Zeitenwenden und Epochenbrüche werden nicht angekündigt, dafür wird an den Märkten nicht geklingelt. Das Bewusstsein für eine solche Veränderungsdynamik lebt davon, unterliegende Verwerfungen zu erspüren und grundsätzliche Fragen nicht zu scheuen. Das gilt gerade dann, wenn das Krisenverständnis noch den Mustern der Erfahrung folgt, diese aber an Erklärungskraft verlieren. Derzeit erleben wir eine solche Phase. Das Ende des transatlantischen Westens mit seinem Anspruch, global systembildend und standardsetzend zu sein, drängt sich als Frage ebenso auf wie die nach dem Ende der „neoliberalen Weltordnung“ (Branko Milanovic).Die Suche nach Antworten führt auf unübersichtliches Terrain, wenn man die Gegenwart nicht hinreichend ernst nimmt und nicht versucht, sie vorbehaltlos zu verstehen. Aktuell ist die Weltwirtschaft von einem Energiepreisschock getroffen, dessen Qualität an die erste Ölpreiskrise nach dem Jom-Kippur-Krieg 1973 erinnert. Denn vorerst gibt es wiederum außer Einschränkung der Nachfrage kaum attraktive Anpassungsstrategien. War man damals unerfahren mit einem solchen Angebotsschock, sodass die neue Kartellmacht der OPEC vollends wirksam wurde, fehlen diesmal angesichts zerstörter Produktionskapazitäten und gestörter Logistikrouten schlichtweg die Alternativen.Die Ölpreiskrise 1973Die Ölpreiskrise 1973 traf auf ein wirtschaftspolitisches Grundverständnis in den Industrieländern, das durch das keynesianische Paradigma und die Idee der Globalsteuerung – vor allem durch kompensatorische staatliche Nachfragepolitik zu organisieren – geprägt war und auf die stabile Auslastung des gesamtwirtschaftlichen Produktionspotentials zielte. Diese Spannung erwies sich als produktiv. Denn es entwickelte sich hierzulande, wie jenseits des Atlantiks, ein Disput unter Ökonomen, welche konzeptionellen Herausforderungen ein anhaltend hoher Ölpreis stellte und welche strukturellen Veränderungen dadurch ans Tageslicht traten.Der Sachverständigenrat (die „Wirtschaftsweisen“) diagnostizierte in seinem Jahresgutachten 1975/76 eine durch die Weltrezession verlängerte „Stabilisierungskrise“, in der die Unterschätzung der Inflationsgefahren eine Verhaltensanpassung der Wirtschaftssubjekte auf mittlere Sicht anrege und damit das Risiko einer volkswirtschaftlich teuren Stabilisierung begründe. „Von einer expansiven Konjunkturpolitik“ seien deshalb „eher Nachteile als Vorteile“ zu erwarten. Der Sachverständigenrat ließ erkennen, dass grundlegende Zusammenhänge – Konjunkturanregung durch expansive Finanzpolitik oder kräftige Zinssenkungen, Erwartung auf eine nachgiebige Geldpolitik in Reaktion auf zu hohe Lohnsteigerungen, Inflation als Schleier für Ohnmacht im Verteilungskampf – infolge der seit dem Oktober 1973 veränderten Bedingungen so nicht mehr plausibel sind. Nun müsse eine adäquate Erwartungsbildung der Investoren und Konsumenten über die wirtschaftspolitischen Perspektiven ermöglicht und stabilisiert werden.Denkwürdiges Jahresgutachten: Die „Wirtschaftsweisen“ raten Kanzler Helmut Schmidt (4. v. l.) und Wirtschaftsminister Hans Friderichs (3. v. l.) 1976 zur „angebotsorientierten Wirtschaftspolitik“. Maßgeblich für den Kurswechsel des Sachverständigenrats war der Ökonom Gerhard Fels (rechts).Picture AllianceDennoch bewertete der Rat unverändert „die Möglichkeiten der Konjunkturpolitik nicht als gering“. Denn werden durch Übernutzung „ihre Grundlagen nicht zerstört, so kann sie wesentlich zur Dämpfung von Schwankungen der gesamtwirtschaftlichen Aktivität beitragen“. Zudem betonte der Rat, es lasse sich nicht erkennen, worin besondere strukturelle Probleme bestünden, er sprach von „unechten Strukturproblemen“: „Das Tempo des Strukturwandels, gemessen an den Unterschieden im Wachstum von Produktion und Beschäftigung von Wirtschaftszweig zu Wirtschaftszweig, hat nicht zugenommen“.„Hier irrten die Sachverständigen“Das löste Widerspruch aus. Am 22. Dezember 1975 antwortete Gerhard Fels, der Leiter der Strukturabteilung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, im F.A.Z.-Blick durch die Wirtschaft mit grundsätzlicher Kritik: „Hier irrten die Sachverständigen. Der Strukturwandel hat sich verschärft.“ Der Artikel war der letzte in einer Aufsatzreihe „Strategie für magere Jahre“, wofür der Sachverständigenrat – wie im Sondergutachten vom August 1975 deutlich gemacht – keinen Bedarf sah. Fels betonte dagegen, dass der empirische Befund – basierend auf der Gliederung der Entstehungsrechnung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) – ein höheres Tempo des Strukturwandels in der ersten Hälfte der 1970er-Jahre im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Jahrzehnten anzeige.Die bis zum Jahr 1973 wirkende Hochkonjunktur habe zusammen mit der nach 1969 schrittweise abgebauten Unterbewertung der D-Mark die Anpassungsprobleme zwischen den Branchen verdeckt. Nun aber bestehe eine Produktionsstruktur, deren gesamtwirtschaftliche Grenzleistungsfähigkeit des Kapitals hinter dem Niveau zurückbleibe, das für einen hohen Beschäftigungsstand bei den hierzulande erreichten Löhnen erforderlich sei. Neben dem durch veränderte Wünsche der Konsumenten und neuen technischen Möglichkeiten getriebenen Strukturwandel werde das steigende industrielle Exportangebot aus Entwicklungsländern den Anpassungsdruck auf die Unternehmen erhöhen. Beginnend mit dem Jahresgutachten 1976/77, entwickelte der Sachverständigenrat, dem Fels seit Juni 1976 angehörte, aus diesem Disput die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik.Abkehr vom keynesianischen KonsensDas Ungeheuerliche lag für viele Kritiker in der paradigmatischen Abkehr vom keynesianischen Konsens, die sich einerseits mit der Vernachlässigung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage, kreislauftheoretischer Zusammenhänge und des Gütermarktes sowie andererseits mit der Betonung der volkswirtschaftlichen Angebotsseite, der Grenzproduktivitätstheorie und des Arbeitsmarktes verband. Dabei hat der Sachverständigenrat – im Jahresgutachten 1980/81 „Grundmuster einer Lösung“ und im Jahresgutachten 1981/82 „Ein beschäftigungspolitischer Konsens“– darauf hingewiesen, dass es einer stimmigen makroökonomischen Koordinierung durch Geldpolitik, Finanzpolitik und Lohnpolitik bedürfe, um die Erwartungen der Investoren auf eine mittelfristig spannungsfreie gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu begründen.Eine zukunftsorientierte Strukturpolitik sollte es sowohl den Unternehmen erleichtern, „mehr Investitionschancen aufzuspüren und wahrzunehmen“, als auch die „Fähigkeit der Arbeitnehmer, einen Arbeitsplatz zu finden, in beruflicher und räumlicher Hinsicht“ verbessern. Das führte zu Vorschlägen von hoher Aktualität: Verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten für ein erhöhtes Investitionsrisiko; Prämie oder Steuergutschrift für unternehmerische Aufwendungen für Forschung und Entwicklung; Förderung der Existenzgründung; Stärkung der beruflichen Bildung, Umschulung und Wiedereingliederung; Abbau räumlicher Hemmnisse für die Beschäftigungsaufnahme. Der damalige Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller sprach im Rückblick und mit skeptischem Unterton von der „Buntheit und Fülle der angebotspolitischen Programmatik“.Eine wirtschaftspolitische ZeitenwendeWirtschaftspolitisch markierte die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik eine Zeitenwende. Gehebelt durch die Ölpreiskrise, wurden tieferliegende Veränderungen im Strukturwandel sichtbar, die mit dem bisherigen Instrumentenkasten der Globalsteuerung nicht oder nur um den Preis negativer Stabilisierungsfolgen zu beantworten waren. Auch heute trifft die Energiepreiskrise auf Anzeichen eines beschleunigten Strukturwandels gegen die Industrie (Deindustrialisierung). Die Gründe – wie die Anreize zur Dekarbonisierung der Produktion, die zunehmende Konkurrenz aus China und der Produktivitätsvorsprung der Vereinigten Staaten durch den Techsektor – sind durchaus unterschiedlich, aber auch ein Echo auf die vor fünfzig Jahren schon erwarteten Verschiebungen im Welthandel hin zu den Entwicklungs- und Schwellenländern.Völlig gedreht haben sich allerdings die demographischen Bedingungen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Mitte der 1970er-Jahre begann die strukturelle – oder wie der Sachverständigenrat es nannte: die lohnniveaubedingte – Arbeitslosigkeit sich zu einem