Miami (dpa) - Der für die Fußball-WM vorgesehene somalische Schiedsrichter Omar Artan ist nach seiner verweigerten Einreise in die USA „sehr, sehr enttäuscht“. Er sei „einfach nur ein Schiedsrichter“, der versuche, sich mit der WM-Teilnahme den größten Traum seines Lebens zu erfüllen, sagte er der „New York Times“. Formelle Fehler seien ihm nicht unterlaufen: „Ich hatte die richtigen Papiere und alles andere. Ich hatte das richtige Visum.“Artan: „Denke, sie haben ein Problem mit meinem Land“Der 2025 von der Afrikanischen Fußball-Konföderation (CAF) als Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnete Referee habe zudem FIFA-Unterlagen sowie Nachweise über seine mehr als zehnjährige Karriere als Profi-Schiedsrichter vorgelegt. „Ich denke, sie haben ein Problem mit meinem Land“, sagte Artan weiter.Die USA hatten dem Schiedsrichter die Einreise verweigert. Der Referee werde deshalb nicht bei der Weltmeisterschaft trainieren und im Einsatz sein können, teilte der Weltverband FIFA auf dpa-Anfrage mit. Man sei von den Behörden informiert worden, dass sich der Status von Artan derzeit nicht ändern werde.YouTubeDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von YouTube angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Grenzschutzbehörde CBP hat mächtige RolleDie Grenzschutzbehörde CBP hatte entschieden, dass ein Reisender aus Somalia, „ein Schiedsrichter für die FIFA-Weltmeisterschaft, aufgrund von Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung nicht einreiseberechtigt war, und ihm wurde die Einreise verweigert“, hieß es in einer Stellungnahme der Behörde. Artan wurde darin nicht namentlich genannt, ist aber der einzige WM-Schiedsrichter aus Somalia.Artan wollte den Angaben zufolge am Samstag in Miami in die USA einreisen. Der „New York Times“ schilderte er, seine Reise habe in Nairobi begonnen, wo er auf die erforderlichen Reisedokumente gewartet habe. Anschließend sei er über Istanbul nach Miami geflogen, um an einem Vorbereitungstreffen der FIFA-Schiedsrichter teilzunehmen.Fragen zur Terrormiliz Al-ShabaabUS-Grenzbeamte hätten ihn zu seiner Reise sowie zur politischen Lage in Somalia befragt, vor allem zur islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab, die in Teilen des Landes aktiv ist und seit Jahren gegen die somalische Regierung kämpft.Die CBP erklärte, bei Artan sei eine weitergehende Überprüfung für notwendig erachtet worden. Jede Einreiseerlaubnis sei eine Einzelfallentscheidung, und Beamte der Behörde seien befugt, Reisende zu befragen, zu durchsuchen und Entscheidungen im Einklang mit den Gesetzen der USA zu treffen.Kritik aus SomaliaDas somalische Ministerium für Jugend und Sport kritisierte die Entscheidung der US-Behörden. Omar Artan sei die Einreise in die USA „ohne einen triftigen Grund“ verweigert worden, hieß es in einer Stellungnahme. Die somalische Regierung habe sofort Kontakt zu den US-Behörden und zur FIFA aufgenommen, bislang aber keine Lösung gefunden.Die FIFA teilte weiter mit: „Die FIFA ist nicht an den Einwanderungsverfahren des Gastgeberlandes beteiligt, einschließlich der Entscheidung über Visaanträge.“ Wie bei vorherigen Turnieren habe das Gastgeberland das ultimative Recht, über die Visavergabe zu entscheiden.Die WM-Unparteiischen trainieren gemeinsam in Miami und werden dort auf die Spiele vorbereitet. So ist ein Einsatz von Artan auch in den weiteren Gastgeberländern Mexiko und Kanada derzeit ausgeschlossen.Ebenfalls viele Stunden befragt worden: Iraks Stürmer Aymen Hussein. (Archivbild) Aijaz Rahi/AP/dpaIraks Stürmer Hussein mehrere Stunden befragtZuvor war bekanntgeworden, dass der irakische Stürmer Aymen Hussein mehrere Stunden lang von der Grenzschutzbehörde befragt wurde, als er am Freitag in Chicago in die USA einreisen wollte.„Nach der Kontrolle wurde einem Reisenden die Einreise in die Vereinigten Staaten gestattet“, hieß es von der CBP nach Angaben von „The Athletic“. „Der zweite Reisende, ein Fotograf und kein Spieler der Mannschaft, wurde aufgrund von Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung als nicht einreiseberechtigt eingestuft und ihm wurde die Einreise verweigert.“© dpa-infocom, dpa:260608-930-192974/6

