»Fotzig, feminin und geil«: Funktioniert die Kunst von Ikkimel auch, wenn man vor 1956 geboren wurde? Die Musikerin lädt 50 Menschen ein, den Sound der Generation ihrer Enkel zu entdecken – gern auch in der Ruhezone.
22.05.2026, 18.23 Uhr
Künstlerin Ikkimel bei ihrer Albumreleaseparty Mitte Mai in Berlin
Musik, die Generationen verbindet: Das sagt man meist, wenn Kinder die Hits von früher entdecken. Auf Konzerten der Band Die Ärzte besingen etwa Jung und Alt gemeinsam ihre Sehnsucht nach Westerland, der gleichnamige Song erschien 1988. »Diese eine Liebe wird nie zu Ende gehn«, heißt es dort. »Wann werd’ ich sie wieder sehen?«
Nun wagt die Rapperin Ikkimel, 29, zwei Millionen Hörerinnen und Hörer, offenbar das Mehrgenerationen-Experiment andersherum. Feiern Großeltern die Hits ihrer Enkel? In einer Instagram-Story kündigte die Musikerin an, 50 Tickets für das Ikkimel & Friends Open Air an Menschen über 70 Jahre zu verschenken. »Alle Oldies dürfen den Ruhebereich mit Sitzplätzen mitbenutzen«, schreibt Ikkimel, »aber natürlich auch mit euch zusammen auf dem Open air Gelände feiern.«











