Seinen Posten als Fraktionschef ist er bereits los. Nun gibt Jens Spahn bekannt, dass er auch nicht mehr für den CDU-Bezirksvorsitz in seiner Heimatregion kandidiert. Parteifreunde fordern unterdessen Konsequenzen aus der Debatte.
19.08.2026, 21.35 Uhr
Jens Spahn bei einem Termin in Berlin
Nach seinem Rücktritt als Unionsfraktionschef im Zuge der Leihmutterschafts-Debatte räumt Jens Spahn nun einen weiteren Posten. »Ich habe mich entschieden, nicht erneut für den Vorsitz der CDU-Münsterland zu kandidieren«, sagte der CDU-Politiker den »Westfälischen Nachrichten«. Der Zeitung zufolge hatte Spahn noch im Juli erklärt, wieder antreten zu wollen.
Kurz darauf hatten Spahn und sein Mann Daniel Funke bekannt gegeben, mithilfe einer Leihmutter in den USA Eltern geworden zu sein. Das wurde kritisiert, weil Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist und sich Spahns Partei klar gegen eine Legalisierung ausspricht. Er selbst hatte das in der Vergangenheit auch getan. Nach wachsendem parteiinternem Druck war Spahn als Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag zurückgetreten. Sein Mandat als Abgeordneter behielt er.














