«Wo waren Sie am 11. September 2001?» Diese Frage kann fast jeder beantworten. Denn die Anschläge vor 25 Jahren haben sich tief ins Gedächtnis gegraben und die Welt verändert. Die Deutsche Presse-Agentur hat Prominente aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland gefragt, wie sie sich an den damaligen Terror erinnern - und welche Lehren sie daraus ziehen.
Gordon Schnieder: «Der 11. September war eine Zäsur» Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder pendelte damals viel zwischen Köln und der Eifel und hörte dabei Nachrichten im Auto. «Die ganze Tragweite dessen, was da gerade geschah, konnte man in diesem Moment noch gar nicht erfassen - aber die Unfassbarkeit war sofort da», sagt der CDU-Politiker heute. «Der 11. September war eine Zäsur.»
Man habe erlebt, «welche Bedrohung vom internationalen Terrorismus für unsere Sicherheit, unsere Freiheit und unsere Art zu leben» ausgehe - und daraus Konsequenzen gezogen. «Gerade Rheinland-Pfalz ist den Vereinigten Staaten seit Jahrzehnten eng verbunden», betont Schnieder.
Diese Partnerschaft habe nichts Abstraktes, deshalb gehöre für ihn zu diesem Jahrestag neben dem Gedenken an die Opfer auch Dankbarkeit. «Für unsere transatlantische Freundschaft und dafür, dass die Vereinigten Staaten gemeinsam mit uns für die Sicherheit Europas und unserer freiheitlichen Demokratien einstehen.»












