Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage: Hilft Hochspringen, wenn ein Aufzug abstürzt? Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um die wachsende Bedeutung von Fitness-Trackern, Gesundheits-Apps und Smartwatches im Alltag. Dr. Sarah Boss, Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin sowie ärztliche Leiterin der Balance Rehab Clinic, ordnet ein, warum immer mehr Menschen ihre Körperdaten erfassen – und welche Folgen das haben kann.Die Nutzung solcher Technologien hat stark zugenommen. Ein Grund liegt im einfachen Zugang zu Geräten, die Schritte, Puls oder Schlaf messen. Gleichzeitig wächst bei vielen das Bedürfnis nach Sicherheit und Kontrolle in unsicheren Zeiten. Die Hoffnung: Wer seine Daten kennt, kann gezielter gesünder leben.Zwischen Motivation und KontrollverlustTatsächlich können Tracking-Tools kurzfristig motivieren, etwa zu mehr Bewegung oder bewusster Ernährung. Besonders für Menschen mit bestimmten Erkrankungen können sie hilfreich sein, um Werte wie Blutdruck oder Blutzucker besser im Blick zu behalten.Problematisch wird es jedoch, wenn die Zahlen zur zentralen Orientierung werden. Dann kann die Fähigkeit verloren gehen, den eigenen Körper intuitiv wahrzunehmen. Statt auf Signale wie Müdigkeit oder Belastung zu achten, rücken Daten in den Vordergrund. Das kann Stress verstärken und den Zugang zum eigenen Empfinden schwächen.Wenn Daten den Alltag dominierenEin kritischer Punkt ist erreicht, wenn Aktivitäten ohne Tracking schwerfallen oder Unruhe entsteht, sobald Geräte fehlen. Auch soziale Beziehungen können darunter leiden, wenn der Blick häufiger auf das Display als auf das Gegenüber gerichtet ist.Besonders anfällig sind Menschen mit starkem Kontrollbedürfnis, Angststörungen oder Essstörungen. Für sie können die Daten zusätzlichen Druck erzeugen oder problematische Verhaltensweisen verstärken.Ein bewusster Umgang wird daher entscheidend: Geräte gezielt einsetzen, aber regelmäßig Pausen einlegen. Wer merkt, dass das Tracking den Alltag bestimmt, sollte gegensteuern – etwa durch Aktivitäten ohne digitale Begleitung.Ob Selbstvermessung langfristig mehr Nutzen oder Schaden bringt, hängt also weniger von der Technik ab als vom eigenen Umgang damit. Und genau hier bleibt eine Frage offen, die in der Folge weiter vertieft wird.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.