Für unseren Newsblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesTrump spricht sich für ein vereintes Irland ausTrump verteidigt bei 9/11-Gedenkfeier Iran-Krieg 25 Jahre nach 9/11 – USA gedenken der Terroropfer US-Gericht stoppt Trumps Verschärfung der Briefwahl-RegelnÄrger mit Aufsichtsbehörde: Kimmel zeigt Interview nicht im FernsehenJerrit SchloßerDonald Trump weist die Warnungen vor wachsenden Gefahren durch KI zurück US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag vor Journalisten in Irland Warnungen vor wachsenden Gefahren durch künstliche Intelligenz zurückgewiesen. Auf die Frage, ob die KI-Branche ihre Entwicklung verlangsamen oder stärker reguliert werden sollte, sagte Trump, dass es viele „sehr negative Kräfte“ gebe, die unbegründete Sorgen schürten. Leitplanken halte der US-Präsident zwar für möglich. Jedoch seien die USA China bei KI voraus, „und ehrlich gesagt will ich, dass das auch so bleibt.“ Hintergrund von Trumps Äußerungen ist eine wachsende Debatte über die Risiken der Technologie. Der Chef des KI-Entwicklers Anthropic hatte zuletzt ein langsameres Entwicklungstempo gefordert. Die Sorgen waren durch den Rücktritt eines Forschers befeuert worden, der vor massenhaften Todesfällen durch KI warnte. Zudem verhandeln US-Senatoren laut Medienberichten über ein Gesetz, das Tech-Konzerne zu mehr Sicherheit bei der Entwicklung von KI-Anwendungen verpflichten soll. Lesen Sie zum Thema auch: Obama fordert die Demokraten auf, KI zum zentralen Thema zu machenDer frühere US-Präsident Barack Obama fordert die Demokratische Partei auf, die Regulierung und Kontrolle künstlicher Intelligenz zu einem zentralen politischen Thema zu machen. Bei einer nicht öffentlichen Spendenveranstaltung der Demokraten in Manhattan am Donnerstag sagte Obama laut New York Times, KI könne „gefährlich“ werden, wenn sie nicht dringend und mit einem klaren politischen Plan angegangen werde. Er wandte sich bei der Veranstaltung insbesondere an den Minderheitsführer im Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, und regte an, einen klaren Rahmen für eine öffentliche Diskussion über KI-Politik zu schaffen, falls die Demokraten das Repräsentantenhaus bei den Zwischenwahlen zurückgewinnen. Obama plädierte außerdem dafür, dass demokratische Präsidentschaftskandidaten für 2028 KI zu einem ihrer wichtigsten Wahlkampfthemen machen. Die aktuelle US-Regierung geht beim Thema KI-Sicherheit bislang nicht besonders streng vor. Donald Trump sagte kürzlich gegenüber Reportern, er habe keine Bedenken in Bezug auf Risiken von KI – sondern nur, dass er gegenüber Konkurrenten wie China zurückfallen könnte.Open-AI-Chef Sam Altman: Börsengang nicht mehr in diesem Jahr Der Chat-GPT-Entwickler Open AI wird nach Angaben seines Chefs Sam Altman nicht mehr im Jahr 2026 an die Börse gehen. Angesichts der aktuellen Sicherheitsbedenken bei künstlicher Intelligenz wäre dies ein schlechter Zeitpunkt, sagte Altman in einem am Samstag veröffentlichten Interview des Magazins „Fortune“. Er verwies dabei vor allem auf die aktuelle Debatte um die Gefahren hochentwickelter künstlicher Intelligenz. Es gebe noch viel zu tun, um die Anforderungen an die Sicherheit zu erfüllen und herauszufinden, wie die Branche und Regierungen zusammenarbeiten könnten.Zuvor hatte bereits der Chef des Open-AI-Rivalen Anthropic, Dario Amodei, ein bedachteres Vorgehen gefordert. Das Tempo, mit dem die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessert würden, müsse gedrosselt werden. Altman stimmte dem auf X zu und erklärte, dies sei in den vergangenen Wochen ein Hauptthema bei Open AI gewesen. Bei Anthropic haben Sicherheitsbedenken die Börsenpläne aber noch nicht gebremst. Insidern zufolge will das Unternehmen frühestens Mitte Oktober mit der Vermarktung seines Börsengangs beginnen und diesen noch vor den US-Kongresswahlen im November abschließen.Chat-GPT löste vor mehreren Jahren den aktuellen Hype um Künstliche Intelligenz aus. Open AI dürfte beim Börsengang nicht nur Dutzende Milliarden Dollar einnehmen, sondern auch eine sehr hohe Bewertung erzielen. Die Aktienplatzierung wird schon länger geplant. Seit Wochen gibt es große Sorgen um Risiken