Das Kunsthaus Dresden präsentiert vom 29. August bis 8. November 2026 in der Dresdner Robotron-Kantine die Ausstellung „Was tun wir. Bilder in Zeiten zerfallender Gewissheiten“. Die Schau ist in Zusammenarbeit mit der Berliner Agentur Ostkreuz entstanden und öffnet den Nachkriegsbau ein letztes Mal vor der geplanten Sanierung für das Publikum. Die Schau wird am heutigen Freitag, 28. August ,um 18 Uhr eröffnet.
Gezeigt werden fotografische Werkserien sowie eigens für den Ort entwickelte raumgreifende Installationen und Videoprojektionen von 25 Mitgliedern der Agentur, darunter Sibylle Bergemann, Harald Hauswald, Ute Mahler, Werner Mahler, Jörg Brüggemann, Emile Ducke, Sibylle Fendt, Johanna Maria Fritz, Tobias Kruse, Ina Schoenenburg und Sebastian Wells.
Ergänzt wird die Auswahl durch Arbeiten der Fotografen Ludwig Schirmer und Paula Winkler. Die Ausstellung ist nach Angaben der Veranstalter das Ergebnis einer anderthalbjährigen gemeinsamen Entwicklungsarbeit und kombiniert neue Werkserien mit ausgewählten historischen Arbeiten aus der Zeit vor und nach der Wende.
Ende 2023 wurde im Tagebau Jänschwalde planmäßig die Kohleförderung eingestellt. Nach der Sicherung der Flöz- und Kippenflächen begann unmittelbar die Rekultivierung des ehemaligen Bergbaugebiets.








