Wer sie knackt, bekommt eine Million Dollar: KI-Entwickler OpenAI behauptet, eines der sieben berühmten »Milleniumprobleme« der Mathematik gelöst zu haben – angeblich in nur 88 Stunden.
09.09.2026, 15.24 Uhr
Firmenlogo von OpenAI (Symbolbild):
Sie sind besser im Schach, können riesige Datenmengen auswerten und sogar komponieren: KI-Systeme sind dem Menschen in vielerlei Hinsicht überlegen. Nun könnte sich die Technologie anschicken, die komplexesten Bereiche der Mathematik grundlegend zu verändern.
Das Softwareunternehmen OpenAI behauptet, ihre neueste Technologie habe eines der sieben sogenannten Milleniumprobleme der Mathematik gelöst. Das Clay Mathematics Institute mit Sitz in Denver, USA, hatte die Rätsel im Jahr 2000 ausgewählt und jeweils eine Million Dollar Preisgeld ausgelobt für die erste Lösung des Problems. Bisher ist nur eines der Matherätsel geknackt worden.Lösung in nur 88 StundenIn dem konkreten Fall geht es um das sogenannte Navier-Stokes-Problem. Die Gleichungen beschreiben die Bewegung von Wasser und anderen Flüssigkeiten und werden beispielsweise für Wettervorhersagen verwendet. Das Navier-Stokes-Problem geht grob gesagt der Frage nach, ob diese Gleichungen in der Theorie vollständig versagen könnten.