künstlicher Intelligenz, die vor allem von Hacking-Attacken durch KI-Software ausgelöst wurden, die sich in Testläufen selbständig gemacht hatte. Die Debatte wurde in den vergangenen Tagen noch von einem Forscher der KI-Firma Anthropic angeheizt, der mit einer drastischen Warnung zurücktrat. Die großen Entwickler künstlicher Intelligenz handelten unverantwortlich „und spielen mit unseren Leben“, sagte Jacob Coxon.Lesen Sie dazu auch: NewsdeskTrump spricht sich für ein vereintes Irland ausUS-Präsident Donald Trump hat sich zur Frage der irischen Einheit geäußert. Er sagte, er würde „ein vereintes Irland sehr begrüßen“, und prognostizierte, dass ein vereintes Irland „irgendwann kommen wird“. Er deutete an, es könne „ebenso gut jetzt geschehen“, und schien den irischen Regierungschef Micheál Martin als denjenigen zu sehen, der dabei helfen könnte, diesen Prozess in Gang zu bringen.„Ich habe Freunde auf beiden Seiten, es sind großartige Menschen. Es sind Iren, wie könnte das etwas Schlechtes sein?“, sagte Trump nach einem Treffen mit Martin in Dublin. An Martin gewandt, fügte Trump hinzu: „Sie haben hier den richtigen Mann, um die Sache voranzubringen.“ Allerdings würde das Vereinigte Königreich auch noch etwas dazu zu sagen haben. „Aber ich denke, es wäre eine großartige Sache“, sagte Trump. Die Aussage sorgte in Irland und Großbritannien am Mittag für große Aufregung.Nur wenig später, während einer Ansprache in der Botschafterresidenz, wiederholte Trump seine Einschätzung und sagte, eine Wiedervereinigung wäre eine „ziemlich coole Sache“. Zugleich scherzte er, auf diese Frage gebe es keine gute Antwort. Bei der Presse sei jede Frage darauf ausgelegt, ihn zu erwischen. „Ich habe, glaube ich, eine nette Antwort gegeben“, sagte Trump.Die Grenze auf der irischen Insel wurde 1921 mit dem Inkrafttreten des „Government of Ireland Act“ gezogen. Anders als Irland, das sich zur unabhängigen Republik abspaltete, blieb Nordirland Teil des Vereinigten Königreichs. Die Frage, ob die Provinz dazugehören oder sich mit Irland wiedervereinigen sollte, führte zu einem jahrzehntelangen, blutigen Bürgerkrieg und spaltet auch heute noch die Gesellschaft.NewsdeskPolitik und Golf: Trump ist in Irland angekommenDonald Trump ist für einen zweitägigen Besuch nach Irland geflogen. Zwar geht es auch um Politik – aber vor allem will der US-Präsident aufs Grün. Zentraler Anlass der Reise ist das Golf-Turnier Irish Open, das auf Trumps Golfresort im westirischen Doonbeg stattfindet. Nach Angaben des irischen Vize-Regierungschefs Simon Harris freut der US-Präsident sich „sehr“ auf seinen Golfplatz an der Westküste Irlands. „Er ist ein Mann, der Golf offensichtlich liebt, und er ist sehr stolz auf sein Resort in Doonbeg und freut sich darauf, dorthin zu fahren“, sagte Harris dem Sender RTÉ, nachdem er Trump am Morgen auf dem Flugfeld in Dublin zu dessen zweitägigen Besuch auf der grünen Insel empfangen hatte.Im Anschluss wurde Trump von der irischen Präsidentin Catherine Connolly vor deren Residenz Áras an Uachtaráin begrüßt. Der US-Präsident reiste begleitet von seinem Sohn Donald Trump Jr. und dessen Familie an. Harris sagte, es sei der erste Besuch von Trumps Enkelkindern in Irland.Geplant sind bis Sonntagabend unter anderem ein Gespräch mit Regierungschef Micheál Martin sowie ein Auftritt vor Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der US-Botschaft sowie Wirtschaftsvertretern. Am Sonntag will Trump die Schlussrunde des Golf-Turniers verfolgen. 25 Jahre 9/11: Bilder der Gedenkveranstaltung An mehreren Orten in den USA kommen die Menschen zusammen, um an die Terroranschläge aus dem Jahr 2001 zu gedenken.Trump verteidigt bei 9/11-Gedenkfeier Iran-Krieg US-Präsident Donald Trump hat eine Gedenkfeier zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 dazu genutzt, um den Iran-Krieg zu verteidigen. „Wir werden niemals, niemals vergessen. Deshalb kämpfen wir heute. Wir haben keine Wahl. Es kann nur den Sieg geben“, sagte der Republikaner in seiner Rede auf der Gedenkveranstaltung am Pentagon. Trump ergänzte: „Wir würdigen die Soldaten, die gerade jetzt dafür sorgen, dass der weltweit führende Unterstützer des Terrors, die Islamische Republik Iran, niemals eine Atomwaffe besitzen wird.“ Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte zuvor in seiner Rede auf der Gedenkfeier gesagt, man habe in den vergangenen sechs Monaten den weltweit bedeutendsten staatlichen Sponsor des Terrorismus in Schutt und Asche gelegt. Tatsächlich aber geht der Konflikt mit Iran weiter – mal mehr, mal weniger intensiv. Luzia GeierUS-Vize Vance erinnert an erschossenen Aktivisten KirkEin Jahr nach dem tödlichen Angriff auf den rechten US-amerikanischen Aktivisten Charlie Kirk hat US-Vizepräsident J.D. Vance ihn beim Parteitag der Republikaner gewürdigt. „Es wird in die Geschichte eingehen, dass euer Vater ein großartiger Mann war“, sagte Vance in Dallas im Bundesstaat Texas in Bemerkungen, die an die Kinder Kirks adressiert waren. Die Menge brach daraufhin in „Charlie, Charlie“-Rufe aus. Der rechte US-amerikanische Aktivist Charlie Kirk war am 10. September 2025 erschossen worden, als er auf einem Uni-Campus im Bundesstaat Utah im Freien gesprochen hatte. Kirk machte sich in konservativen Kreisen als Verfechter der Meinungsfreiheit einen Namen. Mit seiner Organisation Turning Point USA besuchte er Hochschulen und forderte Studierende – vor allem solche mit anderer politischer Haltung – zur Debatte heraus. Kritiker warfen ihm rassistische, homophobe, transfeindliche und sexistische Ansichten vor. Als prominenter Vertreter der Bewegung „Make America Great Again“ (MAGA) trug Kirk dazu bei, US-Präsident Donald Trump unter jungen Wählern populärer zu machen. Er galt als enger Vertrauter nicht nur von Vance, sondern auch von Trumps ältestem Sohn, Donald Trump Junior. Der Präsidentensohn würdigte Kirk beim Parteitag der Republikaner als Kämpfer für „Glauben, Familie, Freiheit und Patriotismus“.Luzia GeierRepublikaner fürchten um junge WählerEin Jahr nach der Ermordung des konservativen Aktivisten Charlie Kirk sieht sich die Republikanische Partei von Präsident Donald Trump mit wachsendem Unmut unter jungen Wählern konfrontiert. Obwohl die von Kirk mitgegründete Organisation Turning Point USA (TPUSA) seit seinem Tod stark gewachsen ist, wenden sich Teile der jungen Wählerschaft von Trump ab. Als Hauptgründe für die Unzufriedenheit gelten die hohen Lebenshaltungskosten, der Krieg gegen Iran und die Veröffentlichung von Akten im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Einer Umfrage der Harvard-Universität zufolge gab die Hälfte der US-Bürger zwischen 18 und 29 Jahren an, stark von der Inflation betroffen zu sein. Zudem stößt der Iran-Krieg in dieser Altersgruppe auf die größte Ablehnung. „Die Gräben, die sich bei jüngeren Konservativen und in der Partei im Allgemeinen auftun – die Haltung zu Israel spielt dabei eine große Rolle", sagte Nicole Hemmer, Geschichtsprofessorin an der Vanderbilt-Universität. Es gebe viel Wut über die Wirtschaft und Trumps Außenpolitik.Angesichts der bevorstehenden Zwischenwahlen im November könnte die abnehmende Unterstützung junger Wähler für die Republikaner entscheidend sein. Eine Umfrage der Tufts-Universität deutet auf eine hohe Wahlbeteiligung in dieser Altersgruppe hin. Weggefährten Kirks betonten, dass dessen Fähigkeit fehle, auf die Sorgen junger Menschen einzugehen.Luzia GeierBericht: Pentagon verhandelt über Milliarden-Kredit für KI-StartupDas US-Verteidigungsministerium verhandelt einem Medienbericht zufolge über einen Kredit von rund fünf Milliarden Dollar für das KI-Startup Fluidstack. Damit solle die US-Lieferkette für Rechenzentren gestärkt werden, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider. Das Geld solle vom Office of Strategic Capital des Pentagon bereitgestellt werden. Fluidstack würde den Kredit demnach nutzen, um die Lieferkette und die Produktionskapazitäten für bestimmte Komponenten von Rechenzentren auszubauen, anstatt direkt eine neue KI-Anlage zu finanzieren. Das US-Verteidigungsministerium und Fluidstack reagierten zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. US-Präsident Donald Trump hatte im vergangenen Monat per Dekret die Verwendung ausländischer Ausrüstung im US-Stromnetz, das auch von Rechenzentren genutzt wird, verboten.Mehr ladenTickarooLive Blog Software