Die USA haben dem für die Fußball-WM vorgesehenen Schiedsrichter Omar Artan aus Somalia die Einreise verweigert. Der Referee werde deshalb nicht bei der Weltmeisterschaft trainieren und im Einsatz sein können, teilte der Weltverband FIFA auf dpa-Anfrage mit. Man sei von den Behörden informiert worden, dass sich der Status von Artan derzeit nicht ändern werde.Die Grenzschutzbehörde CBP hatte entschieden, dass ein Reisender aus Somalia, „ein Schiedsrichter für die FIFA-Weltmeisterschaft“, aufgrund von Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung nicht einreiseberechtigt war, und ihm wurde die Einreise verweigert, hieß es in einer Stellungnahme der Behörde. Artan wurde darin nicht namentlich genannt, ist aber der einzige WM-Schiedsrichter aus Somalia.Artan wollte den Angaben zufolge von Istanbul kommend am Samstag in Miami in die USA einreisen. Dabei sei eine weitergehende Überprüfung für notwendig erachtet worden. Jede Einreiseerlaubnis sei eine Einzelfallentscheidung, und Beamte der CBP seien befugt, Reisende zu befragen, zu durchsuchen und Entscheidungen im Einklang mit den Gesetzen der USA zu treffen.Die FIFA teilte weiter mit: „Die FIFA ist nicht an den Einwanderungsverfahren des Gastgeberlandes beteiligt, einschließlich der Entscheidung über Visaanträge.“ Wie bei vorherigen Turnieren habe das Gastgeberland das ultimative Recht, über die Visavergabe zu entscheiden. Die WM-Unparteiischen trainieren gemeinsam in Miami und werden dort auf die Spiele vorbereitet. So ist ein Einsatz von Artan auch in den weiteren Gastgeberländern Mexiko und Kanada derzeit ausgeschlossen.In einem am Montag veröffentlichten Beitrag von Al Jazeera sprach Artan noch über seine Vorfreude auf die WM. „Es ist für mich eine große Ehre, als erster Somali dabei zu sein“, sagte er. „Ich hoffe, ich werde dort fantastisch sein.“ (dpa)Die Niederlande sorgen sich kurz vor dem WM-Auftakt um Stammtorwart Bart Verbruggen. Der 23 Jahre alte Torhüter vom englischen Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion verletzte sich beim letzten Testspiel des Oranje-Teams gegen Usbekistan (2:1) an der Hüfte und musste ausgewechselt werden. Für ihn rückte Mark Flekken von Bayer Leverkusen zwischen die Pfosten.Wie schwer die Verletzung von Verbruggen ist, ist noch unklar. Kurz vor dem Test in New York hatten die Niederländer bereits den WM-Ausfall von Jurrien Timber mitgeteilt. Der Profi des englischen Meisters FC Arsenal ist nach einer Leistenverletzung noch nicht vollkommen fit. Für ihn wurde der frühere Leipziger Lutsharel Geertruida nachnominiert.Das Team von Bondscoach Ronald Koeman startet am Sonntag in Dallas gegen Japan in die WM. Ihr Teamquartier beziehen die Niederländer in Kansas City. (dpa)Der Fußball-Weltverband FIFA bietet Fans an, ihren Namen oder einen kleinen Gruß bei WM-Spielen auf der Anzeigetafel im Stadion anzeigen zu lassen. Der Spaß ist wie so viele Dinge bei dieser WM nicht kostenlos: 79 Dollar werden für einen sogenannten Super Shoutout aufgerufen, umgerechnet also knapp 68,50 Euro.Fans können für jedes Spiel mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf einen solchen Shoutout auf der Anzeigetafel reservieren. Dazu hat die FIFA eine eigene Website eingerichtet. Was auf der Anzeigetafel zu sehen sein wird, ist natürlich nicht ganz frei wählbar. „Shoutouts mit beleidigender, missbräuchlicher, diskriminierender, politischer oder anderweitig unangemessener Sprache werden nicht akzeptiert“, heißt es beim Weltverband. „Shoutouts dürfen keine kommerziellen, werblichen oder Marketinginhalte, persönlichen Kontaktdaten oder Verweise auf Spieler, Mannschaften, Offizielle oder Spielergebnisse enthalten. Die FIFA behält sich das Recht vor, jeden Shoutout nach eigenem Ermessen zu bearbeiten, zu kürzen oder abzulehnen.“Außerdem dürfen die Botschaften unter anderem keine Emojis enthalten und müssen die vorgegebene Zeichenbegrenzung von 30 Zeichen einhalten. Immerhin, ein kurzer Heiratsantrag dürfte in diesem Rahmen möglich sein.Ob ihn allerdings jemand mitbekommt, ist eine andere Frage. Zur Anzeige der Botschaften heißt es: „Super Shoutouts werden vor dem Spiel angezeigt; der genaue Zeitpunkt kann je nach Spieltagsbetrieb variieren. Während des laufenden Spiels werden keine Shoutouts angezeigt. Zeitpunkt, Dauer und Platzierung der Anzeige werden nicht garantiert.“ (dpa)Lena SpilgerDie Niederlande müssen bei der Fußball-Weltmeisterschaft kurzfristig auf Verteidiger Jurrien Timber verzichten. Der Profi des FC Arsenal habe sich von einer Leistenverletzung nicht ausreichend erholt, hieß es in einem Statement der Niederländer. Die Verletzung hatte den 24-Jährigen schon seit Mitte März geplagt, trotzdem kam Timber vor gut einer Woche im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain 55 Minuten für Arsenal zum Einsatz. Für die WM reichte es aus Verbandssicht nun aber nicht.Bondscoach Ronald Koeman ersetzte den Verteidiger durch den ehemaligen Leipzig-Profi Lutsharel Geertruida vom AFC Sunderland. Timber wird die Mannschaft nach der WM-Generalprobe am Montagabend gegen Usbekistan in New York verlassen. Ihren Auftakt in das Turnier bestreiten die Niederländer am 14. Juni gegen Japan.Iranische Fußball-Nationalspieler haben auf dem Weg zum WM-Trainingsquartier bei der Ankunft in Mexiko mit Ansteckpins an Kinder erinnert, die im Krieg getötet worden sein sollen. Als die Spieler und Funktionäre aus dem Flugzeug stiegen, trugen sie auf ihren Sakkos goldene Anstecknadeln mit der Zahl „168“. Damit spielten sie auf die 168 Menschen an, die bei einem Bombenangriff auf eine Mädchenschule im Süden Irans am 28. Februar ums Leben kamen, darunter zahlreiche Schülerinnen zwischen sieben und zwölf Jahren sowie viele Lehrerinnen und Eltern.Medienberichten zufolge sollen US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich sein, US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte dazu eine Untersuchung angekündigt. Die iranische Botschaft in Ungarn stellte in einem Beitrag auf X den Bezug des Pins zu dem Bombenangriff her. Ob die Iraner auch während der WM-Spiele politische Botschaften planen, ist noch nicht bekannt.Zudem kritisierte der iranische Fußballverband bei der Ankunft weiter die Verweigerung von Einreisevisa für seine Funktionäre durch die US-Behörden. Insgesamt 15 Funktionäre – darunter auch Verbandschef Mehdi Tadsch – hätten bislang kein Visum für die Einreise in die USA zur am Donnerstag beginnenden Fußball-WM erhalten, sagte der Botschafter Abolfazl Pasandideh.Mannschaftskapitän Ehsan Hajsafi kritisierte nicht nur die USA, sondern auch die FIFA als