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Katholikentag: „Würde meinen Kindern nicht empfehlen, in die USA zu gehen“ Friedrich Merz kritisiert den Zustand der USA mit ungewohnt deutlichen Worten – und bringt das Trump-Lager damit gegen sich auf. Seinen politischen Kurs will er künftig besser erklären.

Dasdin Duman 15.05.2026 - 15:27 Uhr aktualisiert Artikel anhörenFriedrich Merz (CDU): Der Kanzler kritisiert den aktuellen Zustand der USA. Foto: REUTERSDüsseldorf. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich beim Katholikentag in Würzburg ungewöhnlich deutlich zu seinem aktuellen Blick auf die USA geäußert. Merz sagte: „Ich bin ein großer Bewunderer Amerikas. Meine Bewunderung nimmt im Augenblick nicht zu.“ Er fügte hinzu: „Ich würde meinen Kindern heute nicht mehr empfehlen, in die USA zu gehen.“Merz, der von 2009 bis 2019 Vorsitzender der Atlantikbrücke war, hatte US-Präsident Donald Trump in den vergangenen Monaten mehrfach kritisiert – und war im Gegenzug aus dem Trump-Lager und von Trump selbst angegriffen worden.Auf die Merz-Sätze reagierte am Freitag bereits der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell. Er schrieb in einem Post auf X, Merz sei ein Anführer ohne Strategie.Bei seinem Auftritt räumte der Kanzler zudem Schwächen der schwarz-roten Koalition ein – und kündigte an, seinen politischen Kurs künftig besser erklären zu wollen.„Zur Demokratie gehört Streit“, sagte er. „Aber der Streit muss zu Ergebnissen führen. Und vielleicht streiten wir im Augenblick zu viel und bringen zu wenig Ergebnisse.“ Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt