Nun möchte sich auch Gundbert Scherf zum Scheitern äußern. Der Helsing-Chef sitzt in einem großen Konferenzraum über den Dächern Berlins, an einem späten Mittwochnachmittag. Es geht nicht um sein eigenes Scheitern, Helsing ist eines der erfolgreichsten Rüstungs-Start-ups Europas. Wenn man es überhaupt noch als Start-up bezeichnen kann. Derzeit wird das Unternehmen mit etwa 18 Milliarden Euro bewertet.
Helsing-Chef fordert Paradigmenwechsel für Europa
Helsing-Chef Scherf fordert nach dem Aus des deutsch-französischen Kampfjetprojekts einen radikalen Kurswechsel in der europäischen Verteidigungspolitik. Im SZ-Interview erklärt er, warum milliardenschwere Prestigeprojekte wie FCAS aus seiner Sicht nicht mehr in die Zeit passen.
















