Caracas (dpa) - Das Ausmaß der Erdbebenkatastrophe in Venezuela wird immer deutlicher. Die vorläufige Zahl der Todesopfer ist bereits auf 1.430 gestiegen, mehr als 3.200 Menschen wurden verletzt, wie der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, mitteilte. Noch immer werden Tausende Menschen unter den Trümmern vermutet. Drei Tage nach dem Doppelbeben schwinden von Stunde zu Stunde die Hoffnungen, noch Überlebende zu finden. Viele werden jedoch noch lebend gefunden.So gelang es etwa einem kolumbianischen Team nach einem sechsstündigen Einsatz einen 11-Jährigen im Bundesstaat La Guaira zu bergen, wie ein Video der kolumbianischen Katastrophenbehörde UNGRD zeigt. Auch Teams aus El Salvador und Spanien feierten erfolgreiche Bergungen. Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Nach den Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 am Mittwoch habe es 430 Nachbeben gegeben, sagte Rodríguez, der Bruder der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez. Mehr als 70.000 Familien seien nach der Katastrophe von den Behörden unterstützt worden. Besonders im Bundesstaat La Guaira, aber auch in der Hauptstadt Caracas, haben die Beben erhebliche Zerstörungen verursacht. Teils sind ganze Straßenzüge mit Hochhäusern dem Erdboden gleichgemacht worden.Oscar Perez umarmt seine Familie, nachdem er sie drei Tage nach dem Erdbeben in La Guaira wiedergefunden hat. Matias Delacroix/AP/dpaWohl keine Überlebende in eingestürztem Wohngebäude in CaracasDer Einsatz internationaler Rettungsteams, auch aus Deutschland, hat die Suche nach Überlebenden zwar beschleunigt. Für Angehörige von Vermissten aber zum Teil auch traurige Gewissheit gebracht. Nach Erkundungsarbeiten schlossen etwa mexikanische Rettungskräfte in einem eingestürzten Gebäude im Stadtbezirk Chacao der Hauptstadt Caracas die Möglichkeit aus, dort noch lebende Menschen zu finden.„Sie halten es aufgrund des Gewichts der Konstruktion für sehr unwahrscheinlich, dass sich dort noch Überlebende befinden“, sagte der Bürgermeister von Chacao, Gustavo Duque, in einem Video vor dem Wohngebäude Petunia. Das dort eingesetzte Rettungsteam habe nach einer ersten Inspektion festgestellt, dass die Betonplatten vollständig zusammengedrückt seien.Hauptstadtbezirk Chacao wurde schwer betroffenDer Bezirk Chacao im Osten der Hauptstadt gehört zu den am stärksten betroffenen Gebieten. In den modernen Vierteln Los Palos Grandes und Altamira sind mehrere Gebäude eingestürzt - ähnlich wie beim Erdbeben der Stärke 6,3 im Jahr 1967, bei dem rund 250 Menschen ums Leben kamen.Die umliegenden Straßen werden seit den Erdbeben am Mittwoch von Polizei und Soldaten abgesperrt, um verzweifelte Angehörige, die nach Nachrichten über Vermisste suchen, am Betreten der Unglücksstelle zu hindern. Silvia D'Avino weinte vor den schweren Baumaschinen der Rettungsteams. Ihre Schwester und deren Sohn lebten in einem der eingestürzten Wohnkomplexe. „Kaum hatte ich erfahren, was vorgefallen war, bin ich hergekommen und musste feststellen, dass das Gebäude in Trümmern lag“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.Buhrufe für die PräsidentinAm Freitag besuchte Präsidentin Rodríguez Chacao. Medienberichten zufolge wurde sie dabei ausgebuht. Eine Frau warf ihr vor, die Tragödie für politische Zwecke zu instrumentalisieren, wie in einem Video zu sehen war, das unter anderem die Zeitung „El Nacional“ veröffentlichte.Die amtierende Präsidentin Delcy Rodriguez besucht ein vom Erdbeben betroffenes Gebiet in Caracas. Pedro Mattey/AP/dpaRodríguez hat als einstige Stellvertreterin des langjährigen Machthabers Nicolás Maduro die Regierungsgeschäfte Venezuelas inne, seit das US-Militär Maduro in Caracas im Januar gefangen nahm, um ihn wegen Drogendelikten in den USA vor Gericht zu stellen.Der Verbleib von Zehntausenden Menschen ist weiterhin unklar Viele Anwohner in den betroffenen Regionen haben kein festes Dach über dem Kopf. Man begleite die Familien, die wegen bestehender Risiken und Schäden nicht in ihr Zuhause zurückkehren könnten, erklärte Rodríguez auf X. „Wir haben provisorische Unterkünfte und die notwendige umfassende Betreuung bereitgestellt, um jede Familie zu schützen.“Mehr als 380 Wohnhäuser sowie 13 Krankenhäuser wurden nach Angaben der Präsidentin zerstört oder schwer beschädigt. Auch Einkaufszentren und andere öffentliche Gebäude seien eingestürzt. Der Verbleib von Zehntausenden Menschen ist völlig unklar, Angehörige können sich oft nicht erreichen - noch immer Strom und Mobilfunknetz nicht flächendeckend wiederhergestellt.Hilfe trifft ein - auch aus DeutschlandRettungskräfte aus vielen Ländern beteiligten sich mit Spezialgerätschaften und Suchhunden. Auch ein 48-köpfiges Team des Technischen Hilfswerks (THW) ist in Venezuela eingetroffen. Man sei in der Nacht am Flughafen Caracas gelandet und beginne nun gemeinsam mit internationalen Partnern mit der Lageerkundung, teilte das THW mit. Ziel sei, so schnell wie möglich mit der Suche nach Vermissten zu beginnen. Dies sei allerdings ein „Wettlauf gegen die Zeit“.Einsatzkräfte des THW sind in Venezuela eingetroffen. Marc Tessensohn/THW/dpaAuf einem eigens für die Suche nach Vermissten eingerichteten Internetportal gelten nach Angaben der Betreiber derzeit mehr als 55.000 Menschen als vermisst. Auf der inoffiziellen Plattform können Angehörige und Bekannte Fotos zusammen mit weiteren Informationen hochladen. Die Angaben lassen sich allerdings nicht unabhängig überprüfen.Derweil schließt sich allmählich das kritische Zeitfenster, um noch Überlebende zu finden. Experten gehen davon aus, dass die Chancen der Vermissten und Verschütteten nach 72 Stunden stark sinken.© dpa-infocom, dpa:260627-930-294307/6

