Stand: 10.09.2026 • 12:10 Uhr

Die Anschläge am 11. September 2001 haben die US-Sicherheitsbehörden völlig überrascht. Als Konsequenz baute die damalige US-Regierung schnell einen gewaltigen Überwachungsapparat auf - mit Folgen bis heute.

Flugreisen haben ihre eigene Choreografie. An der Sicherheitskontrolle heißt es: Rucksack in die Wanne, Schuhe auch, Gürtel abnehmen, Taschen leer machen, Flüssigkeiten nur bis 100 Milliliter, Arme hoch im Körperscanner. Der 11. September wirkt bis heute nach, er hat die Art und Weise, wie US-Amerikaner fliegen, verändert. Was im Alltag niemand spürt: Der Staat ist jetzt wachsamer und hat ein Auge auf die Bürger.

Die Terrorattacken trafen die USA wie ein Schock und erschütterten das Sicherheitsgefühl der US-Bürger zutiefst. India McKinney von der Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation, EFF, erinnert sich, dass damals "Panik" und "Paranoia" geherrscht hätten - und der Wunsch, den Sicherheitsapparat so zu verändern, dass sich 9/11 nicht wiederholen könne.

Die Terroranschläge vom 11. September 2001