Perspektivwechsel in der Globalisierung: Versprechen gebrochen
Handelsabkommen haben Konjunktur, dabei hat genau jene neoliberale Globalisierung die Welt instabiler gemacht. Linke müssen klar benennen, wer profitiert und wer nicht.
Schon der weltweite Transport von Gütern verursacht rund fünf Prozent der globalen Treibhausgasemissionen
Christopher Tamcke/imago
M it atemberaubendem Tempo treibt die EU-Kommission neue Handelsabkommen voran. Fast noch schneller kommt die Kehrtwende jener, die einst zu den schärfsten Kritiker:innen der Globalisierung gehörten. Gewerkschafter:innen, grüne Politiker:innen und progressive NGOs übernehmen heute Argumente der „geopolitischen Notwendigkeit“. So stimmten zuletzt EU-Abgeordnete von Grünen und Sozialdemokraten, die einst das Mercosur-Abkommen ablehnten, gegen eine juristische Prüfung des Vertrags.








