PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastMatte oder Reformer – Welches Pilates passt besser?Stand: 08:33 UhrLesedauer: 3 MinutenReformer Pilates hat im Vergleich zu Pilates auf der Matte einige Vorteile Quelle: picture alliance/Image Source/Ashley Corbin-TeichPilates trainiert Körpermitte, Haltung und Beweglichkeit. Doch worin unterscheiden sich Matte und Reformer – und für wen kann das Training besonders sinnvoll sein?Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um Pilates, seine gesundheitlichen Wirkungen und die Frage, für wen welche Art des Trainings am besten geeignet ist. Dazu ordnet Tessa Temme, Dozentin für körperorientierte Trainingsmethoden und Tanz an der Deutschen Sporthochschule Köln sowie künstlerische Leiterin des Masterstudiengangs Tanz, die wissenschaftliche Lage ein.Pilates gehört zu den sogenannten wahrnehmungsorientierten Trainingsmethoden. Im Mittelpunkt steht die Körpermitte: Bewegungen sollen kontrolliert und mit hoher Aufmerksamkeit ausgeführt werden. Anders als bei vielen klassischen Krafttrainingsformen geht es nicht allein um Belastung, sondern auch um Präzision und Körperwahrnehmung.Was den Reformer von Matten-Pilates unterscheidetWährend klassisches Pilates auf einer Matte durchgeführt wird, kommt beim Reformer ein spezielles Gerät mit beweglicher Plattform, Federn und Seilzügen zum Einsatz. Dadurch entstehen zusätzliche Trainingsreize. Die instabile Unterlage fordert das Gleichgewichtssystem und aktiviert die tieferliegende Muskulatur stärker. Zudem lassen sich Widerstände individuell anpassen und Bewegungen in unterschiedlichen Richtungen ausführen.Ein weiterer möglicher Vorteil liegt in der sogenannten exzentrischen Belastung: Muskeln arbeiten dabei bremsend gegen Widerstände. Das kann nicht nur die Muskulatur, sondern auch Sehnen gezielt beanspruchen. Gleichzeitig erfolgt das Training überwiegend in horizontaler Position, wodurch Gelenke und Wirbelsäule weniger belastet werden.Wann sich erste Effekte zeigenStudien deuten darauf hin, dass Pilates insbesondere bei chronischen Rückenschmerzen, Gleichgewichtsstörungen und Einschränkungen der Haltungskontrolle positive Effekte haben kann. Messbare Verbesserungen bei Kraft, Beweglichkeit und Schmerzreduktion zeigen sich meist nach sechs bis zwölf Wochen regelmäßigen Trainings. Besonders wirksam scheint eine Trainingshäufigkeit von zwei bis drei Einheiten pro Woche zu sein.Wer mit Pilates beginnen möchte, sollte auf die Qualifikation der Trainer achten. Da die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist, empfiehlt sich eine fundierte Ausbildung. Für Menschen mit Vorerkrankungen können zusätzliche Kenntnisse in Physiotherapie oder Sportwissenschaft sinnvoll sein.Welche Trainingsform letztlich besser geeignet ist, hängt jedoch von den individuellen Zielen ab – und genau hier lohnt sich ein genauerer Blick auf die Unterschiede, die im Gespräch ausführlich erläutert werden.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.