfümieren. Für Julijana Gucec aus dem Gastroteam ist es die schönste Zeit. «Ich liebe den Frühdienst, da kann ich in Ruhe Gipfeli und Sandwiches sortieren und die Kaffeemaschine bereitstellen.» Eigentlich müsste sie erst um 6.30 Uhr hier sein, sie ist aber immer schon um 6 Uhr da. «So habe ich ein bisschen Zeit nur für mich mit dem feinen Kafi- und Gipfeli-Duft.»Um 7 Uhr kommen die ersten Gäste, viele sind Stammgäste. «Ich weiss genau, was sie trinken möchten, und bringe es automatisch an den Tisch», sagt sie und fasst sich ans Herz. Wenn sie einem Gast einen Cappuccino aufschäumt, geht es um viel mehr als darum, Kaffee zu servieren. «Ich sage immer: Das sind meine Gäste, und das ist wie mein Wohnzimmer, also empfange ich sie, als wären sie bei mir daheim.»In den 35 Jahren bei Sprüngli ist sie eine wichtige Bezugsperson für Gäste geworden, weiss genau, wer am Morgen seine Ruhe möchte oder ein offenes Ohr braucht. «Manche brauchen jemanden zum Reden, dann reden wir ein bisschen zusammen.» So oder so ist schon frühmorgens einiges los im Sprüngli am Paradeplatz.Die Frau, die an alles denktArbenita Maliqi, Filialleiterin am Paradeplatz, seit 19 Jahren bei SprüngliIm Verkaufsladen nebenan werden Truffes-Brioches in den Körben arrangiert, die Sandwiches in Reih und Glied gestellt und die frischen Luxemburgerli Stück für Stück in die Auslage gelegt. Dafür zuständig sind die Filialleiterin Arbenita Maliqi und ihr Team von fast 40 Personen, die sich um die rund 1200 Kunden am Tag kümmern. Arbenita kam vor 19 Jahren zu Sprüngli. Eigentlich wollte sie nach der Lehre nur einen Teilzeitjob, aber kaum hatte sie sich beworben, war klar, dass sie hier genau am richtigen Ort ist, um ihre sprudelnde, schöne Energie in den Job einfliessen zu lassen. «Ich kann hier mein ganzes Potenzial entfalten und wurde immer gefördert», sagt sie. «Meine Vorgesetzten haben mir immer etwas zugetraut. Schnell hatte ich einen Posten als Stellvertreterin, dann kam das Angebot, die Filiale am Flughafen zu führen. Ich dachte: Ja, kann ich das überhaupt? – Mein Chef meinte: Das kannst du!» Mit derselben Begeisterung ruft sie einer Mitarbeiterin einen lieben Morgengruss zu.Punkt 7.29 Uhr öffnet das Hauptgeschäft von Sprüngli am Paradeplatz seine Türen. In der einen Minute bis um 7.30 Uhr atmet das Team noch einmal in Ruhe durch, Maliqi zupft sich derweil den Blazer zurecht und freut sich auf den Tag. Sie und ihr Team stellen täglich zwischen 200 und fast 300 Croissants bereit, portionieren 60 Kilogramm Luxemburgerli sorgfältig in die pastellfarbenen Schachteln und verpacken am Wochenende täglich 70 goldbraun gebackene Sonntagszöpfe in die weiss-blauen Papiertaschen.Arbenita denkt dabei an alles: Bei der einen Bestellung fehlt noch ein Chäschüechli, dort muss noch eine Schleife angebracht werden. Sie hat sogar all das im Sinn, was die Kunden vergessen haben könnten. «Manche verpassen den Muttertag. Wir legen immer ein paar Herzen für all jene zur Seite, die den Feiertag vergessen haben», sagt sie und freut sich, dass sie damit auch dieses Jahr ein paar ihrer Kunden aus der Patsche helfen konnte.Verheiratet mit SprüngliBarbara Lumia, Rezeptionistin, seit 26 Jahren bei SprüngliMenschen glücklich zu machen, ist auch die grosse Leidenschaft und Stärke von Barbara Lumia vom Empfang im 2. Stock im Sprüngli-Haus. Sie ist