PfadnavigationHomePanoramaFehlende Hoden„Jetzt ist er kastriert!“ – Italien spottet nach Restaurierung über berühmtes Stier-MosaikStand: 14:04 UhrLesedauer: 3 MinutenDas Stier-Mosaik im Fußboden der Mailänder Einkaufsgalerie Galleria Vittorio Emanuele IIQuelle: picture alliance/ZB/Nicole BeckerWo sind die Hoden? Diese Frage beschäftigt derzeit Italien. Nach der Restaurierung des berühmten Mailänder Stier-Mosaiks ist ein Streit darüber entbrannt, warum ausgerechnet das bekannteste Detail des Kunstwerks verschwunden ist.Die Restaurierung eines berühmten Mailänder Wahrzeichens löst in Italien Spott und Empörung aus. „Schrecklich“, „enttäuschend“, „Jetzt ist er kastriert!“, überschlagen sich die Kommentare in den sozialen Medien. Denn nach der Sanierung des Stier-Mosaiks in Mailands Galleria Vittorio Emanuele II. glauben viele Nutzer, dass ausgerechnet das fehlt, was den Stier weltberühmt gemacht hat: seine berüchtigten Hoden. Nur ihretwegen pilgern die Touristen in Scharen zu der Abbildung. Denn ein Aberglaube verspricht demjenigen Glück, der sich auf den Hoden des Stiers in der historischen Einkaufspassage dreimal um die eigene Achse dreht. Zu Tausenden führten Urlauber das Ritual jeden Tag aus. Doch das hatte seinen Preis: Durch Millionen von Schuhsohlen war das Mosaik so stark abgenutzt worden, dass sich an der Stelle der Hoden ein regelrechter Krater im Boden gebildet hatte.Die Stadt Mailand ließ das Kunstwerk deshalb erstmals seit 2017 restaurieren. Nach Angaben der Stadt wurden die beschädigten Mosaiksteine entfernt und durch neue ersetzt. Weltweit wurde über die Arbeiten berichtet.Mailands Stadtrat Marco Granelli hatte schließlich das Ergebnis Ende Mai stolz auf Facebook präsentiert. „Und wie erwartet ist das Stier-Mosaik wieder in der Galerie Vittorio Emanuele komplett restauriert. Herzlichen Glückwunsch unserem Handwerker für die Mosaikrestaurierungsarbeiten“, schrieb er.Doch mit der darauffolgenden Resonanz hat er offenbar nicht gerechnet. Denn unter dem Beitrag sammelten sich binnen kurzer Zeit Hunderte Kommentare. Viele Nutzer kritisierten die Farbgebung des restaurierten Mosaiks. Die ursprünglich markanten rosafarbenen Hoden des Stiers seien praktisch verschwunden. „Er hat seine Attribute verloren. Jetzt ist er ein Ochse“, spottete ein Nutzer. Ein anderer schrieb: „Ich hoffe, das ist ein Fake.“ Wieder andere verglichen die neuen Mosaiksteine mit „alten Poolfliesen“.Die Stadt weist die Vorwürfe allerdings zurück und betont, dass der Stier weiterhin alle seine „Attribute“ habe, berichtet unter anderem die italienische Zeitung „Corriere della Sera“. Die Hoden seien nicht verschwunden, sondern mit rosafarbenem Marmor restauriert worden. Zudem sei das Mosaik unmittelbar nach den Arbeiten noch teilweise abgedeckt gewesen, um die Restaurierung zu stabilisieren. Nach Angaben der Stadt war bei der vorherigen Sanierung im Jahr 2017 ein deutlich dunklerer Marmor verwendet worden.Das Stier-Mosaik befindet sich im Oktogon der Galleria Vittorio Emanuele II., einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Stier steht dabei nicht für Mailand, sondern für Turin, die erste Hauptstadt des geeinten Italiens. Das Mosaik gehört zu den bekanntesten Motiven der zwischen 1865 und 1877 erbauten Passage – und dürfte nach der jüngsten Debatte noch etwas berühmter geworden sein. Denn trotz der Schäden will die Stadtverwaltung das Glücks-Ritual nicht verbieten.kami
Mailand: „Jetzt ist er kastriert!“ – Italien spottet nach Restaurierung über berühmtes Stier-Mosaik - WELT
Wo sind die Hoden? Diese Frage beschäftigt derzeit Italien. Nach der Restaurierung des berühmten Mailänder Stier-Mosaiks ist ein Streit darüber entbrannt, warum ausgerechnet das bekannteste Detail des Kunstwerks verschwunden ist.
**⚠️ Articolo off-topic** Questo pezzo non è adatto a Warptech Tech News. È cronaca culturale (restaurazione di un mosaico turistico) priva di qualsiasi implicazione tech, business, mercato o trend rilevante per manager IT/CTO. Non rientra nel profilo editoriale della testata. Raccomando di filtrarlo già a monte nella pipeline di selezione.