Zwei Beben innerhalb von nur 39 Sekunden: Viele Gebäude in Venezuela sind eingestürzt. Helfer suchen intensiv nach Verschütteten. Es wird befürchtet, dass die Operzahl noch weiter…

Nach den zwei schweren Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten nach Angaben der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez auf mindestens 164 gestiegen. Mindestens 971…

Die starken Erdbeben in Venezuela brachten Häuser zum Einsturz und lösten vielerorts Panik aus. Aufnahmen aus der Hauptstadt Caracas lassen das Ausmaß der Schäden erahnen.

Caracas (dpa) - Nach zwei sehr starken Erdbeben in Venezuela suchen die Rettungskräfte unter den Trümmern nach zahlreichen Verschütteten. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke…

Innerhalb weniger Minuten richteten zwei Erdbeben in Venezuela verheerende Schäden an. Rettungskräfte suchen unter den Trümmern nach Überlebenden. Über das Ausmass der Schäden ist…

Innerhalb weniger Minuten richteten zwei Erdbeben in Venezuela verheerende Schäden an. Rettungskräfte suchen unter den Trümmern nach Überlebenden. Über das Ausmass der Schäden ist…

Caracas (dpa) - Nach zwei sehr starken Erdbeben in Venezuela suchen die Rettungskräfte unter den Trümmern nach zahlreichen Verschütteten. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke…

Nach zwei heftigen Beben in Venezuela zeigen Videos Schäden an Gebäuden und am Flughafen der Hauptstadt Caracas. Präsidentin Delcy Rodríguez spricht von einem „Vorfall mit…

Caracas (dpa) - Bei zwei schweren Erdbeben in Venezuela sind ersten Erkenntnissen zufolge mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen und rund 700 weitere verletzt worden. Das sagte…

In der Hauptstadt Caracas hat das Beben der Stärke 7,5 mehrere Gebäude zum Einsturz gebracht. US-Tsunami-Warnzentrum hat eine Warnung für verschiedene Inseln in der Karibik…

Caracas (dpa) - Nach den zwei schweren Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten nach Angaben der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez auf mindestens 164 gestiegen.…

Innert weniger Minuten richteten zwei Erdbeben in Venezuela grosse Zerstörung an. Noch läuft die Suche nach Überlebenden. 10 000 Personen werden vermisst.

Caracas (dpa) - Zwei schwere Erdbeben innerhalb von nur 39 Sekunden haben in Venezuela mindestens 164 Menschen das Leben gekostet. Außerdem gebe es knapp tausend Verletzte, teilte…

Das Ausmass der Katastrophe ist noch unklar. Präsidentin Delcy Rodríguez demonstriert Handlungsfähigkeit. US-Präsident Trump sagt Hilfe zu.

Caracas (dpa) - In Venezuela kämpfen die Rettungsteams gegen die Zeit, um nach den verheerenden Erdbeben Überlebende aus den Trümmern zu retten. Die Hoffnung wird nicht…

Caracas/New York/Berlin (dpa) - In Venezuela sind die Bergungsarbeiten nach den schweren Erdbeben zu einem Wettlauf gegen die Zeit geworden. Knapp einen Tag nach der Katastrophe…

Der Wettlauf gegen die Zeit läuft: Noch immer werden in Venezuela viele Menschen unter Trümmern vermisst, die Zahl der Toten steigt auf 188. Hilfe kommt auch aus Deutschland,…

Zwei starke Erdbeben erschütterten Venezuela. Laut Behörden sind Hunderte Menschen ums Leben gekommen. Auf einer inoffiziellen Internetseite werden Zehntausende als vermisst…

Zwei starke Erdbeben erschütterten Venezuela und die ganze Region an der Karibikküste. Inzwischen sind 589 Tote und fast 3.000 Verletzte bestätigt. Den Helfern läuft die Zeit…

Caracas/Berlin/Mexiko-Stadt (dpa) - Internationale Hilfsteams mit Spürhunden bereiten sich auf den Einsatz in Venezuela vor. Nach den tödlichen Erdbeben, die das südamerikanische…