hier die erste Stimme, die jemand hört, wenn er bei Sprüngli anruft, und die erste Person, auf die man trifft, wenn man einen Termin im Haus hat. Nach der Lehre als Dentalassistentin kam sie vor 26 Jahren zu Sprüngli. Quasi vom Zahnarzt direkt zur Schoggi. Im Haus ist sie gute Seele und Go-to-Person für die Teams und Kunden gleichermassen. «Manchmal kommt um 8 Uhr morgens ein Anruf von einem Kunden, der ein Problem hat» – das gilt es mit viel Herz und Verstand zu lösen. Sogar am Telefon merkt sie, wie es der Kundschaft geht. Montags sind die Telefonate etwas strenger, da will meist jemand in Eile noch eine Reservierung tätigen, bis Freitag sind die meisten in der Tiefenentspannung. Sprüngli ist für sie längst Familie. Bei der Hochzeit meinte ihr Vater zum Bräutigam: «Du weisst schon, dass sie bereits verheiratet ist: mit Sprüngli!» Sie zeigt auf die Tätowierung auf ihrem Unterarm: ein Luxemburgerli. «Mein Schwager ist Tätowierer. Mit seiner Arbeit und dem Luxemburgerli bringe ich beide Familien zusammen», lacht sie. Sie schwärmt neben dem Luxemburgerli aber auch für die Cremeschnitte. «Wenn man sie mit der Hand isst, kann man sie frontal anbeissen. Auf dem Teller legt man sie am besten auf die Seite», rät sie aus Erfahrung.Zwischen Tradition und ModerneDiana Telli, Stellvertretende Abteilungsleiterin Produktentwicklung, seit 20 Jahren bei SprüngliWas bei Sprüngli verkauft wird, entscheidet auch Diana Telli aus der Produktentwicklung mit. Was immer es ins Sortiment schafft, besteht den gekonnten Balanceakt zwischen Tradition und Moderne. «Wir interessieren uns für das, was ein modernes Publikum will, und verfolgen gleichzeitig die klassischen Rezepturen für Pâtisserie und Schokolade», bringt sie die Philosophie auf den Punkt. Für sie ist der Beruf seit 20 Jahren eine Berufung und begleitet sie sogar in der Freizeit. «In der Stadt schaue ich gerne in unsere Filiale hinein, um die Gäste zu sehen, die unsere Produkte kaufen.» Ihre grösste Freude und ihr grösstes Kompliment findet sie darin, wenn die Kunden – kaum aus dem Laden – bereits von den Truffes aus der Schachtel naschen.Mit Torten um die WeltMarlen Riesterer, Confiseurin, seit 29 Jahren bei SprüngliDie Freude an ihrem Handwerk begleitet auch die Konditorin-Confiseurin Marlen Riesterer bei ihrer Arbeit. Neben der Décor-Abteilung, wo vom Biber-Eseli über Schoggiherzen zum Muttertag alles dekoriert wird, arbeitet sie auch noch in der Event-Abteilung. Und kam damit in den 29 Jahren bei Sprüngli um die Welt. «Für eine Hochzeit haben wir einmal eine zehnstöckige Torte nach Indien transportiert und vor Ort ausgarniert.» Für den Zirkus Knie wurde dereinst ein zuckriges Zirkuszelt nachgebaut, für einen Rennfahrer eine Torte in Autoform. Nie vergessen wird sie sicher jene Spezialanfertigung, die sie für ein Swissair-Jubiläum dekorieren sollte. An der Torte mitgearbeitet hat auch ihr zukünftiger Ehemann – er ist ebenfalls seit 34 Jahren bei Sprüngli.Truffes für die TouristenAnita Egli, Filialleiterin Stadelhofen, seit 25 Jahren bei Sprüngli«Es ist ein Schoggijob!», sagt Anita Egli über ihre Arbeit als Filialleiterin vom Sprüngli am Stadelhoferplatz. Auch wenn die Tage auf den Beinen im Verkaufsgeschäft zuweilen anstrengend sind, ist die Freude, jeden Tag ihren Kunden feinste Schokolade zu präsentieren, ungebrochen. Seit einem