Thomas Beschorner ist Professor für Wirtschaftsethik und Direktor des
Instituts für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen in der
Schweiz.
Die Uefa hat Zähne gegen die Investitionspläne der Fifa gezeigt und den Machtkampf gegen den Fußballweltverband gewonnen. Gianni Infantino wird von immer mehr Akteuren angezählt und zum Rücktritt aufgefordert. Die Mitgliedsverbände sehen einen nie da gewesenen Vertrauensverlust, der eine weitere Zusammenarbeit mit dem Verbandspräsidenten erschwert bis verunmöglicht. Zugleich sind die Stellungnahmen Teil einer Machtdemonstration, insbesondere der europäischen Verbände. Der König – als solcher hat sich Infantino der Weltöffentlichkeit präsentiert – muss vom Thron gestoßen werden. Nur, was geschieht mit seinem Reich?











