PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastVom Profisport lernen – So gelingt mentale Stärke im AlltagVeröffentlicht am 13.11.2025Lesedauer: 3 MinutenQuelle: Icon Sportswire via Getty ImagesMentale Stärke ist nicht nur für Spitzensportler entscheidend. Auch im Alltag hilft sie, mit Stress, Rückschlägen und Selbstzweifeln umzugehen. Wer lernt, den eigenen Fokus zu steuern und gelassener zu reagieren, kann Herausforderungen besser meistern – im Job wie im Privatleben.Außerdem geht es um die Frage, ob man zum Wasserkochen wirklich nur kaltes Wasser verwenden sollte. Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um mentale Stärke – und darum, was Menschen aus dem Profisport für ihr eigenes Leben lernen können. Die Sportpsychologin Chiara Behrens de Luna, die unter anderem die Frauenmannschaft des HSV betreut, erklärt, wie sich Strategien aus dem Leistungssport auf den Alltag übertragen lassen.Was mentale Stärke wirklich bedeutetMentale Stärke beschreibt die Fähigkeit, mit Druck, Fehlern und Rückschlägen konstruktiv umzugehen. Im Mittelpunkt steht der bewusste Umgang mit den eigenen Gedanken: Wer versteht, welche Denkmuster Stress auslösen, kann sie gezielt verändern. Damit hängt auch Resilienz eng zusammen – also die Fähigkeit, nach schwierigen Phasen schnell wieder in Balance zu kommen. Diese innere Widerstandskraft lässt sich trainieren, indem man den Fokus auf das legt, was man tatsächlich beeinflussen kann.Ein Modell, das dabei hilft, ist der sogenannte „Circle of Control“. Er unterscheidet zwischen Dingen, die wir kontrollieren können, solchen, die wir nur beeinflussen können, und allem, was außerhalb unseres Einflusses liegt. Viele Menschen verbringen viel Energie im sogenannten Akzeptanzbereich – etwa mit Sorgen über Vergangenes oder Unvorhersehbares. Wer dagegen seine Aufmerksamkeit auf den eigenen Handlungsspielraum richtet, kann ruhiger und klarer agieren. Das gilt beim entscheidenden Elfmeter ebenso wie in einer schwierigen Besprechung.Mentales Training im Alltag anwendenAus dem Profisport lassen sich zahlreiche Strategien übernehmen. Feste Routinen – etwa eine bewusste Morgen- oder Abendgestaltung – schaffen Stabilität. Atemübungen oder kurze Phasen der Achtsamkeit helfen, den Kopf zu ordnen und im Moment zu bleiben. Auch das offene Ansprechen von Konflikten oder Stressquellen, wie es in Teams trainiert wird, kann im Beruf oder im Familienleben für mehr Klarheit sorgen.Mentales Training bedeutet also nicht Schwäche, sondern Selbstverantwortung. Wer lernt, Gedanken, Emotionen und Reaktionen besser zu steuern, gewinnt Gelassenheit – und kann den unvermeidlichen Druck des Alltags souveräner bewältigen.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.Ab sofort gibt es noch mehr „Aha!“ bei Apple Podcasts und exklusiv hier für WELT-Abonnenten:„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.