„Chillt mal! Relaxt! Wir sind dran, eine Lösung zu finden“, hat Fifa-Präsident Gianni Infantino kritische Stimmen zum Start der Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA beruhigt. Dabei könnte die Aufregung angesichts mancher Themen gar größer sein. Angefangen bei den Ticketpreisen, die in den USA entsprechend der Gepflogenheiten dynamisch mit der Nachfrage steigen: Parktickets kosten teils mehrere hundert Dollar, Stadionkarten im Schnitt ebenso – und am Zweitmarkt verdient der Fußballweltverband ordentlich mit. Werden hier Maßstäbe gesetzt für eine neue Realität in diesem Sport?Die WM 2026 war zwar auf den ersten Blick weniger umstritten als die Turniere 2018 in Russland und 2022 in Katar, aber längst ist klar, dass auch dieses Turnier hochproblematisch ist. Und, dass es dafür steht, in welche Richtung sich der Fußball in den vergangenen zehn Jahren unter der Führung von Infantino entwickelt hat. Ist die Fifa dabei, den Fußball kaputt zu machen? Wie tickt der Schweizer überhaupt, der sich so devot an US-Präsident Donald Trump anbiedert? Und wieso regt sich nicht mehr Widerstand? Darüber spricht Moderatorin Anna Dreher mit Sport-Ressortleiter Claudio Catuogno und Investigativ-Reporter Thomas Kistner.Der Fußball-Podcast der Süddeutschen Zeitung erscheint immer montags. Sie finden alle Folgen auf iTunes, Spotify, RTL und allen anderen gängigen Podcast-Apps. Wie Sie unsere Podcasts hören können, erklären wir in diesem Text. Unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast. Die Redaktion dieses Podcasts erreichen Sie via podcast@sz.de.
Podcast zur WM 2026: Der Größenwahn der Fifa - wie weit kann Infantino noch gehen?
Längst ist klar, dass auch 2026 eine Skandal-WM ist. Dazu trägt die Politik der USA bei, aber ebenso der Weltverband selbst. Macht die Fifa den Fußball kaputt? Welche Folgen hat all das?