relevanten Problem zu entwickeln. Das führte zu einer Debatte über arbeitssparenden versus kapitalsparenden technischen Fortschritt. Seit dem Jahr 2025 befinden wir uns im demographischen Übergang zu einem schrumpfenden Erwerbspersonenpotential, was angesichts schwacher Produktivitätsentwicklung die Frage provoziert, warum nicht mehr Rationalisierungsinvestitionen erfolgen, zumal angesichts der Möglichkeiten generativer KI. Waren die Löhne seinerzeit durch Flächentarife getrieben, so resultieren heute in vielen Sektoren aus dem Fachkräftemangel Knappheitsprämien.Gestaltende Angebotspolitik heuteDamit stellen sich für die Wirtschaftspolitik Fragen, die im Grundsatz – Wachstumsvorsorge durch Innovationen und Investitionen – den Herausforderungen zur Mitte der 1970er-Jahre entsprechen. Doch der oberflächliche Befund sollte nicht leichtfertig zu einer stereotypen Politikempfehlung führen, denn die Unterschiede liegen nicht nur im Detail. Ein Strukturwandel, der erstens pfadabhängig wirkt (demographische Alterung), zweitens nicht auf vermehrte Vorteile aus internationaler Wissens-, Arbeits- und Risikoteilung setzen kann, drittens einem engen politischen Korsett mit Zeitvorgaben (Dekarbonisierung) entsprechen muss sowie viertens nationalen sicherheitspolitischen Erwägungen und Bedürfnissen Rechnung tragen soll, erfordert eine gestaltende Angebotspolitik, bei der der Staat stärker gefordert ist als in den 1970er- und 1980er-Jahren. Folgende Politikfelder stehen dabei im Mittelpunkt.Angesichts der demographischen Alterung gilt es, über eine umfassende Demographiepolitik das Arbeitsangebot durch eine Flexibilisierung der Jahresarbeitszeit und der Lebensarbeitszeit, gezielte qualifizierte Migration sowie berufliche Weiterbildung auszuweiten. Zudem müssen die Arbeitsanreize durch einen Abbau der teils erheblichen Grenzbelastung im Steuer-, Abgaben- und Transfersystem verstärkt werden. Produktivitätsfördernde Impulse durch überzeugend weiterentwickelte Regulierungen am Arbeitsmarkt sind zu prüfen, etwa beim Kündigungsschutz und den Abfindungsregeln.Rivalisierende BlöckeDie Deglobalisierung und die Fragmentierung des Welthandels in rivalisierende Blöcke erfordern wirtschaftspolitisches Handeln für ein resilientes, anpassungsflexibles Wirtschaftssystem. Dazu gehört die Absicherung des Europäischen Binnenmarkts durch den Ausbau des einheitlichen Banken- und Kapitalmarkts ebenso wie eine europäische Industriepolitik („offene strategische Autonomie“), die strategische Sektoren (Pharma, Halbleiter, Rüstung) und kritische Ressourcen (wie Seltene Erden, Lithium, Tantal, aber auch Ammoniak) in den Blick nimmt. Durch einen weiteren Abbau von Handelshemmnissen vor allem mit stabilen demokratischen Partnern könnten Unternehmen beim Aufbau widerstandsfähiger Lieferketten (Stichwort „Friendshoring“) unterstützt werden.Die mit der Einhaltung des Klimaneutralitätsziels verbundene Dekarbonisierung bis 2045/50 verlangt weitere Anstrengungen im Ausbau des Angebots an erneuerbaren Energien, der Netzkapazitäten und der Energiespeicher. Die Akzeptanz des marktwirtschaftlichen Instruments der CO₂-Bepreisung könnte durch eine konditionierte Rückverteilung der Einnahmen zum Ausgleich sozialer Härten verbessert werden. Und die Politik muss besser erklären, dass eine Verminderung des Einsatzes von fossilen Brennstoffen nicht nur der Umwelt dient, sondern auch die Abhängigkeit von autokratischen Regimen (Russland) und geopolitischen Krisenherden wie dem Nahen Osten reduziert und damit die volkswirtschaftliche Resilienz erhöht.Notwendige Erhöhung der VerteidigungsfähigkeitNicht zuletzt muss eine gestaltende Angebotspolitik sicherheitspolitische Bedarfe berücksichtigen. Das unsichere und krisenhafte geopolitische Umfeld belastet das unternehmerische Investitionskalkül und damit die volkswirtschaftlichen Angebotsbedingungen. Dem Schutz kritischer Infrastruktur und der Cybersecurity kommen – in einem erweiterten Verständnis von Souveränität – deshalb besondere Bedeutung zu. Gleichzeitig eröffnet die notwendige Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit Innovations- und Wachstumspotentiale durch die Nutzung von Skaleneffekten bei einer Europäisierung