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Jean-Jacques Rousseau war erschöpft. Der große Philosoph, in Genf geboren, hatte sich 1765 auf die St. Petersinsel im Bielersee zurückgezogen und erlebte dort die glücklichsten Wochen seines Lebens, wie er später in seinen Träumereien eines einsamen Spaziergängers schrieb: »Ein wertvolles Gefühl der Zufriedenheit und des Friedens.« Ja, bereits im 18. Jahrhundert war die Schweiz eine Insel der Glückseligen. Zumindest für einen Mann wie Rousseau, der hier als 53-Jähriger die Einsamkeit suchte.

Auch heute, mehr als 250 Jahre später, geht es den Menschen in der Schweiz unglaublich gut. Wenn man sie fragt, antworten 90 Prozent, sie genössen eine hohe Lebensqualität. 70 Prozent fühlen sich glücklich. So steht es im umfassenden Gesundheitsbericht des Bundes, der 2025 erschienen ist. Und internationale Studien, wie zum Beispiel der globale Mind Health Report des Versicherungskonzerns Axa, zeigen: »Die Schweiz hat den höchsten Anteil an Menschen, denen es besonders gut geht.« Auch im World Happiness Report, erhoben vom Umfrageinstitut Gallup, landet sie in den Top Ten.

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