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Kommentar: Merz mutet den Bürgern die Wahrheit zu – und das ist richtig so Diese Woche hat gezeigt: Der Kanzler redet seinem Publikum nicht nach dem Mund. Nicht auf dem Katholikentag in Würzburg, nicht auf dem Bundestag des DGB. Das ist unbequem, aber notwendig.
Thomas Sigmund 15.05.2026 - 14:23 Uhr Artikel anhörenFriedrich Merz (CDU) räumt ein, dass die schwarz-rote Koalition aus seiner Sicht weniger streiten könnte. Foto: Sven Hoppe/dpaVon der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann stammt der Satz: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.“ Friedrich Merz hat in diesen Tagen genau das getan. Es ist etwas, was in der deutschen Politik selten geworden ist: Der Kanzler hat seinem Publikum nicht nach dem Mund geredet.Nicht auf dem Katholikentag in Würzburg. Nicht den Delegierten des DGB-Bundeskongresses in Berlin. Und auch nicht jenen, die sich von Politik vor allem Beruhigung und schmerzfreie Antworten erhoffen.Das ist unbequem. Aber es ist notwendig.Deutschland steht an einem Punkt, an dem die großen Versprechen der vergangenen Jahre an Grenzen stoßen. Klimaneutralität ohne Wohlstandsverlust und Sozialstaat ohne Priorisierung. All das war viele Jahre politisch bequem. Es stimmt aber nicht mehr. Anders als unter Altkanzlerin Angela Merkel gibt es keine Gewinne mehr zu verteilen, sondern nur noch Verluste.Merz hat ausgesprochen, was viele wissen. Zukunftsfähigkeit entsteht nicht dadurch, dass man Zielkonflikte mit Geld zukleistert. Sie entsteht dadurch, Gewohntes zu verändern. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt












