Die Bundesregierung hat am 1. September 2026 angekündigt, den Vertrag über das Russische Haus in Berlin zu kündigen – als Reaktion auf den Russland zugeschriebenen Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle. Moskau kündigte spiegelbildliche Gegenmaßnahmen an, die auch das Goethe-Institut in Russland treffen könnten. Damit droht zwei Einrichtungen das Aus, die trotz aller politischen Spannungen Sprache, Kunst und Begegnung zwischen Deutschen und Russen ermöglichten. Was steckte hinter ihrer Arbeit – und was geht nun verloren?