Vierteljahrhundert arbeitet sie hier und hat sogar den Patron Richard Sprüngli noch gekannt. Ein Mann mit klaren Vorstellungen und Erwartungen und genauso viel Witz! «Als ich frisch im Job war, kam er eines Tages in die Filiale und lief einfach hinter die Theke. Ich kannte ihn damals noch nicht und habe ihn höflich gebeten, doch bitte vor die Vitrine zu stehen», erinnert sie sich mit einem Lachen. Prüfung bestanden, denn Professionalität, Höflichkeit und eine Prise Humor sind das, was einen guten Sprüngli-Service ausmacht.Am allerliebsten verkauft sie als Kakao-Aficionada Schokolade. «Das Schöne ist, dass unsere Kundschaft probieren darf, damit sie das Sortiment kennenlernen kann.» Gerade für Touristen ist das wichtig. «Manche kommen am ersten Tag und überlegen sich bis zur Abreise, was sie alles mit nach Hause nehmen wollen», erklärt sie. Und resümiert: «Unsere Truffes du Jour sind einfach die Besten!»Damit alles rundläuftVelid Tabakovic, Abteilungsleiter Technischer Dienst am Paradeplatz, seit 24 Jahren bei SprüngliSchokoladenpralinen sind auch die erste Priorität im Sprüngli-Sortiment von Velid Tabakovic, dem Leiter des Technischen Dienstes. In seinem Büro, gleich ums Eck vom Hauptgeschäft, sitzt er an seinem Schreibtisch und denkt an einen weiteren Favoriten: «Der Baumkuchen!», jubiliert er und wird dann kurz ernst: «Seit dem 3. Dezember 2001 arbeite ich bei Sprüngli und bin seither zuckersüchtig!» Gut, läuft er in seiner Freizeit leidenschaftlich gerne Marathon. Das balanciert die Kalorien aus und ist gleichzeitig seine Kraftquelle für den Berufsalltag. Zusammen mit seinen fünf Mitarbeitern ist er zuständig für Sicherheit und den technischen Bereich. «Wenn wir um 6 Uhr starten, wird von der Alarmanlage bis zum Feuerlöscher alles überprüft.» Klemmt eine Tür, dann rücken sie sofort an. «Priorität hat immer der Gast. Das ist unsere Visitenkarte», sagt er und zeigt auf das Sprüngli-Logo auf seinem T-Shirt. «Dieser Name steht für Qualität. Das gilt es zu pflegen.» Privilegiert und überglücklich schätzt er sich, hier auf Augenhöhe mit allen Menschen zu arbeiten. Trotz der fast 1000 Mitarbeitenden fühle es sich dennoch wie ein Familienbetrieb an. Velid Tabakovic hat hier eine zweite Heimat gefunden. Wortwörtlich, denn er wohnt mit seiner Familie im 5. Stock des Sprüngli-Hauses am Paradeplatz. «Die Lüftung schickt uns den frischen Zopfduft von der Bäckerei direkt in die Wohnung.» Seine lachenden Augen verraten, dass es Glücksmomente sind.Zurück zu Julijana Gucec in die Café-Bar. Dort haben unterdessen die ersten Sonnenstrahlen die Terrasse erreicht. «Im Sommer kommen Menschen aus aller Welt zu uns, das ist interessant», sagt sie. Bald schon ist sie es, die in die Welt zieht. Diesen Sommer ist nach 35 Jahren Schluss. Sie ringt ein bisschen mit den Worten. «Ich habe noch nicht gekündigt. Ich kann mich noch nicht entscheiden, wann der Zeitpunkt für den Abschied ist.» Mit der Pensionierung geht ein grosser Lebensabschnitt für sie zu Ende. Aber: «Ich habe vom alten Restaurant einen Tisch zu Hause in Kroatien und habe meinem Mann gesagt, dass wir dort frühstücken werden. So haben wir immer ein bisschen Sprüngli.» Und so begleitet Sprüngli ein Arbeitsleben lang – und darüber hinaus.Autorin: Myriam Zumbühl190 Jahre SprüngliDossier der VerlagsbeilageHier geht es zur Artikelsammlung.