Auf der UN-Wüstenkonferenz fordern indigene Gemeinschaften mehr Mitsprache. Doch die Diskussionen werden verschoben – dank der USA und Russlands.
Gefahr der Wüstenbildung: Rinder trinken das restliche Wasser aus einem kleinen Teich im Dorf Anndiare in der Region Matam im Senegal
Leo Correa/ap
Es war wohl eine eher ungewöhnliche Reisegruppe: Sie reisten 6.000 Kilometer durch Eurasien, mit Motorrädern, Pferden und Kamelen. Ihr Ziel: Die 17. UN-Konferenz gegen Wüstenbildung, kurz COP17, in Ulaanbaatar in der Mongolei.
Wissenschaftler und Aktivisten nahmen in Vorbereitung auf die Konferenz am „Silk Road Caravan“ teil. Auf ihrem Weg von den Steppen der Türkei bis zu den Ebenen der Mongolei begegneten sie Baumpflanzern, Viehhirten und Landwirten. „Jeder Halt auf dieser Reise hat eine einfache Wahrheit bekräftigt: Der Mensch steht im Mittelpunkt der Erholung des Landes“, sagte Yasmine Fouad, Exekutivsekretärin der Wüstenkonvention der Vereinten Nationen (UNCCD).











