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Kommentar: Merz bleibt Antworten schuldig Gut, dass der Kanzler sich den Gewerkschaftern gestellt hat. Schade, dass er zu zentralen Punkten geschwiegen hat. Nun muss er den Dialog fortsetzen.
Barbara Gillmann 12.05.2026 - 16:14 Uhr Artikel anhörenFriedrich Merz beim DGB: Der Kanzler bekommt beim Gewerkschaftsbund viel Gegenwind. Foto: REUTERSFriedrich Merz hat sich auf dem Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes den Vertretern von mehr als fünf Millionen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen gestellt. Er wurde ausgebuht. Es ging ihm also ähnlich wie der Arbeitsministerin Bärbel Bas im Winter bei den Arbeitgebern. Die SPD-Co-Chefin wurde dort ausgelacht, jetzt musste sich Merz Protestgeheul anhören. Das ist nicht die feine Art. Es war aber zu erwarten.Und so wie Bas es sich nicht leisten kann, die Arbeitgeber als Feinde zu sehen, so wenig kann Merz die Gewerkschaften außen vor lassen. Deshalb war es gut und richtig, dass er sich auf den Weg zum „Parlament der Arbeit“ gemacht hat. Vielleicht war es sogar ein Glücksfall, dass der DGB‑Kongress, der nur alle vier Jahre stattfindet, ausgerechnet in diese kritische Phase fällt.Es war hilfreich, dass Merz ausführlich die Rolle der Arbeitnehmervertreter gewürdigt hat, ein Bekenntnis zur Einheitsgewerkschaft abgegeben und die Sozialpartnerschaft als essenziellen Bestandteil der Sozialen Marktwirtschaft sowie der Demokratie insgesamt gelobt hat. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt












