Das Wichtigste am Abend: Präsident von Swiss Ice Hockey tritt per sofort zurück ++ FDP schlägt Alternativen zur Armeefinanzierung vor ++ Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund bezieht keine Position zur Todesstrafe in Israel01.06.2026, 17.09 Uhr4 LeseminutenDas lesen Sie nur in der NZZ: Der Patron von CH Media, Peter Wanner, sieht sein Unternehmen nicht bedroht – entgegen den Prophezeiungen des Ringier-Chefs Marc Walder. «Sorry, das sind Fake News», sagt Wanner zu den Abgesängen auf sein Imperium. CH Media habe eine grosse Zukunft, auch wenn die gedruckte Zeitung irgendwann nicht mehr jeden Tag erscheinen werde. Zum InterviewOptimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Das Wichtigste am AbendDer Präsident von Swiss Ice Hockey tritt per sofort zurückDas ist passiert: Wenige Stunden nach dem verlorenen WM-Final gegen Finnland hat Urs Kessler, Präsident von Swiss Ice Hockey, seinen Rücktritt verkündet. Kessler war erst seit September 2025 im Amt. Sein Nachfolger soll der ehemalige CEO des SC Bern, Marc Lüthi, werden. Zum BerichtDarum ist es wichtig: Swiss Ice Hockey braucht bereits zum dritten Mal seit 2023 einen neuen Präsidenten. Im Dezember 2024 wurde der ehemalige Spitzenhandballer Stefan Schärer nach anhaltenden Intrigen zum Rücktritt gedrängt. Auch bei Kessler sollen interne Machtkämpfe seinen Rückzug beeinflusst haben. Als Präsident wurde er unablässig desavouiert und war ein Spielball vieler Interessen.So wurde die Schweiz zur Eishockey-Nation: Den personellen Turbulenzen im Verband ging eine bittere WM-Silbermedaille des Schweizer Nationalteams voraus. Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft hat sich in den vergangenen Jahren an der Weltspitze etabliert. Die Leistung an der Heim-WM war die Krönung eines langen Prozesses. Zum HintergrundDie FDP schlägt Alternativen zur Armeefinanzierung vorDas ist passiert: Um die Geldprobleme der Armee zu lösen, will der Bundesrat die Mehrwertsteuer befristet um 0,8 Prozentpunkte anheben. Für die FDP kommt das nicht infrage. Sie begrüsst zwar einen Fonds für Sicherheit und Verteidigung, will diesen aber nicht mit Steuergeldern speisen. In einem Gastbeitrag in der NZZ hat die FDP-Co-Präsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher den freisinnigen Gegenentwurf skizziert: sechs alternative Massnahmen, um das Land wieder verteidigungsfähig zu machen. Zum GastkommentarSo reagiert die Politik: Der Vorschlag löst bei den anderen Parteien gemischte Gefühle aus. Parlamentarier von links bis rechts zeigen sich aber bereit, über den Vorschlag zu diskutieren. Jedes Lager hat jedoch seine eigenen Vorbehalte. Zum BerichtWas sonst noch passiert istDer Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent: Der für die Wohnungsmieten entscheidende Wert verbleibt auf dem Tiefstand, der seit dem vergangenen September gilt. Mieterinnen und Mieter in der Schweiz können sich auf unveränderte Mietzinse einstellen. Zum BerichtDer Schweizerische Israelitische Gemeindebund bezieht keine Position zur Todesstrafe in Israel: Er teilt nach intensiver interner Diskussion mit, er sei «kein Interessenvertreter des israelischen Staates» und beziehe sehr zurückhaltend Stellung zur politischen Lage im Land. Zum BerichtBei einer Explosion in Myanmar sind bis zu 55 Personen ums Leben gekommen: Der Vorfall ereignete sich in einem Munitionslager der Rebellengruppe TNLA im Nordosten des Landes. Etwa siebzig weitere Personen sollen verletzt worden sein. Zum BerichtEin Rechtsaussenkandidat gewinnt den ersten Wahlgang in Kolumbien: Abelardo de la Espriella ist bei der Präsidentschaftswahl vor dem Linkskandidaten Iván Cepeda gelandet. Die Wähler setzen auf eine harte Hand