Finnlands Präsident Alexander Stubb drückt auf der Plattform X die Solidarität seines Landes mit Deutschland aus. »Wir kennen Russlands Strategie. Sie zielt darauf ab, uns einzuschüchtern und unsere Entschlossenheit sowie Bereitschaft, die Ukraine bei ihrer Verteidigung gegen die russische Invasion zu unterstützen, zu untergraben.« Dies werde jedoch nicht gelingen. Jede Aktion gegen einen Verbündeten werde eine klare Reaktion nach sich ziehen, schreibt er weiter.
Konsequenzen laut Grünen »mager«Von den Grünen kommt teilweise Kritik: »Wenigstens hat die Bundesregierung es geschafft, Russland endlich klar als Täter zu benennen«, sagt Hannah Neumann, außenpolitische Sprecherin der Grünen, dem SPIEGEL. »Aber dafür, dass die Angriffe bereits drei Wochen zurückliegen, ist die Liste der Konsequenzen erstaunlich mager. Da gibt es noch erheblichen Nachholbedarf.«Gemeinsam mit europäischen Partnern müsse Deutschland die Drohnenabwehr stärken, konsequenter gegen die russische Schattenflotte vorgehen und umfassende Sanktionen gegen die verantwortlichen Organisationen und Personen verhängen. »Diese Koordination innerhalb von EU und Nato hätte längst stattfinden müssen«, sagt Neumann weiter. »Die Botschaft nach Moskau muss klar sein. Angriffe und Sabotage in Europa schwächen unsere Unterstützung für die Ukraine nicht. Sie führen dazu, dass wir sie verstärken. Und die Menschen in Europa besser vor hybriden Angriffen schützen. Da muss mehr kommen.«