WM-Organisator. Die Menschen, die bisher kein Visum erhalten haben, seien für die Mannschaft enorm wichtig, sagte er nach der Ankunft in Tijuana. „Ich erwarte von der FIFA, dass sie dieses Problem in den kommenden Tagen lösen wird“, so der 36 Jahre alte Verteidiger, der zwischen 2015 und 2016 auch beim FSV Frankfurt unter Vertrag stand. Die Mannschaft muss nach Angaben des Botschafters zudem unmittelbar nach jedem ihrer drei Spiele in Los Angeles und Seattle die USA wieder verlassen und nach Tijuana zurückkehren. (dpa)Der Auftakt in die WM könnte gleich zum Härtetest auch für die Fußballfans werden. Abgesehen von möglichen Streiks und Demonstrationen macht das Wetter in Mexiko-Stadt seit Tagen Sorgen. Immer wieder wird für bestimmte Stadtteile sogar Alarmstufe Orange vom Sekretariat für integriertes Risikomanagement und Katastrophenschutz ausgerufen. Dabei sollen unter anderem im Freien befindliche Gegenstände gesichert oder überschwemmte Straßen gemieden werden. Der mexikanische Wetterdienst warnt für Donnerstag vor starken Niederschlägen und Gewittern in der Millionenmetropole. Es ist der Tag des Eröffnungsspiels zwischen Mitgastgeber Mexiko und dem ehemaligen WM-Gastgeber Südafrika, der Auftakt in die XXL-WM mit 104 Spielen.Vor der mexikanischen Pazifikküste braut sich zudem ein Wirbelsturm zusammen. Der Tropensturm „Boris“ zog am Montag auf den Badeort Acapulco zu. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 65 Kilometern pro Stunde dürfte er in den Bundesstaaten Guerrero und Oaxaca für starke Regenfälle sorgen. Über Land wird „Boris“ laut Prognose des US-Hurrikanzentrums in Miami allerdings rasch an Kraft verlieren und sich dann auflösen. Geöffnet wird das Aztekenstadion am Donnerstag bereits um 9.00 Uhr Ortszeit (17.00 Uhr MESZ). Ab 11.30 Uhr (19.30 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) beginnt die etwa einstündige Eröffnungsfeier unter anderem mit Shakira, die erneut den WM-Song liefert. Um 13.00 Uhr (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) folgt dann der Beginn der WM-Endrunde mit dem Anpfiff des Auftaktspiels.Seit Tagen ist das Wetter in Mexiko-Stadt, in der zum dritten Mal nach 1970 und 1986 eine WM-Endrunde eröffnet wird, wechselhaft. Und so soll es auch in dieser Woche weitergehen. Morgens meist eher nur bewölkt, sollen nachmittags die Schauer und Gewitter einsetzen. Die teilweise wolkenbruchartigen Regenfälle hatten zuletzt immer wieder zu überfluteten Straßen geführt. Auch der öffentliche Personennahverkehr wurde beeinträchtigt, Metro-Linien fuhren teilweise nicht, Zugänge zu den Stationen mussten geschlossen werden. Das zuständige Sekretariat rief immer wieder zu Vorsichtsmaßnahmen auf. (dpa) Südkoreas Torwart verpasst Geburt seines KindesTraining statt Kreißsaal: Südkoreas Torwart Kim Seung Gyu (35) hat wegen der WM-Vorbereitung die Geburt seines ersten Kindes verpasst. "Es tut mir wirklich leid, dass ich währned der Geburt nicht bei meiner Frau sein konnte“, sagte der Keeper im mexikanischen Zapopan: „Ich möchte von hier gute Ergebnisse mit nach Hause bringen – als Geschenk." Kim trifft mit seinen Südkoreanern bei seiner vierten WM in der Nacht zu Freitag (4.00 Uhr MESZ/MagentaTV) in Guadalajara zum Auftakt auf Tschechien, danach stehen in der Gruppe A noch Spiele gegen Gastgeber Mexiko (19. Juni) und sechs Tage später gegen Südafrika (25. Juni) an.