Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID.Hier geht es zum Spielplan der Fußball-WM 2026, hier zum deutschen Kader und hier zu einer Übersicht über die Spielorte und Stadien.Wichtige UpdatesVöller: Neuer hat schon mit Mannschaft trainiertKarl-Ersatzmann Ouédraogo im DFB-Quartier eingetroffenDFB-Vorrundengegner Ecuador gewinnt letztes Testspiel vor WMBaumann über Herabstufung: „Das war nicht ganz cool” Curaçao dreht im letzten Test erst nach der Pause aufEinreise verweigert: WM-Aus für somalischen Schiri Omar Artan Er sollte als erster Schiedsrichter aus Somalia Spiele einer Fußball-WM leiten – doch daraus wird nun nichts: Nachdem dem Referee Omar Artan die Einreise in die USA verweigert wurde, wird er bei dem am kommenden Donnerstag beginnenden Turnier nicht mit dabei sein. Das bestätigte ein Sprecher des Fußball-Weltverbandes Fifa auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Man sei von den Behörden informiert worden, dass sich der Status von Artan derzeit nicht ändern werde.Die Grenzschutzbehörde CBP hatte entschieden, dass ein Reisender aus Somalia, „ein Schiedsrichter für die Fifa-Weltmeisterschaft, aufgrund von Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung nicht Einreise berechtigt war, und ihm wurde die Einreise verweigert“, hieß es in einer Stellungnahme der Behörde. Artan wurde darin nicht namentlich genannt, ist aber der einzige WM-Schiedsrichter aus Somalia. Artan wollte den Angaben zufolge von Istanbul kommend am Samstag in Miami in die USA einreisen. Dabei sei eine weitergehende Überprüfung für notwendig erachtet worden. Jede Einreiseerlaubnis sei eine Einzelfallentscheidung und Beamte der CBP seien befugt, Reisende zu befragen, zu durchsuchen und Entscheidungen im Einklang mit den Gesetzen der USA zu treffen. Omar Artan, 34, ist ein erfahrener Schiedsrichter. Seit 2018 steht er auf der Fifa-Schiedsrichterliste, zuletzt leitete er unter anderem Spiele bei der U20-Weltmeisterschaft, als erster somalischer Schiedsrichter jemals. Auch in der WM-Qualifikation und beim Afrika-Cup kam er zum Einsatz. 2025 wurde er vom afrikanischen Fußballverband zum Schiedsrichter des Jahres gewählt. In einem am Montag veröffentlichten Beitrag von Al Jazeera sprach Artan noch über seine Vorfreude über die WM. „Es ist für mich eine große Ehre, als erster Somali dabei zu sein“, sagte er. „Ich hoffe, ich werde dort fantastisch sein.“Wie der Sportinformationsdienst (SID) berichtet, sagte Ciise Aden Abshir, leitender Berater des somalischen Ministeriums für Jugend und Sport und ehemaliger Kapitän der Nationalmannschaft der AFP, dass Artan ein gültiges Visum für die USA gehabt habe. Nach der gescheiterten Einreise sei er zurück nach Istanbul geflogen. „Ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten zu verweigern und ihn daran zu hindern, geplante Spiele zu leiten, schadet nicht nur ihm persönlich, sondern untergräbt auch das Bekenntnis des Fußballs zu Fairness, Leistung und dem Geist des Fairplay“, so Abshir. Die Fifa teilte mit, als Verband sei man „nicht an den Einwanderungsverfahren des Gastgeberlandes beteiligt, einschließlich der Entscheidung über Visaanträge.“ Wie bei vorherigen Turnieren habe das Gastgeberland das ultimative Recht, über die Visavergabe zu entscheiden. Die WM-Unparteiischen trainieren gemeinsam in Miami und werden dort auf die Spiele vorbereitet. Ein Einsatz von Artan ist deshalb auch in den weiteren Gastgeberländern Mexiko und Kanada derzeit ausgeschlossen.Frankreich gewinnt letzten Test – drei Treffer von OliseDank des überragend aufgelegten Bayernspielers Michael Olise hat Mitfavorit Frankreich eine gelungene WM-Generalprobe gefeiert. Im letzten Testspiel vor dem am Donnerstag beginnenden Turnier in den USA, Mexiko und Kanada bezwang das Team von Nationaltrainer Didier Deschamps Nordirland am Montagabend in Lille mit 3:1 (1:0), Olise erzielte dabei alle drei Treffer.Erstmals erfolgreich war der Flügelstürmer in der 43. Minute, in der 49. und 74. Minute legte er nach. Für Nordirland traf Patrick Kelly (64.). Beim zweimaligen Weltmeister standen Desiré Doué, Ousmane Dembelé (beide Paris Saint-Germain) und William Saliba (FC Arsenal) in der Startformation, sie hatten allesamt Ende Mai noch das Finale in der Champions League bestritten. Fifa verkauft Fan-Grüße auf WM-Anzeigetafeln für 79 DollarKurioses Angebot der Fifa kurz vor dem WM-Start: Der Fußball-Weltverband bietet Fans an, ihren Namen oder einen kleinen Gruß bei WM-Spielen auf der Anzeigetafel im Stadion anzeigen zu lassen. Der Spaß ist wie so viele Dinge bei dieser WM nicht kostenlos: 79 Dollar werden für einen sogenannten Super Shoutout aufgerufen, umgerechnet also knapp 68,50 Euro. Fans können für jedes Spiel mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf einen solchen Shoutout auf der Anzeigetafel reservieren. Dazu hat die Fifa eine eigene Website eingerichtet. Was auf der Anzeigetafel zu sehen sein wird, ist natürlich nicht ganz frei wählbar. „Shoutouts mit beleidigender, missbräuchlicher, diskriminierender, politischer oder anderweitig unangemessener Sprache werden nicht akzeptiert“, heißt es beim Weltverband: „Shoutouts dürfen keine kommerziellen, werblichen oder Marketinginhalte, persönlichen Kontaktdaten oder Verweise auf Spieler, Mannschaften, Offizielle oder Spielergebnisse enthalten. Die Fifa behält sich das Recht vor, jeden Shoutout nach eigenem Ermessen zu bearbeiten, zu kürzen oder abzulehnen.“ Knapp eine Milliarde Euro an Wetteinsätzen erwartet – Warnung vor Folgen von SpielsuchtDie bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft verheißt ein großes Geschäft für die Glücksspielindustrie. Allerdings bereiten die starke Präsenz von Sportwettenwerbung sowie illegale Glücksspiele dem Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sorgen. „Problematisch ist, wenn Fußball, Emotion und Wetteinsatz so eng miteinander verbunden werden, dass gerade junge Menschen den Eindruck bekommen, Wetten gehörten selbstverständlich zum Spiel dazu“, sagte Hendrik Streeck (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. „Sportwetten sind kein harmloser Nervenkitzel. Sie können süchtig machen.“Bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko ist der Wettanbieter betano sogar offizieller Partner der Fifa. Der Deutsche Sportwettenverband, die Interessenvertretung legaler Wettanbieter, rechnet damit, dass bei Wetten während der WM knapp eine Milliarde Euro allein in Deutschland eingesetzt werden – „ein erheblicher Teil“ davon bei illegalen Anbietern, etwa 300 bis 400 Millionen Euro. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, die als staatliche Aufsichtsbehörde in Deutschland den Online-Glücksspielmarkt reguliert, kritisiert in diesem Zusammenhang die restriktiven Regelungen hierzulande: Weil beliebte Wettarten, etwa Live-Wetten wie "Schießt Spieler X noch ein Tor?", nicht angeboten werden dürften, werde auf den Schwarzmarkt ausgewichen, so Präsident Mathias Dahms. Zwei Studien der Universität Stuttgart-Hohenheim warnten jüngst vor den Folgen von Sportwetten: Jährlich würden in Deutschland bei Wetten rund zwei Milliarden Euro verspielt, betroffen seien vor allem junge Männer. Rund 1,3 Millionen Menschen seien wett- oder spielsüchtig, viele im Bereich der Live-Sportwetten. Experten warnen davor, dass Fans ihr Wissen und ihre Einflussmöglichkeiten bei Wetten überschätzen. „Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass es sich bei einer Fußballwette um ein Glücksspiel handelt“, so Christiane Lieb vom Sozialprojekt „Sucht. Hamburg“. „Denn auch bei Sportwetten regiert der Zufall.“Erstes Mannschaftstraining mit Neuer Beim Willkommens-Event der Fußball-Nationalspieler vor 3000 Fans in Winston-Salem ist Torwart Manuel Neuer ins Mannschaftstraining eingestiegen. 23 Tage nach seiner erneuten Blessur an der linken Problem-Wade und sechs Tage vor dem ersten Gruppenspiel gegen WM-Neuling Curaçao absolvierte der 40-Jährige im W. Dennie Spry Stadium alle Übungen.„Manu wird jetzt ins Mannschaftstraining einsteigen, so ist es geplant, wenn wir in Winston-Salem ankommen - und dann gegen Curaçao auch spielen“, hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann zuvor angekündigt. Neuer soll bei seinem DFB-Comeback nach zwei Jahren am kommenden Sonntag (19 Uhr/ARD und Magenta TV) in Houston einen Kaltstart ohne Spielpraxis in sein fünftes WM-Turnier hinlegen. Auf dem Gelände der Wake Forest University waren in der deutschen Nacht alle 23 Feldspieler im Einsatz.Wien singt schon – und wieÖsterreich hat sich zum ersten Mal seit 28 Jahren für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert – und zu diesem historischen Ereignis gibt es, na klar, einen eigenen Song. Der würdigt nicht nur den kompletten Kader der österreichischen Mannschaft namentlich, sondern ist auch ein wahres Feuerwerk des unreinen Reims: „You may have Taylor Swift/ but we‘ve got Gregoritsch“, lässt Sänger Paul Pizzera da den WM-Gastgeber USA wissen: Ihr habt vielleicht den größten Popstar der Welt, aber wir haben den Stürmer des FC Augsburg.So geht es munter weiter: Macintosh? Stefan Posch! Die Antwort auf Kendrick Lamar? Kein Zweifel: David Alaba. Das phonetische Highlight dreht sich aber um einen, der auf und neben dem Platz immer ein Spektakel verspricht: „You may have Britney, Bitch/we‘ve got Arnautovic“.Völler: Neuer hat schon mit Mannschaft trainiertDFB-Sportdirektor Rudi Völler ist davon überzeugt, dass der angeschlagene Torwart Manuel Neuer "ein Super-Turnier" spielen wird. Der 40-Jährige habe bereits mit der Mannschaft trainiert „und gezeigt, dass die Wade keine großen Probleme mehr macht. Und auch wenn er jetzt kein Testspiel mehr macht: Wir reden hier über Manuel Neuer!", sagte Völler der "Bild". Er sei ein Weltklasse-Torwart, der in seiner Karriere bereits alles erlebt habe. „Um Manuel müssen wir uns alle keine Sorgen machen.“Neuer hatte wegen einer Wadenverletzung bei den zwei Testspielen gegen Finnland und die USA gefehlt. Er war durch Oliver Baumann ersetzt worden, der bis vor ein paar Wochen noch davon ausgegangen war, dass er als Nummer eins im Tor zur WM fahren wird. Doch sofern Neuer am kommenden Sonntag wieder fit ist – und laut DFB-Coach Nagelsmann soll er das sein –, wird der 40-Jährige gegen Curaçao zwischen den Pfosten stehen.Große Hoffnungen setzt Völler bei der WM in die beiden Jungstars Florian Wirtz und Jamal Musiala. Natürlich gehe es „nur mit der gesamten Mannschaft. Aber es ist schon richtig: Die beiden sind für uns enorm wertvoll und unheimlich wichtig. Ich traue beiden beim Turnier alles zu. Vor zwei Jahren waren sie unsere Rohdiamanten. Jetzt sind sie noch mal gereift“, sagte der 66-Jährige.UN-Klimasekretariat: Spiele finden bei gefährlicher Hitze stattDas UN-Klimasekretariat warnt vor extremer Hitze bei der Fußball-Weltmeisterschaft. "Es ist davon auszugehen, dass diese extreme Hitze ein prägendes Element des Turniers sein wird – auf dem Spielfeld, auf den Tribünen, rund um die Stadien und in den Austragungsorten“, warnten die UN-Experten. Es werde erwartet, dass etwa jedes vierte Spiel bei gefährlicher Hitze ausgetragen werde.Während die Spieler intensiv medizinisch betreut würden und es während der zwei Halbzeiten auch jeweils eine kurze Trink- und Werbepause geben wird, seien die Fans in den Stadien weitgehend auf sich selbst gestellt. „Die größte Gefahr kann außerhalb des Stadions lauern“, warnten die UN-Experten. „In Fan-Zonen, Warteschlangen, auf Verkehrswegen, auf Parkplätzen und bei Feierlichkeiten im Freien können Menschen stundenlang gefährlicher Hitze ausgesetzt sein.“Karl-Ersatzmann Ouédraogo im DFB-Quartier eingetroffenEin wenig dürfte er sich vorkommen wie „Assan allein in Winston-Salem“: Der 20-jährige Ouédraogo ist am Sonntag im DFB-Teamquartier eingetroffen – einen Tag vor der Mannschaft, zu der er durch den verletzungsbedingten Ausfall von Lennart Karl dazustößt. Der Leipziger war am Freitagabend für die Weltmeisterschaft nachnominiert worden, nachdem sich Karl einen Muskelbündelriss im linken Oberschenkel zugezogen hatte und abreisen musste. Ganz allein ist der Offensivspieler in Winston-Salem freilich nicht, ein Betreuer zeigte ihm sogleich auf einem Golfcart das Areal, wie ein Video des DFB zeigt. Das Gelände rund um das Mannschaftsquartier ist bereits weiträumig abgesperrt, um der deutschen Mannschaft während des XXL-Turniers in den USA, Kanada und Mexiko die nötige Ruhe zu ermöglichen. Die DFB-Truppe wird am heutigen Montag in Winston-Salem erwartet, am Sonntag konnte sie nach dem 2:1-Sieg am Samstag gegen die USA noch einmal einen freien Tag in Chicago genießen.Wenn Sie einen Eindruck davon bekommen wollen, wo und wie Ouédraogo und der Rest des DFB-Trosses die kommenden Wochen wohnen werden, lesen Sie hier:DFB-Vorrundengegner Ecuador gewinnt letztes Testspiel vor WMNach der Elfenbeinküste und Curaçao hat sich auch Deutschlands dritter Vorrundengegner Ecuador in WM-Form präsentiert. Beim letzten Testspiel vor dem am Donnerstag startenden Turnier setzte sich das Team von Trainer Sebastian Beccacece mit 3:0 gegen Guatemala durch. Jordy Caicedo (19.) per Foulelfmeter, Nilson Angulo (73.) und Pervis Estupinán (78.) trafen in Columbus/Ohio für die Südamerikaner. Damit sind sie seit 19 Länderspielen in Serie ungeschlagen. Beccacece schickte in der letzten Partie vor der WM zunächst nicht sein stärkstes Team aufs Feld. So stand auch VfB-Profi Jeremy Arévalo erstmals in seinem vierten Länderspiel in der Startelf. Der Angreifer hatte bei einem Pfostenschuss (45.) Pech. Erst nach der Pause kamen Stars wie Moises Caicedo vom FC Chelsea oder der Ex-Leverkusener Piero Hincapie vom FC Arsenal zum Einsatz. Ecuador ist am 25. Juni der letzte Gegner der Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann. "La Tri" gilt als stärkste Kontrahentin um den Sieg in der Gruppe E. In der WM-Qualifikation in Südamerika wurde das Team Zweiter hinter Weltmeister Argentinien und kassierte dabei in 18 Spielen nur fünf Gegentore. Auch die zwei anderen Vorrundengegner der deutschen DFB-Elf feierten gelungene Generalproben: Die Elfenbeinküste gewann 2:1 gegen Frankreich, Curaçao 4:0 gegen Aruba.New York ist im SportfieberEine solche Vorfreude auf ein Sportereignis hat man in New York schon lange nicht mehr erlebt. Klar, die Menschen warten darauf ja auch