WM-Verbot für somalischen Schiri: Die Oberschiedsrichter
Die US-Behörden verweigern dem somalischen WM-Schiedsrichter Omar Artan die Einreise. Die Fifa schwärmt weiter vom inklusivsten Turnier aller Zeiten.
Im Einsatz beim Afrika-Cup: Omar Artan pfeift die Partie zwischen Gabun und der Elfenbeinküste
Sollte noch irgendjemand Zweifel gehabt haben, wer denn bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft die Oberschiedsrichter sein werden, weiß spätestens seit Montagabend Bescheid: die Staatsbehörden der USA natürlich. Die verweigerten nämlich, wie am Montag bekannt wurde, dem von der Fifa nominierten somalischen Schiedsrichter Omar Artan die Einreise.
„Aufgrund von Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung“, wie die Grenzschutzbehörde CBP mitteilte. Genaueres war nicht in Erfahrung zu bringen. Ein Visum erhalten somalische Staatsbürger aufgrund eines Dekrets von US-Präsident Donald Trump sowieso nicht. Somalia hatte Artan deshalb mit einem Diplomatenpass ausgestattet. Geholfen hat selbst das nichts.