„Ich habe jede Weltmeisterschaft gespielt, als könnte es meine letzte sein“, sagte Kim, der beim FC Tokio unter Vertrag steht: „In meinem jetzigen Alter fühlt sich diese hier wirklich wie meine letzte an.“ (sid)Schüsse in Kansas City - Bedenken um Tuchels EngländerBeim asketischen Thomas Tuchel ist grenzenlose Begeisterung für Grillplatten schwer vorstellbar, aber Fleisch war bei der Anwerbung von WM-Teams für Kansas City ein wichtiges Lockmittel. Im Nobelrestaurant „Eddie V’s“ ließ sich die englische Delegation von den städtischen Lobbyisten angeblich vor Monaten mit Steaks und Edelfischen verwöhnen; dabei seien die entscheidenden Bande geknüpft worden. England kommt nach Missouri! Wie auch Argentinien mit Lionel Messi, die Niederlande und Algerien.Nicht nur das Essen, auch die Luxushotels und „sports facilities“, also die Trainingsmöglichkeiten, sollen ganz hervorragend sein. Worauf die Verbände möglicherweise kein allzu großes Augenmerk gelegt haben, sind die Kriminalstatistiken. Denn: Gewaltverbrechen liegen in Kansas City mehr als dreifach über dem US-Durchschnitt, Morde sind mehr als fünfmal so häufig wie im Rest der USA. Das ergibt ein Sicherheitsrating von F – schlechter geht es nicht.Dass am Samstag bei einer nächtlichen Schießerei auf der Troost Avenue neun Personen verletzt wurden, nur vier Meilen vom englischen Trainingsgelände im Swope Soccer Village entfernt, war insofern nichts allzu Besonderes. Dennoch schärft es die Sinne für ohnehin bestehende Sicherheitsbedenken. Für alle 48 Teams ist der Vorfall eine eindringliche Erinnerung, ihre Maßnahmen zu überprüfen: im Hotel, beim Training, auf Reisen. Von „Gun Horror“ schrieb die „Sun“ aufgeregt, es gehe „die Angst um“.Der englische Verband FA hält das Thema klein; er wollte sich zunächst nicht äußern. Anders die Polizei: Das Kansas City Police Department hat erst am Donnerstag 17 Millionen Dollar staatliche Zuwendungen für die WM-Sicherheit erhalten. „Es wird ein großes Aufgebot von Sicherheitskräften beim Fanfest geben, wir werden auch die Trainingsplätze und Quartiere der Mannschaften besonders schützen“, versicherte ein KCPD-Sprecher.Geworben hat die 500.000-Einwohner-Stadt am Missouri mit einem vergleichsweise ruhigen (und sicheren) Umfeld im Mittleren Westen und perfekter Anbindung an beide Küsten sowie an die weiteren Gastgeber Kanada und Mexiko. England beispielsweise spielt gar nicht im Arrowhead Stadium des NFL-Teams Kansas City Chiefs, sondern in Dallas (gegen Kroatien), Foxborough (gegen Ghana) und East Rutherford (gegen Panama). Erst das Sechzehntelfinale am 4. Juli könnte ein „Heimspiel“ werden.Noch größer ist der Hype um Messi und die anderen Argentinier, die mit einem riesigen Werbe-Barbecue und zehn Fleischsorten von Kansas City überzeugt wurden. Die Weltmeister sind schon da – das „Origin Hotel“ ist komplett umzäunt und wird im Turnierverlauf einer Festung gleichen. Kaum denkbar, dass Messi sich so frei bewegen wird wie die deutschen Nationalspieler zuletzt in Chicago. Nach der jüngsten Schießerei erst recht nicht. (sid)Spaniens Stars sind rechtzeitig fit Spaniens Jungstars Lamine Yamal (18) und Nico Williams (23) werden rechtzeitig zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft fit. Wie Nationaltrainer Luis de la Fuente bestätigte, stehen beide Flügelstürmer beim Auftaktspiel am 16. Juni gegen Kap Verde zur Verfügung. Auch Víctor Muñoz von CA Osasuna soll in Atlanta spielen können.Barca-Star Yamal und Bilbao-Angreifer Williams haben derzeit Probleme am Oberschenkel und reisten daher nicht mit nach Puebla in Mexiko, wo Spanien am Montag ein letztes Testspiel gegen Peru bestreitet. „Es ist schade, dass sie nicht bei uns sind, aber die medizinische Abteilung und die Athletiktrainer haben uns empfohlen, sie im Teamcamp in den USA zu lassen“, sagte de la Fuente. Mit Blick auf das Turnier stellte der Coach klar: „Alle drei werden für das nächste Spiel verfügbar sein.“Vor allem Yamal, der Ende April beim FC Barcelona verletzt ausgefallen war, gilt als zentrale Figur im spanischen Offensivspiel. Beim EM-Triumph 2024 hatten er und Williams dem Spiel entscheidende Impulse verliehen. Ohne Yamal kam Spanien zuletzt in einem Test nicht über ein 1:1 gegen den Irak hinaus.Neben Kap Verde trifft der Europameister in der Gruppenphase auf Saudi-Arabien und Uruguay. (sid)Advocaat sieht Deutschland als WM-Favorit Curaçaos Trainer-Veteran Dick Advocaat freut sich auf das erste Gruppenspiel bei der Fußball-WM gegen Deutschland. „Dass es gleich zu Beginn gegen Deutschland geht, ist doch fantastisch“, sagte der 78 Jahre alte Niederländer im Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Da wissen wir gleich, wo wir stehen. Du musst ohnehin gegen sie spielen und da kannst du besser gleich am Anfang gegen sie spielen.“Die DFB-Elf und das Team von der kleinen Karibikinsel treffen am Sonntag (19.00 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker und bei ARD/MagentaTV) in Houston aufeinander. Weitere Gegner in der Gruppe E sind die Elfenbeinküste am 20. Juni und zum Vorrundenabschluss Ecuador am 25. Juni.Advocaat, der in der Saison 2004/2005 ein halbes Jahr als Trainer von Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga tätig war, hat großen Respekt vor der deutschen Mannschaft. „Deutschland ist natürlich klarer Favorit in der Gruppe. Sie sind noch immer ein großes Fußballland.“Deshalb zählt er das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann auch zu den Kandidaten auf den WM-Titel. „Spanien, Frankreich, Deutschland und die Niederlande sind meine Favoriten“, sagte Advocaat.Dass Nagelsmann im deutschen Tor wieder auf den 40 Jahre alten Manuel Neuer setzt, kann Advocaat sehr gut verstehen. „Für einen Torwart spielt das Alter nicht so eine große Rolle. Er hat auch schon einiges mitgemacht, hatte schon einige Verletzungen. Aber er ist immer noch ein Weltklasse-Torwart, das hat er zuletzt in der Champions League gegen Real Madrid wieder bewiesen.“ (dpa)Ecuador vor Auftakt stark in FormDeutschland-Gegner Ecuador hat sich mit einem deutlichen Sieg für die Fußball-Weltmeisterschaft warm geschossen. Bei der Generalprobe gegen Guatemala setzten sich die Südamerikaner locker mit 3:0 (1:0) durch. Jordy Caicedo (19. Minute/Foulelfmeter), Nilson Angulo (73.) und Pervis Estupiñán (78.) erzielten die Tore in Columbus im US-Bundesstaat Ohio.Stars wie Moisés Caicedo vom FC Chelsea oder Piero Hincapié vom FC Arsenal waren erst zur Halbzeit eingewechselt worden. Ecuador trifft im abschließenden Spiel der