der Rüstungsindustrie, die Förderung von Dual-Use-Technologien (Raumfahrt, Künstliche Intelligenz) sowie die Rolle des Staates als führender Kunde („Lead Customer“) für innovative Start-ups im Rüstungsbereich und der Cybersecurity.In vielen der genannten Politikfelder scheint ein Thema auf, das erst jüngst stärker wahrgenommen wird: die Schwierigkeiten, in Deutschland und der EU Produktion und Dienstleistung zu skalieren. Unternehmerischer Markterfolg stößt mit Blick auf die Weltmärkte an Grenzen, wenn das Hochfahren innovativer Lösungen an Finanzierungsrestriktionen, limitierten Fachkräften und regulatorischen Hürden scheitert. Eine umfassende und damit wirksam gestaltende Angebotspolitik muss die damit angesprochenen Zusammenhänge erst nehmen und instrumentell konsistent adressieren.Unternehmen das Aufspüren von Investitionschancen erleichternBeispielhaft gilt dies für die Banken- und Kapitalmarktunion, deren Perspektive bei der weiteren Umsetzung der Basel-III-Regulierungen angesichts des Erreichten zu bedenken ist. Ebenso gilt dies für die ESG-Taxonomie (Umwelt, Soziales, Governance) in der Finanzierung und die Pflichten in der Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) oder in der Sorgfalt für Lieferketten mit Blick auf die daraus folgenden Belastungen der privaten Investitionen. Es ist heute mehr denn je „Zeit zum Investieren“, wie die angebotspolitische Botschaft des Sachverständigenrats im Jahresgutachten 1976 lautete. Damit bleibt zentral, alles zu tun, was den Unternehmen erleichtert, „mehr Investitionschancen aufzuspüren und wahrzunehmen“.Im Lichte dieser Herausforderungen kann eine zeitgemäße, angebotsorientierte Wirtschaftspolitik nicht ohne kurzfristigen Handlungs-und Reaktionswillen auskommen. Die Zeit, in der man vornehm allein auf die lange Frist schaut und die Nase über jeden Interventionismus rümpft, ist jedenfalls vorbei. Die Politisierung des volkswirtschaftlichen Strukturwandels durch Klimapolitik und Geopolitik verlangen, dass man kurzfristig reagiert, unangenehme Fragen nicht scheut, Lektionen schnell lernt und Korrekturen organisiert. Eine Politikstrategie für die lange Frist darf kurzfristige Herausforderungen nicht ignorieren, für die von der Politik „Standfestigkeit, Durchhaltevermögen und Widerstandskraft gegenüber partikularen Interessen“ (Karl Schiller) zu fordern sind.Denn nicht nur die antizyklische Nachfragepolitik verlangt diese Staatskunst und wirkt deshalb – jedenfalls im Aufschwung – leicht als Überforderung, sondern gleichermaßen die den Wachstumstrend in den Mittelpunkt rückende Angebotspolitik. Geht es einerseits um die Zeitkonsistenz im Konjunkturzyklus, so geht es andererseits um die Robustheit gegenüber kurzfristigen Anpassungserfordernissen. Das kann auch bedeuten, die politische Tragfähigkeit durch Maßnahmen für die schnelle Wirkung in der kurzen Frist zu erkaufen, deren Ertrag an gesellschaftlichem Akzeptanzgewinn aber die ökonomischen Kosten allemal übersteigen sollte. Dieser Abwägung entkommt man nicht; sie zu unterlassen, wie beim Tankrabatt jüngst durch die Bundesregierung bei einer durch steigende Importpreise für Öl unvermeidbaren Einkommensminderung für alle, wird dann doppelt teuer: ökonomisch und politisch.„Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar“Anders als vor fünfzig Jahren hat sich die gesellschaftliche Elastizität für die Abfederung ökonomischer Krisen deutlich verringert. Die Dynamik und die Grundsätzlichkeit der Veränderungen haben in den Gesellschaften des Westens eine zuvor lange nicht gekannte, mittlerweile tiefsitzende Skepsis gegenüber Marktwirtschaft und Demokratie begründet. Das darf gute Wirtschaftspolitik nicht ignorieren, aber auch nicht leichtfertig gegenzeichnen. Das betrifft die Frage der Koordinierung der Politikbereiche, das Timing von Veränderungen im Regelwerk und die Adressierung der Verliererpositionen. Das Sicherheitsempfinden der Bürger stärkt man grundsätzlich dadurch, dass man den Gestaltungsanspruch der Politik realistisch formuliert und konzeptionell Raum für die Analyse von Fehlentwicklungen und Irrtümern gibt. Im Übrigen gilt: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“ (Ingeborg Bachmann).