WM 1978 in Argentinien: Der Militärdiktatur diente das Turnier als Bühne. Doch wurden FIFA und DFB ihrer Verantwortung gerecht? Und wie agiert die FIFA bei der WM 2026? In der Q&A-Folge gehen wir wieder auf die Rückmeldungen der Hörer ein. Gemeinsam mit dem Historiker Stefan Rinke und dem Sportjournalisten Michael Horeni beantworten wir Hörerfragen zu Verantwortung und Wissen von Spielern, Funktionären und Bundesregierung. Was wussten Spieler wie Berti Vogts und was die Funktionäre? Hätte die Bundesregierung Elisabeth Käsemann retten können? Und wie nutzte die Militärjunta im Kalten Krieg den Antikommunismus zur Selbstinszenierung?HostsMichael Götz (Frankfurter Allgemeine Zeitung)Stefan Stahlberg (Konrad-Adenauer-Stiftung)GästeStefan Rinke, Professor für die Geschichte Lateinamerikas am Lateinamerika-Institut und an der Freien Universität BerlinMichael Horeni, SportjournalistIhre Meinung interessiert uns! Schreiben Sie uns gerne an podcast@faz.de oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht an +49 172 – 778 2384. Die Fragen und Kommentare unserer Hörer besprechen wir kommenden Donnerstag in der Q&A-Folge – gemeinsam mit unseren Experten. Einsendungen können gekürzt oder auszugsweise im Podcast verwendet werden.LiteraturArchetti, Eduardo P.: „Argentina 1978. Military Nationalism, Football Essentialism, and Moral Ambivalence“; in: Tomlinson, Alan, Young, Christopher: National Identity and Global Sport Events. Culture, Politics, and Spectacle in the Olympics and the Football World Cup, Albany: State University of New York Press, 2006, S. 133–147.Blaschke, Ronny: Buenos Dias Argentina: WM zwischen Triumph und Folter, Artikel auf bpb.de, 10. Juni 2018. Ehrhart, Hans-Georg: Fußball und Völkerverständigung, Artikel auf bpb.de, 4. Mai 2006.David Gomez: From the Pitch to Power: Football and Politics in Latin America, Konrad-Adenauer-Stiftung, 2026. https://dialogopolitico.org/wp-content/uploads/2026/05/Football-and-politics-in-Latin-America-2026-Dialogo-Politico.pdfRiekenberg, Michael: Kleine Geschichte Argentiniens, München: C.H. Beck, 2009.