gegen Guerilla und Kriminalität. Über das Präsidentenamt entscheidet eine Stichwahl am 21. Juni. Zum BerichtIm Zürcher Kantonsparlament liefert sich Mario Fehr einen Schlagabtausch mit den Linken zur Messerattacke in Winterthur: Der Zürcher Sicherheitsdirektor forderte einen Landesverweis für den schweizerisch-türkischen Doppelbürger, der die Attacke verübt hatte. SP, Grüne und AL werfen Fehr die politische Instrumentalisierung des Falles vor. Zum BerichtEine langjährige Zürcher Gefängnisärztin ist wegen Betrugs verurteilt worden: Sie soll Leistungen für Häftlinge in Rechnung gestellt haben, die sie gar nicht erbracht habe. Zum BerichtDie Stadt Zürich versteckt ein Gemälde mit Nackten hinter einer Folie: Das Bild im Freibad Letzigraben ist laut Ansicht der Stadt zu heikel für Minderjährige. Der Künstler Sigurd Wendland empfindet die Massnahme als Affront. Zum BerichtUnsere Empfehlung für «NZZ Pro»-AbonnentenKacper Pempel / ReutersTiefer Graben: In Polen stehen sich Konservative und Liberale unversöhnlich gegenüber. Sie leben immer mehr in unterschiedlichen Realitäten. Das macht sich bis in die Familien hinein bemerkbar. Zum HintergrundAsien und Afrika: In vielen Schwellenländern zeigen sich die Auswirkungen der enormen Energiepreise immer stärker. Die Folgen des Iran-Kriegs werden für die Menschen zur existenziellen Bedrohung. Die Korrespondenten der NZZ berichten über die Folgen der Hormuz-Krise in ihren Ländern. Zum HintergrundMit dem Premium-Newsletter «NZZ Pro» haben Sie einen Blick voraus auf Weltwirtschaft und Geopolitik. Jetzt 30 Tage kostenlos testen. Zur AnmeldungDas empfehlen wir heuteDominic Nahr / NZZVom Eis ins Wasser: Christian Langer ist Schweizer Meister und Weltmeister im Tauchen ohne Luftzufuhr. Es ist seine zweite Spitzensportkarriere: Der 56-Jährige spielte einst Eishockey beim SC Bern. Beim Luftanhalten unter Wasser hilft ihm seine mentale Gelassenheit, die er vom Eishockey mitgebracht hat. Zum PorträtSchatzkammer in den Alpen: Der Innerschweizer Unternehmer Thomas Gasser verwandelt gerade das Innere des Brünigmassivs in einen Ort, der im nächsten James-Bond-Film als Kulisse dienen könnte. Er lässt Kavernen in den Fels sprengen, in denen Gold und Wertgegenstände gebunkert werden sollen. Der Mega-Safe für Superreiche und andere, die etwas einzulagern haben, kommt zur richtigen Zeit auf den Markt. Zur ReportageSchlauer Ferien machen: Fünf Konzerne kontrollieren einen Grossteil der Hotels weltweit. Die Expansion der Ketten setzt unabhängige Hotels unter Druck, besonders in Städten. Wer die Strategien der Konzerne kennt, bucht besser: worauf Sie achten können. Zum HintergrundBevor Sie weitergehen🎧 Hören: Wenn der Raumfahrtkonzern SpaceX an die Börse geht, könnte sein Gründer Elon Musk der erste Billionär werden. Doch das Risiko für Anleger sei beträchtlich, erklärt die NZZ-Wirtschaftsredaktorin Malin Hunziker in «NZZ Akzent»: «Man kauft sich da in eine Wette ein.» Zum Podcast🎥 Sehen: In der britischen Serie «Rivals» zeigt sich das ländliche Grossbritannien von seiner besten Seite. In der Mischung aus Satire und Trash geht es um Machtkämpfe in der Fernsehwelt der späten achtziger Jahre. Die zweite Staffel der knalligen Satire elektrisiert das Vereinigte Königreich. Zur RezensionWir wünschen Ihnen einen schönen Abend.Maurice Köpfli und Jana SchmidDas Briefing erscheint wochentags um 6 und 17 Uhr. Samstags gibt es eine Wochenendausgabe um 7 Uhr.
Briefing am Montagabend
Das Wichtigste am Abend: Präsident von Swiss Ice Hockey tritt per sofort zurück ++ FDP schlägt Alternativen zur Armeefinanzierung vor ++ Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund bezieht keine Position zur Todesstrafe in Israel






