PfadnavigationHomeICONISTEssen & TrinkenRezeptButter bei die RübenVon Katharina JamesVeröffentlicht am 23.01.2026Lesedauer: 3 MinutenSteckrübe mit brauner Butter und RisoniSteckrüben haben speziell in Deutschland einen schlechten Ruf. Aber mit der richtigen Zubereitung wird das Wintergemüse aromatisch und verträglich.Meine Oma (selig) war eine hervorragende und selbstbewusste Köchin. Als sie aber in den späten Neunzigerjahren in einem Anflug von Nostalgie einen Steckrübeneintopf gekocht hat, fiel ihr sofort wieder ein, warum sie das Gemüse seit der Nachkriegszeit nicht mehr angerührt hatte. Damit war für die ganze Familie das Kapitel Steckrübe erst einmal abgeschlossen.Nun ist es so – regelmäßige Leser dieses Newsletters wissen es, – dass ich mich ein wenig der Rehabilitation unbeliebter Gemüsesorten verpflichtet fühle. Ob Knollensellerie, Rosenkohl, Kohl, Pastinaken oder Rote Bete: Es gibt fast immer eine Zubereitungsweise, die überzeugt. Bei der Steckrübe habe ich gelernt, dass sie (mir) genau wie Kohl schlecht schmeckt, wenn sie mit Wasser gekocht wird, aber unheimlich gut, wenn sie sanft und langsam in Butter gebraten wird. Das kitzelt die milde Süße aus dem Gemüse heraus, macht es aromatisch und verträglich.
Wintergemüse: Erdig-süße Steckrübe mit knusprig-ölig-salzigen Linsen - WELT
Steckrüben haben speziell in Deutschland einen schlechten Ruf. Aber mit der richtigen Zubereitung wird das Wintergemüse aromatisch und verträglich.