Gruppe E am 25. Juni auf die DFB-Elf. Weitere Gruppengegner sind die Elfenbeinküste und Curaçao.Norwegen hatte sich zuvor bei seiner WM-Generalprobe dank Martin Ödegaard immerhin noch ein Unentschieden gesichert. Im abschließenden Testspiel gegen Marokko sorgte der Mittelfeldspieler vom FC Arsenal mit seinem Treffer in der 75. Minute für den 1:1 (0:1)-Endstand. Brahim Diaz (8.) von Real Madrid hatte den WM-Halbfinalisten von 2022 zuvor in Führung gebracht.Beide Teams traten in Harrison im US-Bundesstaat New Jersey jeweils mit ihrem vermeintlich besten Aufgebot an. Norwegens Superstar Erling Haaland blieb bis zu seiner Auswechslung in der 72. Minute aber weitgehend unauffällig.Anders als Norwegen und Marokko hat es Italien überraschend nicht zur WM geschafft, seinen Frust darüber nun aber mit einer B-Elf zumindest ein wenig verarbeitet. Bei den ebenfalls nicht qualifizierten Griechen setzten sich die Italiener mit 1:0 (1:0) durch. Francesco Esposito (18.) erzielte den entscheidenden Treffer. (dpa)Die iranische Fußball-Nationalmannschaft ist nach dem Streit um die Vergabe von Visa für die USA im WM-Ko-Gastgeberland Mexiko angekommen. Laut der Nachrichtenagentur AFP landete das Team am Sonntag gegen 5.00 Uhr morgens Ortszeit in Tijuana. Die Spieler wurden demnach am von Soldaten der mexikanischen Sicherheitsgarde streng bewachten Flughafen von einer handvoll Fans mit iranischen Flaggen empfangen. Die Delegation wird in Tijuana, das nahe der Grenze zu den USA liegt, ihr Quartier für das Turnier beziehen. Die WM, die auch in den USA und Kanada stattfindet, beginnt am Donnerstag.Zuvor war der wochenlange Streit um die Visa-Vergabe für die iranischen Teammitglieder eskaliert. Zwar wurde den Spielern die Einreise in die USA, wo ein Großteil der WM-Partien ausgetragen wird, am Freitag gewährt. 15 Personen der iranischen Delegation wurde die Visa-Erteilung jedoch verweigert, wie das iranische Staatsfernsehen vermeldete. Die iranische Botschaft in der Türkei äußerte diesbezüglich scharfe Kritik und monierte eine „willkürliche und diskriminierende Behandlung des iranischen Teams“. Diese sei „auf die höchste Stufe gehoben“ worden, hieß es in einem Statement.Wie der iranische Botschafter in Mexiko am Samstag zudem bekannt gab, sei die Delegation darüber informiert worden, dass sie das US-Territorium für ihre Partien am selben Tag betreten und wieder verlassen müsse. Dadurch würden dem Team heftige Reisestrapazen drohen: Die ersten beiden Vorrundenpartien am 16. Juni gegen Neuseeland (18.00 Uhr Ortszeit) und Belgien am 21. Juni (12.00 Uhr Ortszeit) finden in Los Angeles statt, zum Abschluss geht es am 27. Juni in Seattle um 20.00 Uhr Ortszeit gegen Ägypten.Am Sonntag allerdings sprach der Präsident der iranischen Fußballverbandes Mehdi Taj – der laut iranischen Medien zu jenen Personen gehört, denen US-Visa verweigert wurden – im iranischen Fernsehen von einem Einreiserecht am Vortag der Spiele. Weder der Weltverband FIFA noch die USA haben sich bislang dazu geäußert.Nach Tijuana war das iranische Team von Antalya aus aufgebrochen, in der Türkei hatte die Mannschaft zuvor ein Trainingslager abgehalten. Ihr WM-Quartier wollte die Auswahl ursprünglich in Tucson im US-Bundesstaat Arizona beziehen, im Mai wurde es jedoch nach Tijuana verlegt. Iran und die USA befinden sich im Kriegszustand, seit die USA gemeinsam mit Israel Ende Februar begannen, den Iran zu bombardieren. (sid)Deutschlands WM-Auftaktgegner Curaçao hat sich mit einem 4:0 (0:0) gegen den Inselnachbarn Aruba den erhofften Schwung für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada geholt. Der frühere Hoffenheimer Joshua Brenet (53. Minute), Jeremy Antonisse (68.), Livano Comenencia (83.) und Juninho Bacuna (90.