PfadnavigationHomeSatireArtikeltyp:SatireVerband hat genugAus für Infantino – Voldemort wird neuer Fifa-PräsidentStand: 11:33 UhrLesedauer: 2 MinutenDie Fifa hat sich auf einen Infantino-Nachfolger verständigtQuelle: kpa Publicity/United Archives/picture alliance; Markus Ulmer/Pressefoto ULMER/picture alliance; Montage: GLASAUGEDas wurde aber auch Zeit! Nach dem nicht enden wollenden Ärger mit Gianni Infantino zieht der Weltfußballverband die Notbremse: Ein neuer Präsident soll der Fifa wieder ein sympathischeres Gesicht geben.Der Weltfußballverband hat genug! Nach der nicht abreißenden Kritik an Gianni Infantino, der sich inzwischen auch Erpressungsvorwürfen ausgesetzt sieht, haben sich die 211 Mitgliedsländer auf die Ablösung des umstrittenen Fifa-Präsidenten verständigt.„Wir wollten jemanden, der mehr Integrität als Infantino ausstrahlt und sympathischer wirkt“, erläuterte ein Fifa-Sprecher die einstimmige Entscheidung für Lord Voldemort als Infantino-Nachfolger. Der aus dem Geburtsland des Fußballs stammende schwarze Magier erfülle sämtliche Anforderungen für das Amt, stellte der PR-Chef des Verbandes klar: Er sei glatzköpfig, bestens vernetzt mit seelenlosen Autokraten und interessiere sich nachweislich kaum für Sport. Vor allem aber gelte der Mann, dessen Seele lediglich in mehrere Teile zersplittert sei, intern als deutlich menschlicher als sein Vorgänger.Auf neuem Fifa-Boss ruhen große HoffnungenAuch sportpolitisch bringe Voldemort beste Voraussetzungen mit. Seine Manipulationsversuche bei Quidditch-Spielen seien stets dezent und mit einem Mindestmaß an Stil erfolgt. „Davon können sich manche Funktionäre, die bei der WM 2026 ihre Finger im Spiel hatten, noch eine Scheibe abschneiden“, heißt es aus Verbandskreisen.Lesen Sie auchBesonders erfreut zeigt sich die Fifa darüber, dass Voldemort bei öffentlichen Auftritten freiwillig auf minutenlange Monologe verzichtet. „Er erscheint, zischt zwei Sätze über die Weltherrschaft und verschwindet wieder. Das wirkt geradezu angenehm bescheiden.“Infantino sollte eigentlich anders beerbt werdenWie jetzt allerdings bekannt wurde, handelt es sich bei der Personalie lediglich um eine Notlösung. Eigentlich hatte die Fifa zunächst auf anderes Personal an der Spitze gesetzt. Doch sowohl Sauron als auch Darth Sidious lehnten dankend ab. Nach Informationen aus der internationalen Schurkenszene wollten sie ihre über Jahrzehnte mühsam aufgebaute Reputation nicht durch eine Zusammenarbeit mit der Fifa beschädigen.Lesen Sie auchFolgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook oder Instagram – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!