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KI: Chinas Geheimdienstchef warnt vor KI-Risiken China warnt vor politischer Einflussnahme und neuen Möglichkeiten für Cyberangriffe durch KI. Derweil fordern US-Tech-Konzerne angesichts der schnellen Entwicklung stärkere Sicherheitsvorkehrungen.

KI: Zuvor hatten führende US-Technologiekonzerne zu einem gedämpfteren Tempo bei der Entwicklung aufgerufen. Foto: AP Photo/Achmad IbrahimPeking. Chinas oberster Geheimdienstvertreter hat eine der bislang detailliertesten Warnungen Pekings vor den Gefahren künstlicher Intelligenz ausgesprochen. Die rasanten Fortschritte bei der Technologie könnten die politische Stabilität und kritische Infrastruktur bedrohen.Der missbräuchliche Einsatz von KI durch Gegner könne „direkt die politische, die institutionelle und die ideologische Sicherheit Chinas bedrohen“, schrieb Chinas Minister für Staatssicherheit Chen Yixin in einem am Sonntag veröffentlichten Beitrag im offiziellen Magazin China Cyberspace. Er verwies zudem auf die zunehmenden Fähigkeiten von KI, Schwachstellen in Systemen aufzuspüren und Schadsoftware oder Programme zu entwickeln, die diese Schwachstellen ausnutzen.Der Artikel gehört zu den bislang deutlichsten Darstellungen darüber, wie China die von KI ausgehenden Gefahren einschätzt. Er erschien, während führende US-Technologiekonzerne zu einem gedämpfteren Tempo bei der Entwicklung aufriefen. Hinweise darauf, dass der Zeitpunkt abgestimmt war, gibt es jedoch nicht. Auf die Forderungen von Anthropic und OpenAI, die Entwicklung modernster KI-Modelle zu verlangsamen, ging der Beitrag nicht ein.Anthropic-Mitgründer Dario Amodei hatte am Samstag in einem Blogbeitrag argumentiert, dass die Fähigkeiten von KI schneller voranschritten als die Schutzvorkehrungen. Er schlug eine stärkere Abstimmung zwischen Unternehmen, den USA und anderen Demokratien vor. Auch Chen betonte in seinem Artikel die Bedeutung von Sicherheit. Er betrachtet die Risiken jedoch vor allem aus der Perspektive politischer Kontrolle, technologischer Souveränität, ausländischer Bedrohungen und des strategischen Wettbewerbs.Zu den größten Sorgen Pekings zählt nach Chens Darstellung die Möglichkeit, dass „feindliche Kräfte“ sogenannte „Meinungskriege“ und „kognitive Kriegsführung“ führen. Deepfakes, KI-generierte Texte und Bilder sowie Social-Media-Bots könnten eingesetzt werden, um politische Gerüchte zu erfinden, schädliche Informationen zu verbreiten und gesellschaftliche Spaltungen zu schüren, schrieb er in dem von der chinesischen Cyberspace-Behörde herausgegebenen Magazin.KI-Sicherheit Dario Amodei warnt vor KI-Katastrophe KI-gestützte Webcrawler, Systeme zur Datenanalyse und zur Erstellung von Nutzerprofilen könnten ausländischen Geheimdiensten zudem dabei helfen, sensible Informationen zu sammeln, darunter staatliche Daten, Geschäftsgeheimnisse und persönliche Informationen, heißt es in dem Artikel.Chen warnte außerdem, dass Länder mit einem Vorsprung bei KI die nationale Sicherheit als Begründung für Technologiekontrollen anführen, Industriestandards „monopolisieren“ und geschlossene Systeme aufbauen könnten. Damit griff er eine Position des chinesischen Präsidenten Xi Jinping auf, der sich in einer Rede im Juli dagegen ausgesprochen hatte, den Begriff der nationalen Sicherheit übermäßig auszuweiten Bloo Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt