Er hat es wieder getan. Bei einer Diskussion mit jungen Menschen auf dem Katholikentag hat Kanzler Friedrich Merz gesagt, dass er seinen Kindern heute nicht empfehlen könne, in die USA zu gehen. Das gesellschaftliche Klima habe sich verändert, weshalb eine Ausbildung oder eine Arbeit dort nicht empfehlenswert sei. Rumms. Und das, nachdem er vor wenigen Wochen den Unmut des US-Präsidenten auf sich gezogen hatte, als er bei einer Schulveranstaltung sagte, dass die USA vom Iran gedemütigt worden seien und die Vereinigten Staaten keine Strategie für den Iran-Krieg hätten.
Immer wieder unbedachte Äußerungen: Stürzt Merz, ist das mehr als ein persönliches Scheitern
Wieder lässt sich Friedrich Merz zu Kritik an den USA hinreißen. Es zeigt seine kommunikativen Probleme im Amt. Aber es steht mehr auf dem Spiel als Merz’ Kanzlerschaft.












