Die Flutwelle, die am Mittwoch im Norden von Nepal zu Verwüstung geführt hat, wurde – nach allem, was man aktuell weiß – durch eine abgebrochene Gletscherzunge ausgelöst. Seitdem werden fast 1000 Menschen vermisst, viele davon Touristen – darunter auch mindestens acht Deutsche. Mindestens 472 Menschen sind durch die Naturkatastrophe gestorben. Es ist davon auszugehen, dass diese Zahl noch weiter steigen wird.SZ-Korrespondent Thomas Hahn ist gerade in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Er berichtet, dass sich die Menschen dort an Krankenhäusern versammeln würden, in der Hoffnung, etwas über ihre vermissten Angehörigen und Freunde zu erfahren. Nepal sei nach der Naturkatastrophe tief verunsichert, wie es in Zukunft weitergehen könnte: Die Flutwelle könnte dadurch ausgelöst worden sein, dass eine Gletscherzunge abgebrochen sei und dass es Erdrutsche gegeben habe. Für Nepal stellten sich existenzielle Fragen: Wie kann man weiterleben „in einem Berggebiet, das nicht mehr so stabil ist, wie es das eigentlich sein sollte“?Weitere Nachricht: König Harald V. von Norwegen gestorben.Zum Weiterlesen:Den Nachruf auf den beliebten König Harald V. lesen Sie hier.Warum die Bundesliga sich gegen die Gier im Fußballgeschäft wehrt, lesen Sie hier.Moderation, Redaktion: Johannes KorscheRedaktion: Pauline ClaßenProduktion: Julius ZimmerSo können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren:„Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes und Spotify. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können.Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.
Flutkatastrophe in Nepal: Tote, Vermisste – und ein verunsichertes Land
In Nepal herrscht nach der Flutkatastrophe neben Trauer und Sorge um die Vermissten auch große Verunsicherung: Was tun, wenn die Berge immer instabiler werden?