seit den Neunzigerjahren. Viele junge New Yorker kennen etwas Vergleichbares nur aus den Geschichtsbüchern. Wohl auch deshalb rennt jetzt fast jeder mit einem dieser blauen Trikots herum. Überall sind Public Viewing Leinwände aufgebaut. Es gibt in der größten Stadt Amerikas im Grunde nur noch ein Thema: das nächste Spiel der Knicks.Erstmals seit 1999 stehen die Basketballer der New York Knicks im NBA-Finale. Schon nach den ersten beiden Siegen der Best-of-Seven Serie gegen San Antonio wurden in Manhattan und Brooklyn Feuerwerke abgebrannt. Im Nike Store in Midtown reißen sie gerade die Preisschilder aus den Knicks-Trikots, weil die Nachfrage dynamische Preiserhöhungen erlaubt. Game 3 am Montagabend im Madison Square Garden wird garantiert eines der Sportereignisse des Jahres hier in der Stadt.Fragt man die Leute, ob sie sich in all dem Basketballfieber auch ein bisschen auf die WM freuen, hört man nicht selten: welche WM? Ab ins Quartier nach Winston-SalemJetzt geht es los, auch in Sachen Unterkunft: Die Nationalelf bezieht am Montag ihr WM-Quartier in Winston-Salem. Zwei Tage nach dem 2:1 gegen die USA fliegt der DFB-Tross am Vormittag Ortszeit von Chicago in die rund 250.000 Einwohner zählende Stadt in North-Carolina. Die Spieler werden dort im Hotel The Graylyn Estate wohnen und auf dem Campus der Wake Forest University trainieren. Am Abend nach der Ankunft ist ein öffentliches Training vor 5.000 Zuschauer angesetzt. Dann soll auch erstmals Assan Ouédraogo mit auf dem Platz dabei sein. Der 20 Jahre alte Leipziger war für Lennart Karl nachnominiert worden. Der Bayern-Youngster hatte sich am Tag vor dem letzten WM-Test gegen die USA eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zugezogen. Wie es im deutschen WM-Quartier so ist, hat sich vor Wochen schon SZ-Korrespondent Boris Herrmann bei einem Ortsbesuch angeschaut: Wie Deutschland zum Auftakt spielen könnteDas 2:1 im letzten WM-Test gegen die USA war noch keine Offenbarung, aber SZ-Autor Philipp Schneider hat in Chicago trotzdem eine Erkenntnis gewonnen: Nagelsmanns erste Elf steht im Grunde. Und auf zwei Spieler wird es besonders ankommen: Bei England glänzt nur KaneImmerhin Harry Kane war nach einem müden Auftritt in der Nachmittagshitze von Tampa/Florida gut drauf. „Ich bin in der besten Verfassung meiner Karriere“, sagte der Bayern-Torjäger, nachdem er England beim 1:0 (1:0) gegen Neuseeland mit seinem 79. Länderspieltor vor einer Blamage bewahrt hatte. Er könne es „kaum erwarten“, ergänzte der Münchner, „dass es losgeht“. Doch bis einer der großen Turnierfavoriten am 17. Juni in Dallas gegen Kroatien in die WM startet, wartet auf die „Three Lions“ mit Trainer Thomas Tuchel noch Arbeit. Nach dem „Trainingsspiel“ gegen den Underdog müssten England und Tuchel doch jetzt bitte „ernst machen“, forderte die BBC unmissverständlich: „Die Experimentierphase muss hier und jetzt ein Ende finden.“ Man müsse langsam „Schwung aufnehmen“. Noch ist Tuchel, der für seine Kadernominierung kritisiert worden war, aber auf der Suche – nach Form und Formation. Am Mittwoch (22.00 Uhr/Dazn) bietet sich dem Deutschen in Orlando gegen Costa Rica die letzte Möglichkeit, seine Wunschelf zu finden. Gegen Neuseeland wechselte Tuchel zur Pause die komplette Elf inklusive Torschütze Kane aus. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
WM 2026: USA verweigern Schiedsrichter aus Somalia die Einreise
Wegen angeblicher „Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung“ darf Omar Artan nicht in die USA. Die Fifa weist jede Verantwortung von sich.











