Dieses Audio ist derzeit nicht verfügbar.
1. Streit bei VW
Betriebsratsvorsitzende Cavallo, Ministerpräsident Lies: Stimmung noch schlechter als im Herbst 2024
Es läuft gerade nicht bei Volkswagen: Die Gewinne von Europas größtem Autohersteller sind zusammengeschnurrt. In seinem einstigen Parademarkt China verkauft der Konzern, zu dem auch Audi und Porsche gehören, immer weniger Autos. Technologisch ist er zurückgefallen.
Doch über die Frage, in welche Richtung das Steuer herumgerissen werden soll, ist in Wolfsburg ein erbitterter Streit entbrannt. Der Sparplan, den VW-Chef Oliver Blume dem Konzern verordnen will, ist hochumstritten. Der 58-Jährige will Milliarden kürzen, Zehntausende Jobs in Deutschland streichen und den Aufsichtsrat abnicken lassen, dass vier deutsche Autowerke des Konzerns – in Zwickau, Emden, Hannover und Neckarsulm – in den Jahren nach 2030 eins nach dem anderen »leerlaufen«, wie man bei VW sagt.Scheitern die Verhandlungen mit dem Aufsichtsrat am Freitagmorgen, droht VW ein interner Krieg. In diesem Fall will der Vorstand eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, am Aufsichtsrat vorbei. Obwohl im Aktiengesetz verankert, kommt sie als Eskalationsinstrument eines Vorstandes gegen seinen Aufsichtsrat praktisch nie zum Einsatz.








