Spider-Man: Brand New Day (2026, Destin Daniel Cretton)

im KinoVier Jahre sind vergangen, seit wir das letzte Mal bei dem Spinnenmann vorbeigeschaut haben. Peter Parker existiert nicht mehr, aber Spider-Man beschützt New York City besser als je zuvor. Es läuft gut für unseren anonymen Helden, bis eine ungewöhnliche Verbrechensserie ihn in ein Netz aus Rätseln verwickelt, das größer ist als alles, dem er sich bisher stellen musste. Auch die vierte Folge des Tom-Holland-Spiderverse wiederholt die gleichen Fehler wie die bisherigen drei Episoden, was besonders schade ist, da der direkte Vorgänger „No Way Home“ von 2021 nicht nur der beste Spidey seit den frühen Sam Raimi – Tagen war, sondern auch einer der wenigen wirklich gelungenen Marvel-Filme des letzten Jahrzehnts.Die eigentlich herrlich für sich allein stehenden Spider-Man-Filme werden seit dem Übergang von Sony zu Marvel mit so viel Stumpfheit in das MCU geprügelt, dass all die mühsam aufgebaute Nahbarkeit und Emotionalität wieder und wieder mit random Gastauftritten auf Null gefahren wird.Im Kern ist „Brand New Day“ ein Coming-Of-Age-Drama, dessen zentrale Romanze dank Zendaya und Holland auch emotional überzeugt. Immer wenn „Spider-Man“ dagegen zu sehr den Superhelden- und Marvel-Fanservice bedient, verliert der Film nicht nur jedes Pacing, sondern auch das, was ihn eigentlich ausmacht.