BYD könnte mit Kei-Car-Technik den europäischen Kleinstwagenmarkt aufmischen

10-in-1-Integration spart Bauraum

Kommende EU-Kleinwagenkategorie als möglicher Türöffner

Preisdruck auf VW, Renault und Stellantis

Die E-Mobilität bietet auch aufgrund ihrer hohen Effizienz die Chance, einen gewissen Anteil weniger statusorientierter, dafür pragmatisch denkender Kunden dazuzugewinnen. Dabei könnten schon aus Kostengründen besonders kleine Autos eine Rolle spielen. Dazu brauchen sie nicht so winzig zu werden, wie die in Japan aus Platz- und Steuergründen so beliebten Kei-Cars. Das meiste, was sich unterhalb elektrischer Kleinwagen abspielt, passiert zurzeit jedenfalls noch in der Klasse der Leichtkraftwagen L6e/L7e vom Schlage eines Opel Rocks (Test) (alias Citroën Ami oder Fiat Topolino aus demselben Konzern), die bei vielen Kunden Sicherheitsfragen aufwerfen. Den Zwischenraum möchte nun offenbar der chinesische Autogroßhersteller BYD nutzen. Für einen künftigen Kleinstwagen möchte er die Technik-Erfahrungen aus dem Kei-Car Racco nutzen, das er exklusiv für Japan fertigt.