+1) sorgten mit ihren Toren in der zweiten Hälfte für den ersten Sieg unter Trainer Dick Advocaat nach dessen Comeback an der Seitenlinie. Der WM-Debütant wurde nach der Partie von den Fans ausgelassen bejubelt und verabschiedet.Curaçao trifft am kommenden Sonntag (19.00 Uhr/MESZ) in Houston auf die DFB-Elf und ist dabei krasser Außenseiter. Weitere WM-Gegner sind Ecuador und zum Vorrundenabschluss die Elfenbeinküste. (dpa)Generalprobe gelungen, für Brasilien kann die WM kommen. Der fünfmalige Weltmeister besiegte zum Abschluss seiner Turnier-Vorbereitung den WM-Teilnehmer Ägypten mit 2:1. Bruno Guimarães (7.) brachte die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti früh in Führung, ehe Mostafa Zico (11.) für den Ausgleich sorgte. Den Siegtreffer erzielte der eingewechselte Endrick nach der Pause (52.).Für die Seleção war der Erfolg in Cleveland (USA) der zweite Erfolg innerhalb weniger Tage, nachdem das Team zuletzt gegen Panama mit 6:2 gewonnen hatte. Für die Startelf für das WM-Auftaktspiel gegen Marokko (13.Juni) habe er eine „klare Idee“, sagte Ancelotti und lobte explizit die Stamm-Angreifer Vinicius Junior und Raphinha.Superstar Neymar wurde nach seiner Wadenverletzung wie geplant nicht eingesetzt, der Stürmer arbeitet im WM-Quartier The Ridge rund 50 km vor den Toren New Yorks an seinem Comeback. Sorgen bereitet unterdessen Rechtsverteidiger Wesley, der gegen Ägypten bereits nach einer Viertelstunde unter Tränen mit Leistenproblemen ausgewechselt werden musste. (sid)Fabian DrahmouneLeroy Sané profitiert vom bitteren WM-Aus von Lennart Karl, doch der frühere Münchner denkt viel mehr an das Schicksal des Jungstars als an seinen eigenen Vorteil. „Es tut einem persönlich weh, für Lenny ist ein Traum geplatzt, das tut mir persönlich super leid für ihn, er ist ein super junge, ein super Fußballspieler“, sagte Matchwinner Sané nach dem 2:1 (1:1) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM-Generalprobe gegen die USA in Chicago.Sané hatte den neunten Sieg in Serie mit seinem 17. Länderspieltor im 76. Einsatz höchstpersönlich sichergestellt – nachdem er den Startplatz auf der rechten Offensivseite vom verletzt abgereisten Karl „geerbt“ hatte. Er habe sich „riesig“ über die Debütsaison des 18-Jährigen gefreut, meinte Sané: „Ich wünsche ihm alles Gute und hoffe, dass er sich gut regeneriert.“Sorgen mache er sich da nicht, „in der nächsten Saison wird er wieder angreifen. Deutschland kann froh sein, dass wir einen so guten, jungen Spieler haben. Der wird uns noch viel Freude bereiten.“Mehr ladenTickarooLive Blog Software
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FIFA verkauft Fan-Grüße für 79 Dollar +++ Omar Artan aus Somalia an Grenze zurückgeschickt +++ Nächtliche Schießerei in der Nähe des englischen Trainingscamps +++ alle Fußball-WM-2026-News im Liveblog.