Schiedsrichter Omar Artan hätte Spiele leiten sollen, durfte aber nicht in die USA einreisen. Alle News zur WM 2026 im Liveblog.

Er pfeift seit Jahren für die FIFA, trotzdem haben die die USA dem Schiedsrichter Omar Artan bei der Einreise die rote Karte gezeigt. Grund könnte seine Herkunft sein.

Miami (dpa) - Die USA haben dem für die Fußball-WM vorgesehenen Schiedsrichter Omar Artan aus Somalia die Einreise verweigert. Die Grenzschutzbehörde CBP habe entschieden, dass…

Ein für die WM vorgesehener Schiedsrichter aus Somalia scheitert an der Einreise in die USA. Es habe „Bedenken“ gegeben, teilt die Grenzschutzbehörde mit. Dabei habe er laut…

Omar Artan hätte als erster Schiedsrichter aus Somalia an der WM teilnehmen sollen. Der US-Grenzschutz sprach jedoch von »Bedenken bei der Sicherheitsüberprüfung«.

Omar Abdulkadir Artan was one of 52 match officials listed for the World Cup, and the first ever from Somalia. But he hasn’t been allowed into the USA.

FIFA verkauft Fan-Grüße für 79 Dollar +++ Omar Artan aus Somalia an Grenze zurückgeschickt +++ Nächtliche Schießerei in der Nähe des englischen Trainingscamps +++ alle…

Iranian officials refused visas while Iraq striker Hussein held for seven hours upon arrival in Chicago

Ein für die WM nominierter Schiedsrichter aus Somalia ist die Einreise in die USA verweigert worden. Der Vorgang zeigt: Die FIFA kann grundsätzliche Rahmenbedingungen nicht…

Wegen angeblicher „Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung“ darf Omar Artan nicht in die USA. Die Fifa weist jede Verantwortung von sich.

Wegen angeblicher „Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung“ darf Omar Artan nicht in die USA. Die Fifa weist jede Verantwortung von sich.

Omar Artan steht kurz vor der Erfüllung seines Lebenstraums. Doch dieser zerschellt an der US-Grenze, der WM-Schiedsrichter darf nicht einreisen. Die Fifa wäscht ihre Hände in…

Einreise in die USA verweigert +++ Offenbar keine Tickets für Anhänger Irans +++ Fan-Kritik wegen „Ausgrenzung und Doppelmoral“ +++ FIFA verkauft Fan-Grüße für 79 Dollar +++ alle…

Die US-Behörden verweigern dem somalischen WM-Schiedsrichter Omar Artan die Einreise. Die Fifa schwärmt weiter vom inklusivsten Turnier aller Zeiten.

Das Thema ist nur ein Vorgeschmack auf die Kick-und-Grill-Party des Sonnenkönigs und seines ersten Untertans.

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Miami (dpa) - Der für die Fußball-WM vorgesehene somalische Schiedsrichter Omar Artan ist nach seiner verweigerten Einreise in die USA „sehr, sehr enttäuscht“. Er sei „einfach nur…

Trump lässt einen somalischen Schiri nicht zur WM einreisen und bestätigt die schlimmsten Befürchtungen. Und die Fifa? Kriecht ihm weiter in den Hintern.

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Der Schiedsrichter aus Somalia sollte bei der WM pfeifen, aber ihm wird die Einreise in die USA verweigert. Die Fifa? Bedauert das. Doch es gibt unzählige Probleme mit der…