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Willkommen in der Therapie-Gesellschaft! In „Brand New Day“, dem vierten „Spider Man“ mit Tom Holland, darf die Spinne Mann sein. Und das heißt heute, zwischen Fast-Food-Resten einsam vor sich hin zu darben.
Actionszenen? Gibt es schon auch noch. Schließlich ist es das Kerngeschäft eines Superhelden, derlei Kämpfe immer für sich zu entscheiden. Ein Uniprofessor wird so zum überlebensgroßen Hulk, schleudert Spider-Man in den Ruinen eines Hochhauses umher und der Spinnenmannf hat arge Nöte, sich auf dem breiten, grünen Rücken auch nur festzuhalten. Aber Spider-Man, der Humanist, glaubt eben noch daran, dass es das Böse gar nicht so böse meint und sich schon irgendwie überreden lässt.
Eigentlich aber ist das zentrale Thema des neuen Spider-Man-Films ein anderes: „Brand New Day“ widmet sich dem Seelenleben seines Protagonisten, der zunehmend untröstlich wirkt. Wie es sich für einen Superhelden gehört, kann er sich das jedoch nur sehr schwer eingestehen. Spider-Man, wieder gespielt von Tom Holland, wiegelt ab, wenn er auf seine angeknackste Psyche angesprochen wird. „Mir geht’s gut“, sagt er dann.











